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Digitale Kompetenzen im Netz

Digitale Kompetenzen im Netz

Welche Kompetenzen  brauchen Schüler*innen, um sich selbst bestimmt in der digitalen Welt zu bewegen? 

„Die jungen Leute können doch alle mit dem Internet umgehen!” So oder so ähnlich denken viele über die Generation Z. Auch bekannt auch als Digital Natives, wächst diese Generation mit dem dem Internet auf und wird bereits im Kindesalter mit der digitalen Informationsflut konfrontiert. Smartphone, Tablet und Computer gehören zu den Alltagsgegenständen und führen auf schnellem Wege zu WhatsApp, Instagram & Co. Auch im digitalen oder hybriden Unterricht gewinnen mobile Endgeräte und das Internet zunehmend an Relevanz. Doch bedeutet eine aktive Nutzung der digitalen Medien und des Internets auch einen versierten Umgang? Denn auch wenn die jüngere Generation eine Welt ohne neue Technologien nicht kennen, achten längst nicht alle auf einen verantwortungsbewussten Umgang mit solchen.

 

Schüler*innen sollten daher verschiedene Kompetenzen besitzen, um souverän mit digitalen Medien im Unterricht arbeiten und sich sicher im Netz bewegen zu können. 

 

Eine Umfrage zur Nutzung und dem Umgang mit dem Internet zeigte folgendes:

 

12- bis 19-Jährige:

  • 89% nutzen Internet täglich 

 

 14-24-Jährige: 

  • 31% gaben an, dass ihre Internetkenntnisse sehr gut sind 
  • 62% gaben an, dass für sie persönlich die Infizierung des Computers oder anderer Geräte mit Schadprogrammen zu den größten Risiken bei der Internetnutzung gehört 

 

 

Die digitale Welt birgt Chancen und Risiken, mit denen Schüler*innen lernen müssen, verantwortungsvoll umzugehen. Lehrerkräfte sollten daher auf die Vermittlung dieser Kompetenzen achten, um den Online-Unterricht möglichst sicher gestalten zu können.

Wir haben die wichtigsten Kompetenzen, derer sich die Schüler*innen bewusst sein sollten, auf einer Infographik zusammengefasst, die auch kostenlos zum Download bereit steht.

imc Infographic Digital Competences

Infografik des Monats: Digitale Kompetenzen im Netz -Welche Kompetenzen von Schüler*innen sind nötig für ein selbstbestimmtes Bewegen in der digitalen Welt?

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Nadine Kreutz
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School child uses laptop in front of chalkboard
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Was macht eine gute Lernplattform in Schulen aus?

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Was macht eine gute Lernplattform aus?

Die Nutzungshäufigkeit eines Lernmanagement-Systems (LMS) ist im Vergleich zu vor Corona deutlich gestiegen. Dabei sind die Einsatzmöglichkeiten eines LMS vielfältig, aber es stellt sich die Frage: Welche Funktionen sind wirklich wichtig? Worauf sollten Schulen Wert legen, wenn sie ein LMS einführen möchten? Wir haben die hilfreichsten Funktionsweisen zusammengefasst.

Der Einsatz von Lernmanagement-Systemen (LMS) wurde vor allem aufgrund der Corona-Pandemie vorangetrieben und ist seitdem in vielen Schulen nicht mehr wegzudenken.

 

Eine Umfrage verdeutlicht die Nutzungshäufigkeit von Lernmanagement-Systemen im Unterricht:

 

Einschätzung vor Corona

  • 9,3% in den meisten Stunden genutzt
  • 29,9% in manchen Stunden genutzt
  • 63,7% nie genutzt

 

Einschätzung aktuell

  • 38,9% In den meisten Stunden genutzt
  • 19,1% In manchen Stunden genutzt
  • 42,7% Nie genutzt

 

Die Lernplattformen ermöglichen den digitalen Austausch zwischen Lehrenden und Lernenden, fördern das selbst bestimmte Lernen der Schüler*innen und erleichtern das Bereitstellen von Unterrichtsmaterialien. Doch LMS ist nicht gleich LMS.

Die Lernplattformen unterschieden sich hinsichtlich ihrer Komplexität und ihren Funktionen teilweise massiv.  Daher empfiehlt es sich vorab genau zu überlegen, welche Kriterien die Lernplattform in der eigenen Schule erfüllen und für welche Aufgaben sie genutzt werden soll.

Wir haben die nützlichsten Funktionsweisen, die jede Lernplattform in einer Schule erfüllen sollte, auf einer Infographik zusammengefasst, die auch kostenlos zum Download bereit steht.

