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Diversity & Inklusion bei imc

Diversity und Inklusion bei imc: wie wir unseren Worten weiter Taten folgen lassen

Vom Cultural Diversity Roundtable bis hin zum Tandem Programm – unsere Sommer Highlights 2022

Diversity und Inklusion sind fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur geworden. Natürlich haben wir im Job-Alltag genug zu tun, aber trotzdem nehmen wir uns die Zeit dieses Thema voranzutreiben und immer wieder Aufmerksamkeit für unsere Initiativen zu schaffen.

 

Wir, das ist das Diversity Team der imc. Aktuell bestehend aus 22 Mitarbeitenden. Damit jede*r das richtige Angebot findet, ist das Programm in drei Säulen gegliedert: „EmpowHER“, ein Programm, um Frauen bei der imc zu vernetzen und zu stärken, das „Cultutal Diversity“ Programm und „Diversity of Interests“, die jüngste Initiative.

 

Um unser Diversity Programm auch wirklich allen Mitarbeitenden an allen Standorten zugänglich zu machen, planen wir die meisten Sessions und Aktivitäten hybrid oder online.

Diversity Säulen

Die drei Säulen der D&I Bewegung bei imc

Runde zwei des EmpowHER Tandem Programms ‚InspireHER‘

Vor gut einem Jahr fiel der Startschuss für dieses Herzensprojekt des EmpowHER Teams. Beim imc InspireHER Tandem Programm trafen sich bereits vergangenes Jahr 20 Frauen der imc acht Wochen lang in 2er Gruppen, um Erfahrungen, Ideen und Tipps auszutauschen, Feedback zu erhalten, zu reflektieren und gemeinsam zu wachsen.

 

Auch in diesem Jahr fand das InspireHER Tandem Programm statt. Wieder trafen sich 20 Frauen regelmäßig zu einem intimen Austausch zu zweit. Was dort besprochen wurde ist vertraulich. So wird ein sicherer Rahmen geschaffen, in dem man sich austauschen kann, egal ob über berufliches oder privates.

InspireHER, das Tandem-Programm für Frauen bei imc

„Die Abschlussveranstaltung in diesem Jahr war nicht nur emotional, sondern auch lustig, weil viele von uns auch witzige Geschichten erzählen konnten,“ erklärt Nadine Kreutz, Communication Manager bei imc. „So haben wir alle gemerkt, dass die Teilnehmerinnen sich auch auf freundschaftlicher Ebene gefunden haben, wodurch diese intimen und fröhlichen Momente entstanden sind.“ Nadine und ihre Tandempartnerin hatten sich immer Freitag nachmittags getroffen: „Für uns war das immer ein super schöner Wochenabschluss, bei dem wir viel über uns und auch unsere neuentdeckten Gemeinsamkeiten lachen konnten.“

Wie lernen wir kulturelle Vielfalt im Unternehmen kennen und verstehen?

Diese Frage stellte sich zu Beginn des Jahres das Cultural Diversity Team. Im Vordergrund soll dieses Jahr vor allem unser Umgang miteinander im Arbeitsalltag stehen. Aber was hält uns davon ab unbefangen mit unseren Kolleg*innen aus anderen Kulturkreisen zu kommunizieren? In den Diskussionsrunden und den vorangegangenen Sessions zu diesen Themen wurde eine Sache immer wieder angesprochen: Vorurteile.

Kulturelle Vielfalt - gegen Vorurteile

Die Cultural Diversity Crew hat sich daher überlegt, wie wir innerhalb der imc mit einigen Vorurteilen aufräumen können und hat an den einzelnen Standorten Sessions geplant, die sich genau damit beschäftigen werden. So steht im Oktober noch ein interaktiver Termin zum Thema „Typisch Deutsch“ an.

 

Den Anfang machte Australien mit ‚Get to know more about... Australia!‘. Samantha Mathews, Business Development Manager bei imc in Melbourne, führte mit sehr viel Charme und einer guten Portion Selbstironie durch die Session.

 

Schnell war uns allen klar, dass wir mit der australischen Lockerheit in der Geschäftswelt gerade als Deutsche oft überfordert sind. Die Tatsache, dass in Australien ein Meeting oft mit einem informellen Plausch beginnt, hat die Zuhörenden überrascht. "Wir halten es für normal und sogar für höflich, die Leute nach ihren Wochenendplänen zu fragen", erklärt Samantha. "Es ist nicht ungewöhnlich, dass ich weiß, was meine Kunden in ihrer Freizeit machen oder ob sie verheiratet sind und Kinder haben."

Schreibtisch Familienfoto

Da mussten die meisten deutschen Kolleg*innen schon schmunzeln. Denn bei uns beginnt ein Meeting meistens pünktlich mit der Agenda und dann geht’s direkt ans Eingemachte. Oder? Mal sehen, ob sich dieses „Vorurteil“ in der Session über den deutschen Standort bestätigt.

Weihnachten im Schuhkarton

Die jüngste Initiative wurde in diesem Jahr erst vorgestellt. Mit „Diversity of Interests“ wollen wir die unterschiedlichen Eigenschaften, Kenntnisse, Interessen und Talente unserer imc Kolleg*innen in den Vordergrund stellen. Darunter sollen auch Herzensangelegenheiten fallen, wie zum Beispiel ehrenamtliche Arbeit, soziales Engagement, Vereinsmitgliedschaften oder außergewöhnliche Hobbys.

 

So wird in diesem Jahr Julia Heib, internal Communications- und Eventmanagerin bei der imc, ein Herzensprojekt in die imc tragen, welches sie privat schon seit Jahren unterstützt. „Mit ‚Weihnachten im Schuhkarton‘ hat jeder die Möglichkeit einem bedürftigen Kind an Weihnachten etwas zu schenken,“ erklärt Julia. „Für mich ist diese Aktion seit Jahren Teil unserer Weihnachtstradition daheim. Ich beziehe meine eigenen Kinder mit ein und wir packen gemeinsam die Geschenkboxen. Ich möchte das Projekt nun der gesamten imc vorstellen und viele Mitmachende gewinnen. Unsere Diversity of Interests Initiative ist hierfür der perfekte Rahmen.“

Kind bekommt Geschenk

In den nächsten Jahren soll durch die Initiative die Basis geschaffen werden, um sich auszutauschen und Mitmachende, Gleichgesinnte oder Unterstützer für Projekte, die über den Joballtag hinaus gehen, zu finden. Daraus sollen wiederum Initiativen oder Talentpools entstehen, die auch im Arbeitsalltag oder bei konkreten Projekten der imc weiterhelfen. Eine win-win Situation für alle also.

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Diversity und Inklusion auch über Diversity Week und Pride Month hinaus

Der internationale “Diversity and Inclusion Day” fiel dieses Jahr auf Samstag, den 21. Mai 2022. Da wir wussten, dass es samstags schwierig sein würde unsere Kolleg*innen zu erreichen, haben wir einfach die gesamte Woche bis dahin unter das Zeichen von Diversity und Inklusion bei imc gestellt.

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Diversität in E-Learning Inhalten

Diversität im E-Learning wird immer wichtiger. Daher haben wir die wichtigsten Empfehlungen für Unternehmen, die Diversität in ihre Learning Experiences bringen wollen, in diesem Artikel zusammengefasst.

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Ich bin seit 2021 Teil des imc Newsroom Teams. Als Journalistin schlägt mein Herz für Content und Storytelling.

 

Ich finde es spannend zu beobachten, wie sich E-Learning und Digitalisierung auf die Arbeitswelt auswirken. Mein Ziel ist es keinen Trend zu verpassen und Inhalte zu kreieren, über die man spricht.

 

Privat liebe ich es zu reisen und Tapas zu essen.

 

Themen: E-Learning Trends, Corporate Social Responsibility, Press and Influencer Relations

Nina Wamsbach
Communications Manager
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Diversity & Inklusion bei imc

Diversity & Inklusion auch über Diversity Week und Pride Month hinaus

Diversity ist gekommen um zu bleiben – imc baut D&I Programm weiter aus

Der internationale “Diversity and Inclusion Day” fiel dieses Jahr auf Samstag, den 21. Mai 2022. Da wir wussten, dass es samstags schwierig sein würde unsere Kolleg*innen zu erreichen, haben wir einfach die gesamte Woche bis dahin unter das Zeichen von D&I bei imc gestellt.