 

 

Wenn Sie wissen möchten, welche dieser Funktionen das Learning Management System der imc für Schulen erfüllt, kontaktieren Sie uns gerne.

Infografik des Monats imc My Digital School

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Communications Manager
Virtuelle Klassenzimmer
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Digitaler Unterricht ist gekommen, um zu bleiben. Der Unterricht im virtuellen Klassenzimmer sowie der Einsatz digitaler Tools wird auch nach der Pandemie noch zum Schulalltag gehören. Dabei gilt es ein paar Regeln zu beachten, um erfolgreich online lehren und lernen zu können.

Virtuelle Klassenzimmer ermöglichen einen digitalen Unterricht und gemeinsames Lernen. Digitaler Unterricht ist nicht nur eine tolle Alternative zum herkömmlichen Unterricht, sondern kann auch als Ergänzung zum Präsenzunterricht genutzt werden.

Aber Online Learning ist nicht gleich Präsenzunterricht.  Man sollte wissen, dass:

  • die Konzentrationsspanne bei Kindern zwischen 12- und 16-Jahrennach ca. 30 Minuten nachlässt
  • fehlende Interaktionen und sowie das konzentrierte Arbeiten am Bildschirm  zu einer schnelleren Ermüdung führen.

Wir haben die fünf wichtigsten Tipps für einen gelungenen digitalen Unterricht auf einer Infographik zusammengefasst, die Sie ganz unten auch kostenlos downloaden können.

2. Infografik

Infografik des Monats: Fünf Grundregeln für virtuellen Unterricht

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Digitaler Unterricht
Brauchen wir das überhaupt?

Brauchen wir digitalen Unterricht überhaupt?

Smartphone, Tablet und Co. haben längst ihren Weg ins Kinderzimmer gefunden. Daher gibt es einige Stimmen, die fordern, diese Geräte nicht noch zusätzlich in der Schule zu nutzen. Doch lässt sich der Trend überhaupt umkehren und ist dies überhaupt sinnvoll? Wir haben uns einige Zahlen angeschaut.

Die Zahlen zum Thema Smartphone-Nutzung bei Kindern in Deutschland, sprechen eine klare Sprache. Ein eigenes Smartphone besitzen laut Statista:

  • 7 % der 6- bis 7-jährigen Kinder
  • 27% der 8- bis 9-Jährigen
  • bei den 10- bis 11-Jährigen  54%.
  • Der Anteil der Smartphone-Besitzer unter den 12- bis 13-Jährigen beläuft sich auf 73%.

 

Das statistische Bundesamt kommt hinsichtlich der durchschnittlichen Internetnutzung zu ähnlichen Zahlen: 94% der 10-15-Jährigen sind täglich online.

Das mag man nun gut finden oder nicht, es bleibt jedoch die Tatsache, dass das Internet für Kinder und Jugendliche ein zentraler Bestandteil ihres Alltags geworden ist. Bemühungen, Smartphone, Tablet & Co. aus der Schule komplett zu verbannen, gehen an der Realität der Kinder vorbei.

Photo of Mother and Daughter doing home schooling

Zudem bietet die Schule einen gut geschützten Raum, in dem Kinder den sicheren und verantwortungsbewussten Umgang mit digitalen Medien erlernen können. Auch dem Wunsch nach mehr Individualisierung im Unterricht kann mittels entsprechender Tools leichter nachgekommen werden.

 

So können Kinder in ihrem eigenen Tempo lernen und auch introvertierte Schüler*innen können, beispielsweise mit Quiz-Apps, leichter aktiv in den Unterricht eingebunden werden. Lehrkräfte haben dadurch die Möglichkeit, sich gezielter persönlich um jedes zu Kind kümmern und Lernfortschritte an die Bedürfnisse der Lernenden anpassen.

Praktische Tipps fürs digitale Klassenzimmer

Dr. Anette Dragan, Schulleiterin der Montessori Gemeinschaftsschule in Friedrichsthal setzt digitale Medien immer dann ein, wenn diese den Unterricht sinnvoll anreichern.
Außerdem rät sie: "Ich es sehr wichtig, eine einheitliche Lösung zu schaffen. Einigt man sich auf eine Lernplattform, so sollten auch alle Lehrer diese nutzen und nicht stattdessen doch noch über OneDrive oder E-Mail ihre Materialien bereitstellen. Zudem finde ich es wichtig, dass das System auf die Schule zugeschnitten und an die verschiedenen Altersgruppen angepasst ist."