 

Hierzu hatte unsere Diversity Crew im Vorfeld viele coole Sessions und Initiativen geplant, um unser Programm nochmal allen Mitarbeitenden an allen Standorten zugänglich zu machen und für dieses wichtige Thema die Trommel zu rühren.

 

Damit jede*r das richtige Angebot findet, ist das Programm unterteilt in drei Säulen: „EmpowHER“, ein Programm, um Frauen bei der imc zu vernetzen und zu stärken, das „Cultutal Diversity“ Programm und „Diversity of Interests“, die neuste Initiative.

Diversity Säulen

Die drei Säulen der D&I Bewegung bei imc

„Be better, do better and live better together”

Das D&I Team konnte für den Auftakt der Diversity Week einen hochkarätigen externen Speaker gewinnen. Stephen Dorsey ist Autor und veröffentlichte jüngst sein Buch „Black & White – an intimate multicultural perspective on white advantage & the paths to change”. In der ersten Session der Woche lieferte er einen Denkanstoß zu den Themen Rassismus und Vorurteile.

 

2:30 Uhr nachts (kanadischer Zeit) wählte Stephen sich gut gelaunt und wach zu unserem globalen Videomeeting ein und gab einen sehr persönlichen Einblick in seine Kindheit und sein Leben. Durch seine warme, offene Art wurde es viel mehr als ein Denkanstoß. Er bewegte viele Mitarbeiter*innen tief und so war der Auftakt zu unserer Diversity Week ein voller Erfolg.

imc diversity & inculsion week

Kenneth Littlepage and Julia Heib moderieren die Session

Show us what you love

Die jüngste Initiative wurde ebenfalls während der Diversity Week vorgestellt. Mit „Diversity of Interests“ wollen wir die unterschiedlichen Eigenschaften, Kenntnisse, Interessen und Talente unserer imc Kolleg*innen in den Vordergrund stellen. Darunter sollen auch Herzensangelegenheiten fallen, wie zum Beispiel ehrenamtliche Arbeit, soziales Engagement, Vereinsmitgliedschaften oder außergewöhnliche Hobbys.

 

Hierzu konnten wir sechs Speaker*innen aus den eigenen Reihen gewinnen, die in kleinen 5-minütigen Nuggets ihre Herzensthemen vorstellen. Den Anfang machte Kenneth Littlepage aus dem Projektmanagement. Er berichtete von seinem Engagement als Live-Stream Football Kommentator für die Saarland Hurricanes. Unsere Kollegin Selasie Smith, Business Consultant, berichtete über ihre bisherigen Erfahrungen mit ehrenamtlichen Tätigkeiten in UK und von ihrem eigenen Projekt „The Gentlemen‘s Network“. Nicolae Purcar, Direktor der imc in Rumänien ließ uns teilhaben an seiner Leidenschaft für Trail Running und Elke Zastrau, Head of HR bei der imc berichtete von ihrer Mitgliedschaft bei „International Inner Wheel“. Außerdem berichtete Tyson Priddle, Direktor für Content in Australien, von seinem Hockey Verein „Altona HC“ und Oksana Buhay, Business Consultant und selbst Ukrainerin, erzählte wie sie in Stuttgart die Ukraine Hilfe unterstützt.

 

Durch diese Initiative soll eine Basis geschaffen werden, auf der man sich austauschen kann und sogar Mitmacher, Gleichgesinnte oder Unterstützer für Projekte, die über den Joballtag hinaus gehen, finden kann. In Zukunft sollen daraus wiederum Initiativen oder Talentpools entstehen, die auch im Arbeitsalltag oder bei konkreten Projekten der imc weiterhelfen. Eine win-win Situation für alle also.

Woman does train kids in Hockey

imc around the world – Essen verbindet

Endlich wieder persönliche Treffen mit Kolleg*innen möglich… Das hat sich das Orga-team auch gedacht und es geschafft, für den Abschluss der Diversity Week After Work Buffets in fast allen Standorten weltweit zu initiieren. Besonderes Highlight: jede*r konnte etwas zum Buffet beisteuern und Gerichte aus seiner Heimat oder aus dem letzten Urlaub mitbringen, zu denen es eine Geschichte oder eine besondere Emotion gab, aber seht selbst:

Da geht noch mehr!

In diesem Jahr wird auch das Herzensprojekt des EmpowHER Teams, das InspireHER Tandem Programm, wieder stattfinden. Bei InspireHER kommen 20 Frauen der imc acht Wochen lang in Zweier-Gruppen zusammen, um Erfahrungen, Ideen und Tipps auszutauschen, Feedback zu erhalten, zu reflektieren und gemeinsam zu wachsen. Der Schwerpunkt soll auch in diesem Jahr auf persönlichem Wachstum und Networking liegen, so dass jedes Tandem frei in der Wahl seiner Themen ist. Das Closing und somit die emotionale Feedback-Session wird im Juli stattfinden.

InspireHER, das Tandem-Programm für Frauen bei imc

Alles in allem ist wieder viel Musik drin bei der Diversity & Inklusion Crew der imc. Das freut auch Vorstand Sven R. Becker:

„Das Feedback der imc Familie zu unserem Diversity & Inklusion Programm war und ist nach wie vor sehr positiv. Für mich persönlich ist es großartig zu sehen, was aus einer Graswurzelbewegung geworden ist. Dies ist eine Initiative, die allein aus unserer Mitarbeiterschaft gewachsen ist, weshalb ich auch davon überzeugt bin, dass sie das Ziel erreichen wird, Diversität und Inklusion in die Unternehmens-DNA einfließen zu lassen und es zum Teil unserer Firmenkultur zu machen.“

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Warum „Diversity & Inklusion“ mehr ist als ein nice-to-have Faktor

Unternehmen haben bereits früh erkannt, dass ein gelebtes D&I Management für sie auch von Nutzen sein kann. Erwiesenermaßen steigern nämlich diverse Teams die Produktivität und den Business Outcome. Darüber hinaus will man sich auch die besten Talente sichern und das geht nur, wenn Firmen aus einem diversen Umfeld akquirieren können. Bei der imc versteht man Diversität außerdem als Treiber für Innovation.

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Diversität in E-Learning Inhalten

Diversität im E-Learning wird immer wichtiger. Daher haben wir die wichtigsten Empfehlungen für Unternehmen, die Diversität in ihre Learning Experiences bringen wollen, in diesem Artikel zusammengefasst.

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Ich bin seit 2021 Teil des imc Newsroom Teams. Als Journalistin schlägt mein Herz für Content und Storytelling.

 

Ich finde es spannend zu beobachten, wie sich E-Learning und Digitalisierung auf die Arbeitswelt auswirken. Mein Ziel ist es keinen Trend zu verpassen und Inhalte zu kreieren, über die man spricht.

 

Privat liebe ich es zu reisen und Tapas zu essen.

 

Themen: E-Learning Trends, Corporate Social Responsibility, Press and Influencer Relations

Nina Wamsbach
Communications Manager
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Diversity & Inklusion bei imc
2022 wird es wieder bunt, laut und wunderbar

Das Diversity & Inklusion-Programm der imc bietet dieses Jahr noch mehr Highlights

Die imc feiert den International Women’s Day und startet damit ihr Diversity & Inklusion Programm 2022

„Wir werden Diversity verstanden haben, wenn wir nicht mehr darüber reden müssen. Diversität und Inklusion müssen in die Unternehmens-DNA einfließen und gelebt werden wie der Small Talk an der Kaffeemaschine. Und ja, ich glaube, dass wir diesem Ziel einen Schritt nähergekommen sind,“ sagt Sven R. Becker, Vorstand der imc.

 

Um das Ziel in den nächsten drei bis vier Jahren auch zu erreichen, hat die imc eine Diversity und Inklusion (D&I) Crew, die jedes Jahr ein Programm erarbeitet, das sich an alle Mitarbeiter*innen an allen Standorten richtet. Damit jeder das richtige Angebot findet, ist das Programm unterteilt in drei Säulen: „EmpowHER“, ein Women in Leadership Programm, das „Cultutal Diversity“ Programm und „Diversity of Interests“, die neuste Initiative.

Diversity Säulen

Die drei Säulen der D&I Bewegung bei imc

International Women’s Day 2022

Das EmpowHER Team konnte für den International Women’s Day eine hochkarätige externe Speakerin gewinnen. Ilse Henne ist Vorstandsmitglied und Chief Transformation Officer bei thyssenkrupp Materials Services. Mit ihrer Impuls Session zum Thema „Equality today, for a sustainable tomorrow“ begeisterte sie 120 Teilnehmer.