Alle Zahlen, Daten und Fakten haben wir auf einer Infographik zusammengefasst, die Sie ganz unten auch kostenlos downloaden können.

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Infografik des Monats: Wieso eigentlich digitaler Unterricht?

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Das gesamte Interview mit Dr. Dragan finden Sie hier.

Die Infographik des Monats können Sie kostenlos als PDF herunterladen.

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Nadine Kreutz
Communications Manager
soft skills
InnoLabs
Projekt: DEVELOP

Karriereentwicklung neu gedacht: Softskills durch Serious Games schulen

Kommunikations- und Leadership Skills sind nicht erst in Zeiten von virtueller Teamarbeit wichtiger als jemals zuvor. Doch wie schult man diese sogenannten transversalen Kompetenzen? Wie lassen sich Lernfortschritte sinnvoll abbilden und weitere Empfehlungen für die Weiterentwicklung geben?

Genau damit haben sich europaweite Forschungspartner im Projekt DEVELOP beschäftigt und innovative Lösungen vorgestellt. Ein Resümee und ein Ausblick in die Zukunft.

Eine Lernumgebung zu schaffen, in der Softskills gemessen und weiterentwickelt werden können, und gleichzeitig Empfehlungen zur individuellen Karriereentwicklung gegeben werden: das war das Ziel des EU-geförderten Forschungsprojektes DEVELOP. Unter Leitung des Trinity College in Dublin beschäftigten sich acht europäische Forschungseinrichtungen und Unternehmen über drei Jahre mit diesem Projekt, dessen Förderung im Oktober 2019 auslief.

Die imc AG unterstützte vor allem mit der Entwicklung eines Social Learning Tools, womit Beschäftigte Softskills wie z.B. Leadership oder Kommunikation im Arbeitsalltag anhand kleiner praktischer Aufgaben trainieren und in einer Community reflektieren können. Dieses Tool kann auch als interaktiver Kursinhalt in die imc Learning Suite, dem Learning Management System der imc, verwendet werden.

Individuelle Karriereplanung

Im DEVELOP-Projekt wurde eine Personalised Learning Enviroment (PLE) entwickelt, die der strategischen Personalentwicklung und sowohl Mitarbeiter*innen als auch Führungskräften in mittleren und großen Unternehmen zu Gute kommt. Als Online Career Coach bietet das System Nutzer*innen maßgeschneiderte Unterstützung für ihre aktive Karriereplanung- und Entwicklung und legt ein besonderes Augenmerk auf die Förderung von Soft- und transversalen Skills.

Förderung von Softskills

Klassischerweise werden Soft- und transversale Skills, wie etwa Kommunikationsfähigkeit oder auch Leadership Qualitäten, mittels mehrtägiger Assessment-Center ermittelt. Doch das ist ein sehr zeit- und kostenintensives Unterfangen und daher nicht immer möglich.

Dr. Uta Schwertel, Projektverantwortliche von imc ergänzt: „In der heutigen Zeit kommt es nicht nur auf reines Fachwissen an, sondern Mitarbeiter*innen und Führungskräfte müssen in der Lage sein, ihr Wissen zu übertragen und flexibel anwenden zu können.“

 

Daher gingen die Forschungspartner bei DEVELOP neue Wege und entwickelten digitale Softskill Assessment Tools, welche in der eigenen Lernumgebung, der PLE, integriert werden.

Neben Tools wie Persönlichkeitstests oder 360° Feedback wurden insbesondere game-basierte Methoden zum Assessment und zum Training von Softskills wie Leadership erfolgreich entwickelt.

Uta Schwertel, imc

Dr. Uta Schwertel

In den Spielen taucht man in authentische Situationen des Arbeitsalltags ein und interagiert mit virtuellen Teammitgliedern. Eingebunden sind über das Social Learning Tool außerdem Communites of Practice, in denen ausgewählte Softskills, wie „Agile Leadership“ oder „Verhandlungsführung“ durch gezielte praktische Übungen im Arbeitsalltag verfestigt und mit anderen reflektiert werden können.

Serious Games statt Assessment Center

Praktisch sieht das Ganze dann wie folgt aus: Zu Beginn des digitalen Softskill Assessments findet unter anderem eine Selbstevaluation statt und es wird Feedback von Kolleg*innen und Vorgesetzten eingeholt, welches ebenfalls im System abgebildet wird. Der Mitarbeiter muss dann verschiedene Serious Games absolvieren, die beispielsweise seine Kommunikationsfähigkeit oder, mittels einer Simulation, seine Fähigkeiten als Führungskraft ermitteln.