Ilse Henne, Chief Transformation Officer (CTO)
Wenn wir uns gesehen, unterstützt und verbunden fühlen und stolz auf andere Frauen in unserer Gemeinschaft sind, dann können wir glücklicher sein, und glücklicher zu sein ist der beste Weg, um zu lernen und sich zu entwickeln!
Ilse Henne
CTO
thyssenkrupp Materials Services

Am Abend folgte dann ein weiteres Highlight mit der IWD Movie Night Party. In Saarbrücken, dem Standort der imc Firmenzentrale, wurde ein ganzes Kino angemietet, wo der Film „Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen“ gezeigt wurde. Der Film erzählt von den drei afroamerikanischen Mathematikerinnen Katherine Johnson, Dorothy Vaughan und Mary Jackson, die maßgeblich am Mercury- und am Apollo-Programm der NASA beteiligt waren. Bei Popcorn und Nachos klang so der International Women’s Day bei der imc aus.

Gemeinsames Kino-Erlebnis im Bookclub+

Aufgepasst, hier kommt noch mehr!

InspireHer Tandem Programm

Auch das Herzensprojekt des EmpowHER Teams, das InspireHER Tandem Programm wurde an diesem Tag gefeiert. Bei InspireHER finden sich 20 Frauen der imc acht Wochen lang in 2er Gruppen zusammen, um Erfahrungen, Ideen und Tipps auszutauschen, Feedback zu erhalten, zu reflektieren und gemeinsam zu wachsen. „Uns freut es vor allem, dass mit dem Tandemprogramm eine wirklich starke Verbindung zwischen den Teilnehmerinnen entstanden ist,” erklärt Eva Lettenbauer vom Orga-Team des Programms im Interview. Aufgrund dieses Erfolgs und des positiven Feedbacks geht InspireHER dieses Jahr in die zweite Runde. Der Schwerpunkt soll auch in diesem Jahr auf persönlichem Wachstum und Networking liegen, so dass jedes Tandem völlig frei in der Wahl seiner Themen ist.

InspireHER, das Tandem-Programm für Frauen bei imc

Cultural Diversity

Unsere Büros sind in der Welt verteilt, an zwölf internationalen Standorten, um genau zu sein. Dort arbeiten mehr als 350 Menschen aus über 50 Nationen zusammen. Das ist oft eine Herausforderung, aber eben auch eine Chance, andere Kulturen und Sichtweisen kennen zu lernen. „Ich freue mich sehr auf das Programm, das wir dieses Jahr für die Cultural Diversity Gruppe geplant haben,“ sagt Nadine Kreutz, Mitglied der Diversity Crew bei imc. „Wir möchten den einzelnen Standorten Gelegenheit geben, mehr über die Geschichte ihres Landes, aber auch die Kultur und das Arbeitsleben zu erzählen. Die Termine sind an die Nationalfeiertage der ausgewählten Länder angelehnt und werden von Kolleg*innen aus den jeweiligen Ländern präsentiert.“

 

Diversity of Interests

Die jüngste Initiative wird ihren Aufschlag bei der Diversity Week im Mai haben. Mit Diversity of Interests wollen wir die unterschiedlichen Eigenschaften, Kenntnisse, Interessen und Talente unserer imc Kolleg*innen in den Vordergrund stellen. Darunter sollen auch Herzensangelegenheiten fallen, wie zum Beispiel ehrenamtliche Arbeit, soziales Engagement, Vereinsmitgliedschaften oder außergewöhnliche Hobbys.

Ehrenamtliche Mitarbeiter

Diversity of interests beinhaltet auch soziales Engagement

Durch diese Initiative soll eine Basis geschaffen werden, auf der man sich austauschen kann und sogar Mitmacher, Gleichgesinnte oder Unterstützer für Projekte, die über den Joballtag hinaus gehen, zu finden. In Zukunft sollen daraus wiederum Initiativen oder Talentpools entstehen, die auch im Arbeitsalltag oder bei konkreten Projekten der imc weiterhelfen. Eine win-win Situation für alle also.

Alles in allem ist wieder viel Musik drin bei der Diversity & Inklusion Crew der imc. Das freut auch Vorstand Sven R. Becker:

„Das Feedback der imc Familie zu unserem Diversity & Inklusion Programm war und ist nach wie vor sehr positiv. Für mich persönlich ist es großartig zu sehen, was aus einer Graswurzelbewegung geworden ist. Dies ist eine Initiative, die allein aus unserer Mitarbeiterschaft gewachsen ist, weshalb ich auch davon überzeugt bin, dass sie das Ziel erreichen wird, Diversität und Inklusion in die Unternehmens-DNA einfließen zu lassen und es zum Teil unserer Firmenkultur zu machen.“

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Warum „Diversity & Inklusion“ mehr ist als ein nice-to-have Faktor

Unternehmen haben bereits früh erkannt, dass ein gelebtes D&I Management für sie auch von Nutzen sein kann. Erwiesenermaßen steigern nämlich diverse Teams die Produktivität und den Business Outcome. Darüber hinaus will man sich auch die besten Talente sichern und das geht nur, wenn Firmen aus einem diversen Umfeld akquirieren können. Bei der imc versteht man Diversität außerdem als Treiber für Innovation.

Cultural Diversity - Arbeiten in einem interkulturellen Unternehmen

Unsere Büros sind in der Welt verteilt, an zwölf internationalen Standorten, um genau zu sein. Dort arbeiten 49 Nationen zusammen. Zwei unserer Büros wollen wir heute genauer unter die Lupe nehmen und haben uns mit Francisca Lim, Brand Manager bei imc Singapur und Gijs Daemen, Brand Manager bei imc UK auf einen virtuellen Kaffee getroffen.

KONTAKT

Kontakt

Ich bin seit 2021 Teil des imc Newsroom Teams. Als Journalistin schlägt mein Herz für Content und Storytelling.

 

Ich finde es spannend zu beobachten, wie sich E-Learning und Digitalisierung auf die Arbeitswelt auswirken. Mein Ziel ist es keinen Trend zu verpassen und Inhalte zu kreieren, über die man spricht.

 

Privat liebe ich es zu reisen und Tapas zu essen.

 

Themen: E-Learning Trends, Corporate Social Responsibility, Press and Influencer Relations

Nina Wamsbach
Communications Manager
Young woman blowing confetti for Diversity Day
Diversity & Inklusion bei imc
Ein buntes Jahr im Zeichen der Vielfalt

Die Meilensteine 2021 der Diversity & Inklusion Bewegung bei imc

Wie aus einer Graswurzelbewegung ein fester Bestandteil der Firmenkultur geworden ist

Zu Beginn des Jahres haben wir ein Versprechen gegeben: wir wollten etwas im Bereich Diversity und Inklusion (D&I) bei der imc auf die Beine stellen. Aus der Theorie sollte etwas Erlebbares werden: ein Mitmachprojekt mit großartigen Angeboten. Und so viel sei schon verraten, das haben wir geschafft.

 

Aber warum ist D&I überhaupt wichtig für ein Unternehmen? Sven R. Becker, Vorstand der imc, ist überzeugt davon, dass diverse Teams ein Treiber für Innovationen sind: „Aus Vielfalt entsteht Reibung, positive Reibung. Und Reibung kann Innovation fördern. Mehr Erfolg durch mehr Diversität. Und ich glaube daran.“

Der Vorstand der imc AG
Aus Vielfalt entsteht Reibung. Und Reibung kann Innovation fördern. Mehr Erfolg durch mehr Diversität. Und ich glaube daran.
Sven R. Becker
Vorstand
imc AG

Unser Ziel: Ein Programm für alle

Unsere Büros sind in der Welt verteilt, an zwölf internationalen Standorten, um genau zu sein. Dort arbeiten mehr als 350 Menschen aus über 50 Nationen zusammen. Das ist oft eine Herausforderung, aber eben auch eine Chance. Deshalb richtet sich unser Diversity & Inklusion Programm an alle Mitarbeiter*innen an allen Standorten. Damit jeder das richtige Angebot findet, ist das Programm unterteilt in drei Säulen: „EmpowHER“, ein Women in Leadership Programm, das „Cultural Diversity“ Programm und „Diversity in Talents“.

 

Insgesamt hat die Diversity Crew mittlerweile 23 feste Mitglieder. Davon 18, die sich um das EmpowHER Programm kümmern und zehn die das Thema Cultural Diversity nach vorne bringen. Sie sind die Stakeholder und treffen sich in regelmäßigen Terminen, um den Status quo zu besprechen und die Events zu planen, an denen dann jeder teilnehmen kann. Soweit die Theorie. Doch wie sieht das in der Praxis aus?

Die drei Säulen der D&I Bewegung bei imc

Dem Programm Leben einhauchen: was uns 2021 bewegt hat

International Womens´s Day und EmpowerHER Roundtable

Frauen an einem Tisch zusammen zu bringen, wo sie offen und vertraulich miteinander sprechen können, um sich gegenseitig zu unterstützen oder zu stärken – das ist das Ziel des EmpowHER Teams. Nach dem erfolgreichen Start am International Women´s Day im März folgte ein buntes Programm. Unter dem Motto „Bring a friend“ durften eingeladene Ladies eine weitere Frau aus dem Unternehmen zu einem Roundtable mitbringen. Dieser stand unter dem Zeichen „Frauen in der hybriden Arbeitswelt“.

 

Damit die Teilnahme auch über die Landesgrenzen hinweg funktioniert, fand das Event remote via Teams statt, wurde aber nicht aufgezeichnet. Die Zusammenfassungen der Ergebnisse und Antworten wurden auch nicht veröffentlicht, sondern anonym an die entsprechenden Stellen des Managements weitergetragen. Somit wurde die Privatsphäre gewahrt und dennoch sichergestellt, dass die Stimmen der Teilnehmerinnen gehört wurden.

Summary des EmpowHER Roundtables

International Diversity Week

Ein weiteres Highlight war die imc Diversity Week im Mai. Drei Sessions standen allen Mitarbeitenden offen. Eine Session zum Thema “Diversity as a challenge”, eine weitere mit dem Titel “Working in multicultural teams: The impact of cultural diversity on teamwork” und noch eine Session zum Thema “Unconscious bias”. Alle drei Sessions waren sehr gut besucht.

 

Bookclub +

Gut besucht war auch der Kinoabend oder wie wir sagen, unser „Bookclub+“. Dort kamen hybrid viele Kolleg*innen zusammen, um gemeinsam den Film „Moneyball“ zu schauen und sich in einer offenen Diskussion darüber auszutauschen. Diese Idee wurde so gut angenommen, dass bereits eine Wiederholung in Planung ist.

Gemeinsames Kino-Erlebnis im Bookclub+

Cultural Diversity Roundtable

Im Herbst folgte dann der erste Roundtable des Cultural Diversity Teams. Die digitale Veranstaltung wurde ebenfalls nicht aufgezeichnet, da die Teilnehmenden auch hier persönliche Erfahrungen austauschten. Ein großer Punkt auf der Agenda war stereotypes Denken. Was ist dran an der „German Gründlichkeit“ und mögen wirklich alle Australier „Chit-Chat“ zu Beginn von Business Meetings? Am Ende stand die Frage, wie kann man damit aufräumen und die verschiedenen Standorte noch enger miteinander verbinden. Ein Wunsch der Teilnehmer*innen war, mehr über die anderen Standorte und Büros zu erfahren. Damit befasst sich das Team nun für kommendes Jahr und plant schon vielversprechende Aktivitäten.

InspireHer Tandem Programm

Im September fiel der Startschuss für ein Herzensprojekt des EmpowHER Teams: Das InspireHER Tandem Programm, für das sich 20 Frauen der imc acht Wochen lang in 2er Gruppen zusammengetan haben, um Erfahrungen, Ideen und Tipps auszutauschen, Feedback zu erhalten, zu reflektieren und gemeinsam zu wachsen.

 

Das Programm begann mit einer Veranstaltung am 30. September, nach der sich jedes Tandem in den folgenden acht Wochen regelmäßig traf. Sie bekamen einen Leitfaden an die Hand, der verschiedene Themen zur Diskussion vorschlug, aber da der Schwerpunkt auf persönlichem Wachstum und Networking lag, war jedes Tandem völlig frei in der Wahl seiner Themen und der Entscheidung, wie es die gemeinsam verbrachte Zeit am effektivsten nutzen möchte.

InspireHER, das Tandem-Programm für Frauen bei imc

Im Dezember war die Abschlussveranstaltung, welche für die Teilnehmerinnen und das Organisationsteam sehr emotional war. „Die Ergebnisse waren überwältigend. Schöner hätten wir uns das Feedback als Orgateam gar nicht wünschen können “, so Mitgründerin Kerstin Steffen. „Ich persönlich war wirklich sehr gerührt und freue mich insbesondere darüber, dass neue Freundschaften entstanden sind.“

 

Das Programm war die Gelegenheit, abteilungsübergreifend zu kommunizieren, eine neue Perspektive zu gewinnen, aber auch Gemeinsamkeiten zu entdecken und offen über Herausforderungen und Leidenschaften zu sprechen. Auch das InspireHER Tandem Programm wird es im kommenden Jahr wieder bei der imc geben.

Da kommt noch was: ein Ausblick auf 2022

Die Diversity Crew der imc hat ihr Versprechen also eingelöst. Und mehr noch: Die Events und Möglichkeiten sich einzubringen wurden im Unternehmen so gut angenommen, dass im nächsten Jahr eine weitere Säule unter dem Dach von Diversity & Inklusion mit Leben gefüllt werden soll. Diversity in Talents soll zeigen, was unsere Kolleg*innen im Job und privat für außergewöhnliche, besondere oder überraschende Skills haben.

 

Ihr könnt also gespannt sein, was die Diversity Crew der imc im nächsten Jahr alles plant. Es wird mit Sicherheit eine bunte Mischung mit viel Gesprächswert.

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Warum „Diversity & Inklusion“ mehr ist als ein nice-to-have Faktor

Unternehmen haben bereits früh erkannt, dass ein gelebtes D&I Management für sie auch von Nutzen sein kann. Erwiesenermaßen steigern nämlich diverse Teams die Produktivität und den Business Outcome. Darüber hinaus will man sich auch die besten Talente sichern und das geht nur, wenn Firmen aus einem diversen Umfeld akquirieren können. Bei der imc versteht man Diversität außerdem als Treiber für Innovation.

 

 

Cultural Diversity - Arbeiten in einem interkulturellen Unternehmen

Unsere Büros sind in der Welt verteilt, an zwölf internationalen Standorten, um genau zu sein. Dort arbeiten 49 Nationen zusammen. Zwei unserer Büros wollen wir heute genauer unter die Lupe nehmen und haben uns mit Francisca Lim, Brand Manager bei imc Singapur und Gijs Daemen, Brand Manager bei imc UK auf einen virtuellen Kaffee getroffen.

KONTAKT

Kontakt

Ich bin seit 2021 Teil des imc Newsroom Teams. Als Journalistin schlägt mein Herz für Content und Storytelling.

 

Ich finde es spannend zu beobachten, wie sich E-Learning und Digitalisierung auf die Arbeitswelt auswirken. Mein Ziel ist es keinen Trend zu verpassen und Inhalte zu kreieren, über die man spricht.

 

Privat liebe ich es zu reisen und Tapas zu essen.

 

Themen: E-Learning Trends, Corporate Social Responsibility, Press and Influencer Relations

Nina Wamsbach
Communications Manager
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Vielfältige Einblicke
Warum "Diversity und Inklusion" mehr ist als ein nice-to-have Faktor

„Diversität muss sich in Erfolg spiegeln. Mehr Erfolg durch mehr Diversität.“

imc Vorstände Christian Wachter, Dr. Wolfram Jost und Sven R. Becker im Interview

Die Themen Diversity und Inklusion (D&I) gehen uns alle an. Egal ob in der Arbeitswelt, dem Sport oder in den sozialen Medien: Es wird darüber diskutiert.

 

Unternehmen haben bereits früh erkannt, dass ein gelebtes D&I Management für sie auch von Nutzen sein kann. Erwiesenermaßen steigern nämlich diverse Teams die Produktivität und den Business Outcome. Darüber hinaus will man sich auch die besten Talente sichern und das geht nur, wenn Firmen aus einem diversen Umfeld akquirieren können.

 

Bei der imc versteht man Diversität außerdem als Treiber für Innovation. Was damit konkret gemeint ist? Wir haben beim imc Vorstand nachgefragt.

imc Vorstand: Christian Wachter, Sven R. Becker, Dr. Wolfram Jost

Danke, dass ihr euch die Zeit nehmt. Wir starten direkt mit einer persönlichen Frage: Was bedeuten Diversity und Inklusion für euch?