Aus all diesen Ergebnissen entwickelt das System dann das aktuelle Kompetenzprofil des Mitarbeiters und gibt entsprechende automatisierte Empfehlungen für mögliche Karrierepfade und Karriereziele aus. Der Lerner kann sich den gewünschten Pfad aussuchen und erhält für sich passende Trainings, die gezielt Kompetenzlücken schließen. Sobald ein Training abgeschlossen ist, aktualisiert der Plan sich und die entsprechenden Fortschritte sind im System sichtbar.

Praxisnahes Training zur direkten Anwendung

Uta Schwertel erklärt, worin beim Projekt die größten Herausforderungen lagen: „Gerade bei Leadership Skills ist es immer sehr schwierig, die erlernten Fähigkeiten in den Alltag zu integrieren. Daher haben wir uns für ein Tool entschieden, das ähnlich wie ein soziales Netzwerk funktioniert und darauf abzielt, bei Themen informelles Lernen und on-the job Training zu unterstützen.“

 

Möchte eine Mitarbeiterin sich also auf eine Führungsrolle vorbereiten, wird sie auf das Social Learning Tool der imc verwiesen. Das Tool funktioniert zielt darauf ab, die Mitarbeiterin bei Themen wie Selbstreflexion, Netzwerken und Wissenstransfer zu unterstützen. Einmal eingeloggt, muss sich der Lerner zunächst selbst in Hinblick auf seine Fähigkeiten als Führungskraft einschätzen und persönliche Ziele festlegen. Darauf basierend empfiehlt das Tool spezifische Aufgaben. Beispielsweise wird die Teilnehmende gebeten eigene Erfahrungen zu teilen, Beiträge anderer zu kommentieren, eigene Aufgaben an denen er gerade arbeitet hinzuzufügen und ihr Netzwerk zu erweitern.

Erfolgreiche Ausgründungen nach Projektende

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Projektes Ende 2019, gründete sich die Stiftung "DEVELOP your career" unter dem Vorsitz des ehemaligen Projektkoordinators Greg Carey vom Learnovate-Zentrum, Trinity College Dublin. Ziel der Stiftung ist es, das Projekt weiterzuverfolgen und weitere praktische und wissenschaftliche Forschungen zur Karriere- und Kompetenzentwicklung, zu Lerninterventionen und -methoden sowie zum arbeitsbezogenen Sozial- und Humankapital durchführen.

 

Die imc arbeitet weiterhin mit der Stiftung DEVELOP zusammen und setzt auch die Arbeit an DEVELOP, insbesondere am Social Learning Tool, fort. Lernaktivitäten, die im Social Learning Tool erstellt wurden, können in einen Kurs integriert werden, der über die imc Learning Suite angeboten wird.

 

Darüber hinaus hat ein weiteres DEVELOP Mitglied, Joost Modderman, die Arbeit von DEVELOP in seinem Unternehmen SkillFull B.V. fortgesetzt. In Zusammenarbeit mit der Stiftung ist SkillFull einer der Vertreiber von DEVELOP's Personal Learning Environment und liefert unter anderem individuelle HR-Instrumente.

Mehr Informationen gibt's hier im Video

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Weitere Informationen

Wenn Sie mehr über DEVELOP erfahren möchten, oder an einer kostenlosen Demo interessiert sind, kontaktieren Sie gerne die Projektverantwortliche Uta Schwertel: [email protected]

In diesem PDF finden Sie weitere Informationen zum Social Learning Tool.

Weitere Informationen zum Leadership Game und Game based assessments finden Sie hier im Whitepaper.

imc Innovation Labs

Mehr über die Forschungsprojekte der imc.

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Nadine Kreutz
Communications Manager
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Forschung

E-Learning in der Medizin: Fehler vermeiden und Patienten schonen mit Mixed Reality

Die Ausbildung von Ärzten und Physiotherapeuten in Manueller Medizin und Therapie soll durch digitales Training auf ein neues Level gehoben werden: In dem vom BMBF geförderten Verbundprojekt „SmartHands“, forscht unter anderem das Team des Innovation Lab der imc AG daran, wie die Aus- und Weiterbildung von Physiotherapeuten und Ärzten durch den innovativen Einsatz digitaler Medien und Werkzeuge unterstützt werden kann.

Hierbei helfen sollen beispielsweise AR- oder Mixed-Reality Brillen, die Trainingseinheiten ohne echte Patienten simulieren.