Christian: Vielfalt und Inklusion bedeuten, nicht nur zu tolerieren, sondern zu akzeptieren.

 

Wolfram: Ja, das sehe ich genauso. Vielfalt bedeutet unterschiedliche Hintergründe zu akzeptieren, weil sie die Grundlage für unser Leben darstellen.

 

Sven: Und aus Vielfalt entsteht Reibung, positive Reibung. Und Reibung kann Innovation fördern. Also fördert eine inklusive und diverse Organisation Innovationsprozesse, die an sich schon sehr schwer zu steuern sind.

Wo seht ihr bei der imc noch konkreteren Handlungsbedarf, wenn es um Diversity und Inklusion geht?

Christian: Wir entwickeln uns zunehmend zu einem globalen Unternehmen mit globalen Teams. Das Zusammenspiel über Länder- und Kulturgrenzen hinweg wird eine der großen Herausforderungen der kommenden Jahre. Daher ist es wichtig, dass wir uns einander mit Respekt begegnen und wir immer mit gutem Beispiel vorangehen.

 

Wolfram: Ich glaube, dass wir dieses Thema bei der imc schon sehr ernst nehmen und viel dafür tun, Vielfalt zu leben. Viele Teams bestehen aus Mitarbeiter*innen mit unterschiedlichem Hintergrund. Auch die Diversity Week ist ein gutes Beispiel dafür, dass wir das Thema aktiv leben und gestalten.

Lasst uns einen Blick in die Zukunft wagen: Wie wird Diversity und Inklusion in fünf Jahren bei der imc gelebt werden?

Wolfram: Solche Prognosen sind immer sehr schwierig. Unser Ziel ist es, Diversity als Treiber und wesentlichen Teil der Unternehmenskultur zu etablieren. Wir werden Vielfalt aktiv managen. Und vielleicht gibt es bis dahin, bei entsprechendem Wachstum, auch einen Chief Diversity Officer.

 

Sven: Wir werden es verstanden haben, wenn wir nicht mehr drüber reden müssen. Diversität und Inklusion muss in die DNA einfließen und gelebt werden wie der Small Talk an der Kaffeemaschine. Und ja, ich glaube, dass wir das Ziel in fünf Jahren erreichen können.

Christian, wie hebt sich die imc beim Thema D&I von anderen Unternehmen ab?

Christian: Mit fast 50 verschiedenen Nationalitäten an zwölf Standorten weltweit, sind wir per se ein interkulturelles Unternehmen. Das ist schon etwas Besonderes.

Wolfram, wo siehst du konkrete Punkte, wie D&I die imc Wertschöpfungskette positiv beeinflussen kann?

Wolfram: Menschen haben von Geburt an unterschiedliche Hintergründe. Basierend auf dieser Unterschiedlichkeit haben sie auch unterschiedliche Stärken und Schwächen. Vielfalt führt dazu, dass sich in diversen Teams diese Unterschiede positiv ergänzen und häufig zu besseren Ergebnissen führen. Deshalb wird auch unsere Wertschöpfungskette von diversen Teams weiter profitieren.

Sven, bei imc arbeiten über 50 Nationen. Mit welchen Maßnahmen fördert die imc Vielfalt und Inklusion? Gibt es eine, die dir besonders am Herzen liegt (und warum)?

Sven: Es ist nicht die Anzahl der Nationen die eine diverse und inklusive Organisation ausmachen. Ich kann 100 Nationen in einem Unternehmen haben – wenn alle männlich, zwischen 30-40, verheiratet und Java Entwickler sind, dann sind wir weit weg von einer diversen Organisation. Mir liegt daher besonders am Herzen zuerst einmal Diversität in einem größeren Kontext zu verstehen und zudem in einem zweiten Schritt – diesen müssen wir erst noch erarbeiten – die Chancen darin zu entdecken.

Sven Becker
Diversität muss sich in Erfolg spiegeln. Mehr Erfolg durch mehr Diversität. Und ich glaube daran.
Sven R. Becker
Vorstand
imc AG

Sven: Wie funktionieren nicht diverse Teams und wie funktionieren diverse Teams? Warum funktionieren diverse Teams besser? Es gilt die Essenzen herauszuarbeiten, denn ich darf als Vorstand auch opportunistisch sein: Diversität muss sich in Erfolg spiegeln. Mehr Erfolg durch mehr Diversität. Und ich glaube daran.

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Das tückische an „Uncouncious Bias“ ist, dass wir uns nicht im Klaren darüber sind, dass stereotypes Denken zu unserem menschlichen Verhalten gehört. Aber wir alle haben stereotype Vorstellungen und auch Vorurteile. Ein Interview mit Vanessah Aurore Reck

 

 

Cultural Diversity - Arbeiten in einem interkulturellen Unternehmen

Unsere Büros sind in der Welt verteilt, an zwölf internationalen Standorten, um genau zu sein. Dort arbeiten 49 Nationen zusammen. Zwei unserer Büros wollen wir heute genauer unter die Lupe nehmen und haben uns mit Francisca Lim, Brand Manager bei imc Singapur und Gijs Daemen, Brand Manager bei imc UK auf einen virtuellen Kaffee getroffen
KONTAKT

Kontakt

Ich bin seit 2021 Teil des imc Newsroom Teams. Als Journalistin schlägt mein Herz für Content und Storytelling.

 

Ich finde es spannend zu beobachten, wie sich E-Learning und Digitalisierung auf die Arbeitswelt auswirken. Mein Ziel ist es keinen Trend zu verpassen und Inhalte zu kreieren, über die man spricht.

 

Privat liebe ich es zu reisen und Tapas zu essen.

 

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Unbewusste Vorurteile abbauen und Diversität im Unternehmen schätzen

Tipps zum Umgang mit unbewusster Voreingenommenheit: Ein Interview mit Vanessah Aurore Reck

Das tückische an unbewusster Voreingenommenheit, sogenannten Unconscious Bias ist, dass wir uns nicht im Klaren darüber sind, dass stereotypes Denken zu unserem menschlichen Verhalten dazu gehört. Aber wir alle haben stereotype Vorstellungen und auch Vorurteile. Je bewusster uns das wird und je mehr wir darüber reflektieren, desto besser können wir damit umgehen. Deshalb haben wir zum Internationalen Diversity Tag Vanessah Aurore Reck eingeladen. Sie gibt unseren Mitarbeiter*innen eine Impulse Session zum Thema „Unconscious Bias“. Ich konnte schon vorab mit ihr darüber und auch über „Diversity and Inclusion“ im Allgemeinen sprechen.

INFO

Vanessah Aurore Reck unterrichtet interkulturelles Management an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. Gerade schreibt sie ihre Dissertation über „Integration“. Dazu hat sie eine thematische und persönliche Verbindung.

 

Vanessah ist in Madagaskar aufgewachsen und mit 12 Jahren nach Deutschland gekommen, hat hier die Schule besucht und Abitur gemacht. In Saarbrücken studierte sie Interkulturelle Kommunikation, Spanisch und Jura. Daraus ist die Leidenschaft für interkulturelle Fragestellungen entstanden, sagt sie.

 

Aktuell schreibt sie an ihrer Dissertation und untersucht darin, welche Faktoren zu einer gelungenen Integration beitragen.

Hallo Vanessah, vielen Dank für deine Zeit. Ich starte direkt mit meiner ersten Frage: Was bedeutet „Diversität und Inklusion“ für ein Unternehmen und welche Vorteile bringt ein gelebtes D&I Management?

Das kommt auf die Unternehmenskultur an. Muss man gute Bewerber*innen heute noch mit Diversität anlocken oder ist das bereits zu einer Selbstverständlichkeit geworden? Oder ist Diversität vielleicht schon gar nicht mehr das Thema, sondern die Unternehmenskultur selbst, in der alle Mitarbeitenden aufgehen, ungeachtet ihrer Hintergründe etc.

 

Ich habe den Eindruck, dass in Deutschland diese Themen noch nicht so breit diskutiert wurden, wie beispielsweise in den USA oder anderen anglophonen Ländern. In Deutschland sollten sich Unternehmen also fragen, welche Rolle Diversität für die eigene Unternehmenskultur und das Selbstverständnis eines Unternehmens spielt. In global agierenden Unternehmen, in denen Kommunikation eine zentrale Rolle spielt beispielsweise, kann Diversität eine stärkere Bedeutung haben. Aber kein Unternehmen sollte „Diversity and Inclusion“ auf die Tagesordnung setzen müssen – zumindest nicht mehr als es die Gesetzgebung verlangt. Vielleicht ist es für Unternehmen interessanter sich zu fragen: wie kann Diversität zur Zielerreichung einer Organisation beitragen?

inspirational speaker

Du wirst mit uns über das Thema „Unconscious Bias“ – also unbewusste Voreingenommenheit – sprechen. Wie würdest du den Begriff definieren?

Der Begriff kommt ursprünglich aus der Psychologie. Ich schaue mir allerdings eher die kulturwissenschaftliche Komponente davon an und warum diese im interkulturellen Arbeitsumfeld so wichtig ist. Wir müssen sehen, dass Bias in der Regel auf Stereotypen und Vorurteilen basieren. Es ist also meistens eine unbewusste Haltung, die zu einer nicht bewussten Diskriminierung führen kann.

 

Schwierig wird es dann, wenn das „unbewusste“ ins „bewusste“ übergeht. Also in eine extreme Haltung, wie zum Beispiel Rassismus. Man muss diese Begrifflichkeiten klar unterscheiden.

Der Schlüssel ist die Reflexion über die eigene unbewusste Voreingenommenheit.
Vanessah Aurore Reck
Universität des Saarlandes
Workplace health

Wann ist es wichtig für Unternehmen sich mit diesem Thema auseinander zu setzen?

Entscheidend wird es dann, wenn globale Unternehmen, wie etwa Google darauf bedacht sind, die Exzellenz an Mitarbeiter*innen zu sich zu holen. Dann muss man eben sehen, dass diese Exzellenz nicht „nur“ weiß, männlich und 50 Jahre alt ist, sondern eben sehr divers. Und um aus diesem Kontext auch akquirieren zu können, müssen sie natürlich auch das entsprechende Arbeitsumfeld schaffen. Das Befassen mit dem Thema ist dann im Interesse der Unternehmen, die auch gute Mitarbeiter*innen aus anderen Kontexten einstellen wollen.

 

Der Schlüssel hierzu ist die Reflexion über die eigene unbewusste Voreingenommenheit - sowohl der Organisation als auch der einzelnen Mitarbeiter*innen. Man sollte also ein Bewusstsein dafür schaffen.

Hast du praktische Tipps zum Umgang mit Unconscious Bias?

Die Forschung schlägt teilweise sehr technisierte Standards vor. Tools wie interkulturelle Trainings oder Workshops können interessant sein. Diese typischen Trainings sind aber auch in die Kritik geraten, weil man befürchtet, dass in diesem Rahmen Stereotype reproduziert werden. Aber als Einstieg sind solche Trainings sicherlich gut, um Awareness, also Bewusstsein und Aufmerksamkeit für das Thema zu schaffen.

 

Es gibt aber auch speziellere Unconscious Bias-Trainings, die aus der Psychologie kommen und daher empirisch gehandhabt sind. Nur sollte man dann auch die Instrumente haben, diese empirischen Ergebnisse verstehen und in konkrete Handlungen umwandeln zu können.

 

Und dann gibt es zum Beispiel noch den Harvard Implicit Association Test. Dieser Test misst sozusagen, wie unbewusst voreingenommen Individuen sind.

 

Ich persönlich finde, man sollte im Unternehmen die Kommunikation zu dem Thema stärken und eine gemeinsame Kultur mit den Mitarbeiter*innen schaffen, in der auch „Safe Spaces“ etabliert sind, in denen zum einen die Opfer von Diskriminierung eine Anlaufstelle haben, aber eben auch andere Mitarbeiter*innen ihre Unsicherheiten ausdrücken können.

Interaktives und exploratives Lernen

Was können Führungskräfte deiner Meinung nach konkret tun, um in ihren Teams Bias zu minimieren?

Partizipation und Kommunikation. Die internen Prozesse nochmal beleuchten und analysieren und dabei die betroffenen „minority groups“ miteinbeziehen.

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Ich bin seit 2021 Teil des imc Newsroom Teams. Als Journalistin schlägt mein Herz für Content und Storytelling.

 

Ich finde es spannend zu beobachten, wie sich E-Learning und Digitalisierung auf die Arbeitswelt auswirken. Mein Ziel ist es keinen Trend zu verpassen und Inhalte zu kreieren, über die man spricht.

 

Privat liebe ich es zu reisen und Tapas zu essen.

 

Themen: E-Learning Trends, Corporate Social Responsibility, Press and Influencer Relations

Nina Wamsbach
Communications Manager
Young woman blowing confetti for Diversity Day
Diversität und Inklusion
Arbeiten in einem interkulturellen Unternehmen

Weil kulturelle Vielfalt uns bereichert

Auf einen Kaffee mit unseren Kolleg*innen in London und Singapur

Der Zusammenhang zwischen Diversität und Geschäftserfolg gilt mittlerweile als bewiesen. Studien belegen: je diverser, desto erfolgreicher. Doch auch die Mitarbeiter*innen profitieren von einer offenen Unternehmenskultur.

Um die Themen „Diversität und Inklusion“ immer weiter voranzutreiben hat sich bei der imc eine eigene Crew hierfür gegründet. Das Ziel: ein Zeichen für Vielfalt setzen.

colorful walkway with diffrent kind of people

49 Nationen in zwölf Standorten

Unsere Büros sind in der Welt verteilt, an zwölf internationalen Standorten, um genau zu sein. Dort arbeiten 49 Nationen zusammen. Zwei unserer Büros wollen wir heute genauer unter die Lupe nehmen und haben uns mit Francisca Lim, Brand Manager bei imc Singapur und Gijs Daemen, Brand Manager bei imc UK auf einen virtuellen Kaffee getroffen.

In London arbeiten 15 Mitarbeiter*innen mit 8 unterschiedlichen Nationalitäten zusammen. In Singapur sitzen 7 Mitarbeiter*innen, die 5 Nationalitäten vereinen unter einem Dach.

Francisca Lim, Regional Brand Manager, imc Singapur

Francisca, Du arbeitest in Singapur, kommst aber aus Indonesien. Gibt es da Unterschiede in der Arbeitskultur?

In Singapur arbeitet man eigenständiger als in Indonesien. In Indonesien sagen wir „gotong royong“ – Gemeinschaftsarbeit. Es wird von allen erwartet, dass sie den anderen helfen und einen Teil der Arbeitslast schultern. In der indonesischen Arbeitskultur ist das ausgeprägter als in Singapur. Außerdem unterscheidet man in Indonesien im Büro nicht zwischen Freunden und Kollegen. In Singapur ist das doch anders. Daher entwickeln sich enge Beziehungen zu den Arbeitskollegen in Singapur eher selten.

Gijs, Du arbeitest in London, kommst aber aus den Niederlanden. Was hat Dich nach Deinem Umzug nach Großbritannien am meisten überrascht?

Wirklich Überraschendes habe ich nicht erlebt. Der Unterschied im Kommunikationsstil ist mir jedoch sehr bewusst. Holländer sind ja doch ziemlich direkt. In den Niederlanden interpretiert man das als Ehrlichkeit und/oder Effizienz. In Großbritannien wird dieser direkte Umgang oft als unhöflich oder respektlos angesehen. Da muss man auf jeden Fall aufpassen.

Gijs Daemen, imc AG

Gijs Daemen, Brand Manager, imc United Kingdom

Kommuniziert ihr im Büro immer alle auf Englisch?

Francisca: Obwohl die offizielle Landessprache in Singapur Malaiisch ist, wird hauptsächlich englisch gesprochen. Auch Chinesisch (Mandarin) und Tamil sind offizielle Sprachen und dann gibt es noch weitere Dialekte wie Kantonesisch, Hokkien, Hainanisch, Hakka und Teochew. Die meisten Menschen sprechen englisch – wobei das manchmal eher „singlish“ ist – eine Variante der englischen Sprache mit malaiischen, kantonesischen und Hokkien-Elementen. Es gibt viele geläufige Wörter, die ich vor meiner Ankunft in Singapur noch nie gehört hatte, wie zum Beispiel „lah“,  „leh“, „walau“ oder „blur“. Zu Beginn fand ich es schwierig, einem Gespräch zu folgen. Das ist schon viel besser geworden. Im imc Büro in Singapur sprechen wir aber formelles englisch, nicht singlish.

Gijs: Ja, meistens. Ein paar Leute im Team sprechen aber auch holländisch, wir können also manchmal einfach wechseln. Deutsche Kolleg*innen können oft ein wenig folgen, wenn wir uns auf Holländisch unterhalten. Englischsprachige verstehen jedoch kein Wort.