03.06.2020

Physiotherapeuten und auch Ärzte brauchen ihre Hände täglich: Sie untersuchen Patienten und müssen den Körper erfühlen, um Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen zu lindern oder gar Operationen zu vermeiden. Bei der Aus- und Weiterbildung in der sogenannten „Manuellen Therapie“, heißt es neben viel Theorie auch üben, üben, üben – und zwar am realen Patienten.

Doch gerade bei Einsteigern kann es, wie überall sonst, auch hier zu Fehlern kommen. Aber nicht nur Fehler sind ein Problem, auch seltene Krankheitsbilder, fehlende Probanden oder Kontrollen stellen angehende Manualtherapeuten vor Herausforderungen. Hinzu kommt, dass haptische Fähigkeiten und therapeutische Techniken regelmäßig und individuell trainiert und verbessert werden müssen.

Ausbildung mit LMS und Blended Learning

Abhilfe schaffen soll das vom BMBF geförderte Verbundprojekt „SmartHands“, das am 1. Mai 2020 offiziell gestartet ist. Die imc unterstützt hierbei mit der technischen Umsetzung und stellt mit der imc Learning Suite eine Lehr- und Lernplattform bereit, mit der Ausbilder virtuelle Trainingseinheiten vorbereiten und in einem Blended Learning Szenario für die Lerner bereitstellen können.

Uta Schwertel, Projektverantwortliche bei imc, erklärt: „Das besondere bei unserem LMS ist, dass es uns ermöglicht, Daten über Lernaktivitäten und Interaktionen, die auch außerhalb des Systems stattfinden, zu formalisieren und über Schnittstellen an das LMS zu übertragen. Dies ist insbesondere für die Integration von innovativen Lernformaten wie Mixed-Reality Anwendungen relevant und geschieht durch speziell entwickelte Standards, wie zum Beispiel die Experience API (xAPI).“

Mixed Reality simuliert echte Patienten

Ziel des Projektes ist es, virtuelle Trainingsanwendungen zu entwickeln, mit denen Ärzte oder Physiotherapeuten in der manualmedizinischen Ausbildung Diagnoseschritte oder bestimmte Techniken zunächst auch ohne echte Patienten üben können. Mit den Trainingsanwendungen können dabei sensomotorisch-haptische und visuelle Interaktionen des Lerners simuliert werden.

 

Eine mögliche Anwendung könnte etwa so aussehen: Dem Lerner wird mittels Mixed Reality Brille ein interaktives, dreidimensionales Lernszenario als Hologramm in seine Umgebung projiziert. Die Brille erkennt die Hände des Anwenders und ermöglicht dadurch eine natürliche Interaktion mit der Projektion. So kann der Lerner im geschützten Raum und ohne echte Patienten korrekte Diagnose- und Behandlungstechniken virtuell trainieren. Die notwendigen Schritte werden visuell dargestellt, sodass sichergestellt ist, dass das Vorgehen medizinisch korrekt und interaktiv erlernt wird.

 

Ist die Anwendung in der manuellen Medizin und Therapie erfolgreich, sollen ähnliche Trainingsszenarien nach Projektende auch auf angrenzende Domänen der Gesundheitsberufe erweitert werden. Vorstellbar sind beispielsweise Anwendungen bei Ergo- oder Sporttherapeuten.

Federführend im Projekt ist das Universitätsklinikum Halle/Saale. Technische Partner sind neben imc das AWSi-Institut für digitale Produkte und das Haptik-Forschungslabor der Universität Leipzig. Den Bereich Medizin und Forschung vertreten die Partner Alice Salomon Hochschule Berlin und das Center for Cognitive Science der TU Kaiserslautern.

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN

Mehr Informationen zum Thema Immersives Lernen oder Blended Learning finden Sie in der Artikelreihe “E-Learning Punk”.

Weitere Informationen über die imc Learning Suite und praktische Anwendungsbeispiele finden Sie in der Artikelreihe “LMS Hot Topics”.

Mehr zu SmartHands

Das Projekt trägt den Titel: SmartHands - Lehrplattform für smart-device basierte Digitale Medien in der manuellen Medizin und Therapie. Gefördert wird das Projekt vom BMBF im Rahmen der Richtlinie “Digitale Medien in der beruflichen Bildung in den Gesundheitsberufen (DigiMed)“. Das Projektvolumen beträgt 2,6 Millionen Euro; das Projekt hat eine dreijährige Laufzeit, die 2023 endet.

Das diesem Beitrag zugrunde liegende Vorhaben wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PG20006E gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei der Autorin / beim Autor.

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