Gijs, gab es mal amüsante Situationen durch die unterschiedlichen Muttersprachen?

Wenn wir uns auf Englisch unterhalten, wirft unsere holländische Kollegin Tanja gerne willkürlich holländische Wörter dazwischen. Das ist manchmal schon sehr lustig, jedenfalls wenn man die Sprache versteht. Ich bin mir nicht so sicher, was die anderen denken.

Siehst du die Tatsache, dass 49 Nationen bei imc zusammenarbeiten, als Hürde oder als Bereicherung?

Francisca: Teammitglieder mit unterschiedlichen Hintergründen bringen unterschiedliche Lösungen ein, was zu einem fundierteren Entscheidungsprozess und besseren Ergebnissen führt. Die Harvard Business Review hat herausgefunden, dass vielfältige Teams in der Lage sind, Probleme schneller zu lösen als Teams aus kognitiv ähnlichen Personen. Aber es gibt auch Herausforderungen, wie die Überwindung von Voreingenommenheit. Studien zeigen, dass die überwiegende Mehrheit der menschlichen Entscheidungen auf Voreingenommenheit, Überzeugungen und Intuition beruhen - nicht auf Fakten oder Logik. Selbst mit den besten Absichten neigen Menschen dazu, Vorurteile in ihre täglichen Interaktionen einzubringen, auch am Arbeitsplatz.

Wie erlebst du das Diversity Management bei der imc?

Francisca: imc ist bisher das einzige Unternehmen, bei dem ich gearbeitet habe, wo Vielfalt und Inklusion in diesem Umfang gefördert und derart viele Aktivitäten und Arbeitsgruppen eingesetzt werden, um hier Verbesserungen zu erzielen. Ich hoffe, dass diese Dynamik nicht nachlässt und wir noch mehr Menschen an den Aktivitäten zu Vielfalt und Inklusion beteiligen können. Solange wir uns gegenseitig verstehen und auch unsere Unterschiede zu schätzen wissen, unsere Erfahrungen teilen und voneinander lernen, gibt es bei der Arbeit in vielfältigen Teams nicht viele Herausforderungen.

Francisca Lim, imc AG
Solange wir uns gegenseitig verstehen und auch unsere Unterschiede zu schätzen wissen, unsere Erfahrungen teilen und voneinander lernen, gibt es bei der Arbeit in vielfältigen Teams nicht viele Herausforderungen.
Francisca Lim
Regional Brand Manager Learning Technologies
imc AG Sinpapur
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Vielfalt bereichert

Die Vielfalt unserer Mitarbeiter*Innen aus über 49 Nationen macht uns zu dem, was wir sind: eine saarländische Marke, die in der Welt zu Hause ist. So vielfältig unsere Kunden weltweit sind, so divers sind unsere Teams, die es jeden Tag aufs Neue schaffen, Menschen und Organisationen auf der ganzen Welt zu befähigen, ihr volles Potenzial in einer sich ständig weiterentwickelnden Welt zu entfalten.

Diversity wall, featured image

Diversität und Inklusion bei imc

Was bedeutet das Thema Diversität und Inklusion bei imc? Und was hat es eigentlich mit der "Diversity Corner" auf sich, die im Saarbrücker Headquarter hängt? Wir klären im Interview mit Kerstin Steffen auf.

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Nina Wamsbach
Communications Manager
ambassador communication
imc Ambassador Kick-Off

Kommunikation darf nicht an zweiter Stelle kommen

Beim Jahres Kick-Off lernten die imc Markenbotschafter*innen von echten Profis, was Personal Branding wirklich bedeutet und wieso Kommunikation kein "second thing" ist.

Wie kann ich mich als Markenbotschafter*in meines Unternehmens positionieren? Wie finde ich meine Themen und was genau hat es eigentlich mit dem viel diskutierten Personal Branding auf sich?

Um diese und weitere Themen zu beleuchten und neue Themen für 2021 zu diskutieren, trafen sich die knapp 30 imc-Brand Ambassadoren Anfang Februar zum virtuellen Jahres Kick-Off. Als besonderes Highlight stellten Steffi Tönjes und Karim Cheranti von der Deutschen Telekom das Thema Personal Branding aus ihrer Sicht vor.

Personal Branding Workshop

Sketchnote: Steffi Tönjes, Deutsche Telekom

Telekom-Botschafter geben Einblicke

Nach der Eröffnung des Kick-Offs und der Begrüßung durch imc-Vorstand Sven R. Becker, der das Programm von Anfang an unterstützt hat, warteten zwei besondere Gäste auf die Ambassador Crew: Steffi Tönjes und Karim Cheranti arbeiten für die Deutsche Telekom, die seit Jahren eines der größten und bekanntesten Marken-Botschafter Programme betreibt.

Karim und Steffi, die bei der Telekom in der Unternehmenskommunikation arbeiten, positionieren sich in den sozialen Medien klar zu ihren Themen und sprechen etwa über Kommunikation, TikTok, Social Media im Allgemeinen oder Female Empowerment.

Personal Branding bedeutet persönliche Entwicklung

Personal Branding ist das Stichwort, über das die beiden dann auch sprachen. Dass dies mehr als ein Buzzwort ist, stellten sie in ihrer Präsentation dar. Denn: Beim Personal Branding geht es nicht um Selbst-Vermarktung, sondern um die persönliche Entwicklung.

Um es mit Jeff Bezos zu sagen: "Personal Branding ist das, was andere Leute über dich sagen, wenn du nicht im Raum bist." Als einfachen Tipp, wie man überprüfen kann, was über einen selbst bekannt ist, rieten Karim und Steffi dazu, sich einfach einmal selbst zu googeln um sich einen Überblick zu verschaffen.

 

Als nächstes gaben die beiden den imc-Ambassadoren noch einige Tipps, wie sie am besten damit beginnen können, zur eigenen Personenmarke zu werden. Wichtig sei es hierbei, sich klare Ziele zu setzen und sich darüber klar zu werden, über welche Themen man sprechen wolle.

Danach gilt es die Meinungsführer in diesem Bereich zu finden und zu schauen, worin man sich unterscheiden kann. Auch eine Challenge mit anderen Kolleg*innen, etwa darüber wie oft man etwas posten möchte, kann eine gute Idee sein.

Kommunikation ist ein Muss, kein Kann

Vor allem ein Appell war den beiden wichtig: Kommunikation ist kein "second thing", darf also nicht an zweiter Stelle kommen! Zu oft werde noch die Ausrede genutzt, man habe keine Zeit seine Themen zu kommunizieren oder zu erklären.

Karim hielt dagegen, dass eine transparente Kommunikation vor allem, aber nicht nur für Führungskräfte wichtig sei und nannte eine Reihe von Argumenten dafür:

 

  • Mitarbeiter*innen abholen
  • eigene Themen positionieren und aufzuklären
  • sich austauschen
  • Feedback einholen
  • Vernetzung mit anderen
imc Brand Ambassador Programm

Das imc Brand Ambassador Programm wurde Mitte 2019 ins Leben gerufen.
Die Teilnahme ist absolut freiwillig und alle Mitarbeiter*innen der imc sind herzlich willkommen.

Markenbotschafter*innen wirken nicht nur nach außen

Nach dem Vortrag von Steffi und Karim, sowie einer Q&A Runde, ging es für die imc-Ambassadoren in zwei Gruppen weiter. Denn die Markenbotschafter*innen der imc sollen und wollen nicht nur nach außen, sondern auch nach innen wirken und die interne Kommunikation und Vernetzung stärken.

In der ersten Gruppe ging es dementsprechend darum, wie die interne Kollaboration und Netzwerke gestärkt werden können. Besonders der Austausch zwischen unterschiedlichen Bereichen, so der Wunsch der Ambassadoren, solle strategisch angegangen und ausgebaut werden. Hierzu wurden verschiedenen informelle und eher formelle Formate diskutiert, wie Job-Shadowing, Play Days oder auch ein zweites internes Barcamp.

 

Die zweite Gruppe beschäftigte sich mit einer digitalen imc-Roadshow. Die ursprüngliche Idee war es eigentlich, damit intern mehr Sichtbarkeit für die verschiedenen Standorte zu schaffen und diese vorzustellen. Allerdings war sich die Gruppe schnell einig, dass man das Format auch extern öffnen möchte, um Kund*innen zu zeigen, welche Besonderheiten einzelne Standorte haben und welche Themen dort besonders vorangetrieben werden.

Den Schwung beibehalten

Nun gilt es, die erarbeiteten Ergebnisse in die Tat umzusetzen und den Schwung mitzunehmen. Das wünscht sich auch die Initiatorin des Programms, Kerstin Steffen, Head of Global Marketing and Communications bei imc.

Photo of Kerstin Steffen

Sie resümiert: „Wir werden alle Ideen und Wünsche an unseren Vorstand weitergeben und verschiedene Konzeptvorschläge ausarbeiten. Uns ist es sehr wichtig, unseren Ambassadoren, aber auch allen anderen Mitarbeiter*innen zu zeigen, dass ihre Vorschläge wertgeschätzt und bestmöglich umgesetzt werden. Dass die Mitglieder weiterhin aktiv dabei sind und auch immer wieder neue ins Team dazustoßen, freut uns sehr und zeigt, wie wichtig die Themen unseren Kolleg*innen sind.“

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Mehr als nur Selfie-Alarm: Das Botschafterprogramm der imc

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Ich arbeite seit März 2019 im Marketing & Communication Team der imc. Kommunikation, kreativer Content und Social Media sind meine Leidenschaft.

 

Komplexe Inhalte verständlich zu erklären und damit das Thema E-Learning jedem zugänglich zu machen, sind täglich spannende Herausforderungen. Privat liebe ich es zu lesen, spiele Poker und reise gerne und viel.

 

Über Feedback oder Anregungen freue ich mich jederzeit.

Photo of Nadine Kreutz
Nadine Kreutz
Communications Manager
Vielfalt bereichert

Diversität und Inklusion bei imc

Lasst uns die Vielfalt feiern!
– Im Interview mit Kerstin Steffen

Ich bin neu bei der imc in Saarbrücken. Neuer Job, neue Kolleg*innen, neues Umfeld. Dass dieses Umfeld vielfältig und auch stolz auf Vielfalt ist, habe ich bereits in der ersten Woche gesehen.

Als ich zum Kennenlernen ins Headquarter der imc komme, springt mir etwas direkt ins Auge: Der große „Diversity“-Schriftzug an der Wand in unserem Büro. Darunter eine kleine Sitzecke und ein Merchandising Regal mit Postkarten. Hier hat sich also jemand die Mühe gemacht, etwas sichtbar, ja sogar greifbar, zu machen.

Diversity Corner, imc

Mein Interesse ist geweckt. Ich will wissen was „Diversity“ für die imc bedeutet und was konkret im Unternehmen getan wird, um Vielfalt zu fördern und auch zu feiern. Da ich von Natur aus neugierig bin, habe ich mich direkt mal umgehört: Es gibt eine Diversity-Crew im Unternehmen. Ihre Mitglieder sind über den Globus verteilt, treffen sich aber regelmäßig in virtuellen Meetings, um sich auszutauschen und die Themen Diversität und Inklusion voranzutreiben. Kerstin Steffen ist von Anfang an dabei.

Kerstin, wie ist die Diversity Crew entstanden und was macht ihr genau?

Die imc Diversity Crew wurde letztes Jahr ins Leben gerufen. Man könnte sie tatsächlich als eine Art Graswurzelbewegung bezeichnen. Bei uns ist die Initiative natürlich nicht politisch motiviert, jedoch vereint uns alle, dass wir (gesellschaftlich) etwas bewegen wollen.

 

So haben sich Kolleg*innen zusammengefunden, deren Herz für bestimmte Themen schlägt. Nach mehreren Gesprächen und Iterationen sind dann die drei Säulen Women in Leadership, Diversity in Talents und Cultural Diversity entstanden. An diesen Themen arbeiten nun kleine Projektteams, die stetig weiterwachsen. Deren Mission ist es, verschiedene Programme und Aktionen zu organisieren, um die Themen Vielfalt und Inklusion zum einen sichtbar zu machen, aber auch mit Leben zu füllen.

 

Insbesondere freuen wir uns auch sehr, dass der Vorstand das Thema Diversität und Inklusion (D&I) begrüßt hat und wir den entsprechenden Raum bekommen haben, unsere Themen voran zu treiben.

Kerstin Steffen
Ich habe in meiner Karriere tolle Unterstützung erhalten. Das möchte ich jetzt zurückgeben.
Kerstin Steffen
Head of Global Marketing and Communications
imc AG
inspirational speaker

Was bedeutet Diversity für die imc?

Für uns bedeutet D&I die soziale Vielfalt der Mitarbeitenden zu fördern und konstruktiv für das Unternehmen zu nutzen.

Bei uns sind Menschen aus knapp 50 Nationen beschäftigt, was ich persönlich schon sehr beeindruckend finde. Wir arbeiten für zahlreiche Kunden auf der ganzen Welt. Diese Projekte sind ja an sich gesehen schon sehr divers.

 

Man kommt mit unterschiedlichen Kolleg*innen und Kund*innen aus verschiedenen Kulturen zusammen. Diese arbeiten mit verschiedenen Methoden, haben ein unterschiedliches Verständnis von Werten oder Religion. Aber genau darin sehen wir eine große Chance, das volle Potenzial der imc zu entfalten. Vielfältigkeit verstehen wir auch als eine wesentliche Quelle der Kreativität. Sie befähigt uns, im globalen Wettbewerb um die besten Ideen und Produkte erfolgreich zu bestehen.

 

Als Unternehmen, das wie kein anderes für Entwicklung und Neudenken steht, möchten wir aber auch dafür Sorge tragen, dass unsere Mitarbeiter*innen den Freiraum und die Möglichkeit haben, ihren Horizont zu erweitern, neue Dinge zu lernen und andere Sichten zu erfahren. Mit Menschen und Communities in Verbindung zu treten, sich auszutauschen und vom Wissen und den Erfahrungen anderer zu profitieren, stellt am Ende eine Win-Win-Situation für die einzelnen Mitarbeiter*innen, aber auch für uns als gesamte imc dar.

Workplace health

Wieso gibt es bei der imc eine „Diversity Corner“ und wozu ist sie da?

Die Diversity Wall oder Corner haben wir geschaffen, um zu betonen wie wichtig D&I in unserem Unternehmen ist. Die Wand repräsentiert die vielfältige Belegschaft und die integrative Kultur, für die imc steht. Gleichzeitig erinnert sie uns aber auch jeden Tag daran, offen und aufgeschlossen miteinander umzugehen.

Aktuell gibt es diese Wand nur im Saarbrücker Headquarter. Wir würden uns aber freuen eine solche Wand an jedem imc Standort zu etablieren.

Du hast als Schwerpunktthema „Women in Leadership“ in der Diversity Crew. Was liegt dir daran besonders am Herzen?

Ich bin sehr jung Führungskraft geworden und hatte das wahnsinnige Glück, in einer doch sehr männerdominierten Branche großartige Coaches, Kolleginnen und Wegbegleiterinnen zu haben, die mich bei meinem persönlichen Wachstum unterstützt haben. Auch heute noch bin sehr dankbar für die Chance und das Vertrauen, dass mir geschenkt wurde. Davon möchte ich gerne ein Stück zurück- bzw. weitergeben und engagiere mich daher auch aktiv in unserem Women in Leadership (WIL) Circle.

 

Allerdings ist es mir wichtig zu betonen, dass ich unter WIL nicht nur Managementaufgaben, also disziplinarische Führung und Verantwortung verstehe. Ich kenne viele Frauen, die beeindruckende Expertinnen-Karrieren eingeschlagen haben oder auf dem besten Weg dahin sind.

Darüber hinaus kann man aber auch privat für Herzensthemen brennen oder besondere Talente haben. Ich finde es wichtig, dass man sich gegenseitig unterstützt und sichtbar macht. Und genau dazu möchte ich meinen Teil beitragen.

INFO

Women in Leadership ist eine der Säulen des Diversity Managements der imc. Da liegt es nahe, dass wir gemeinsam den „International Women’s Day“ am 08. März feiern.

Schaut auf jeden Fall auf unserer Social Media Wall vorbei und abonniert unseren Instagram Kanal, wenn ihr sehen wollt, was Kerstin und ihr Team vorbereitet haben.

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Ich finde es spannend zu beobachten, wie sich E-Learning und Digitalisierung auf die Arbeitswelt auswirken. Mein Ziel ist es keinen Trend zu verpassen und Inhalte zu kreieren, über die man spricht.

 

Privat liebe ich es zu reisen und Tapas zu essen.

 

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Nina Wamsbach
Communications Manager