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25 Jahre imc AG

imc rund um die Welt: Warum New Work nicht ohne persönliche Begegnungen und interkulturellen Austausch geht

Unser 25-jähriges Jubiläum als Anlass für eine ganz besondere Reise

25 Jahre Rewrite the way we learn – ein Meilenstein in der Geschichte der imc und ein Grund, um gebührend zu feiern. Wir wollten aber nicht nur unseren Erfolg feiern, sondern dieses Ereignis als Anlass nehmen, um unsere Teams zu vereinen – und zwar weltweit. Denn im Rahmen unseres New Work Modells liegt uns vor allem eins am Herzen: Unsere Mitarbeiterschaft.

 

Die positiven Brand Vibes vom Headquarter an alle Standorte zu tragen und die Mitarbeitenden zusammenzubringen ist gar nicht so einfach, wenn man bedenkt, dass manche Teams tausende Kilometer entfernt sind. Wir haben uns dennoch auf die Reise gemacht und haben vor allem eins gemerkt: New Work braucht persönliche Begegnungen, positive Gefühle und interkulturellen Austausch.

 

Erlebt mit uns gemeinsam die Highlights, denn wir nehmen euch mit: Von Saarbrücken, über Australien, bis nach Singapur.

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Weil remote arbeiten nicht alles ist

„100% flexibel, aber nicht 100% remote“. Das haben wir uns Anfang des Jahres auf die Fahne geschrieben, als unser Hybridmodell an den Start ging. Denn trotz aller Flexibilität von zu Hause aus arbeiten zu können, ist für uns ist der Bezug zum Büro und zum Unternehmen nach wie vor sehr wichtig. Die Einladung zum Firmenjubiläum war also ein willkommener Anlass, gemeinsam auf die letzten 25 Jahre zurückzublicken und darauf anzustoßen.

 

Für unsere europäischen Teams war das Saarbrücker Headquarter die ideale Anlaufstelle und der perfekte Ort zum Austausch, Networking und Feiern. Dabei sollten die Feierlichkeiten insbesondere nach der Corona-Pandemie die Möglichkeit bieten, viele unserer Teams wieder zusammenzubringen. So sahen sich seit mehr als zwei Jahren viele Mitarbeiter*innen zum ersten Mal (wieder).

 

Und die Freude war riesig. Die Tatsache, dass man die Kolleg*Innen der anderen Standorte persönlich treffen und kennenlernen konnte, sorgte für Euphorie. „Was für eine Party!“, schwärmt Alison West, Strategic Pre Sales Consultant. „Es war ein Ereignis, auf das sich viele gefreut haben und wir wurden nicht enttäuscht. Die vertrauten Gesichter, die man noch nie zuvor "persönlich" gesehen hatte, sorgten für eine ausgelassene Stimmung und man merkte einfach, wie sehr die Leute diese Gelegenheit schätzten, zusammen zu sein. Ich freue mich schon sehr auf die nächste Veranstaltung“.

 

Am Ende des Tages stand für viele fest: Remote zu arbeiten erleichtert vieles, aber persönliche Begegnungen sind trotzdem unersetzlich.

imc 25 year party

Good vibes only –Willkommen in Down Under

Wie wichtig es ist, vor Ort zusammentreffen, gemeinsam die Pausen zu verbringen oder Meetings im Konferenzraum persönlich zu halten, wurde uns auch beim Besuch an unserem Standort in Melbourne bewusst. Vorstandsmitglied, Sven R. Becker, und Kerstin Steffen, Director Brand Strategy machten sich persönlich auf den Weg nach Down Under mit dem Auftrag, für kulturellen Austausch zu sorgen. Was folgte waren zwei ereignisreiche Wochen voller Begegnungen, inspirierender Gespräche, interkulturellem Austausch, Workshops und Teambuilding.

 

Highlights in dieser Zeit gab es viele. Neben der Office Umgestaltung sorgte unter anderem auch ein individuell gestalteter Team-Day anlässlich des Firmenjubiläums für Begeisterung. Wie der Besuch beim Team ankam, berichtet Jordan Wolley, Pre Sales Consultant. „Dass Sven und Kerstin zu unserem Team in Australien gestoßen sind, hat uns einen unglaublichen Energieschub gegeben! Mit dem Wissen und den Erfahrungen, die sie mit uns geteilt haben, sind wir fest entschlossen, der Welt zu zeigen, wer wir bei imc Australien sind und wie wir dazu beitragen können, die besten Lerntechnologien der Welt auf unseren Markt zu bringen. Ich freue mich schon auf die nächste Gelegenheit, gemeinsam zusammenzuarbeiten“, so Jordan.

New Work braucht interkulturellen Austausch

Mit jeder Menge positiver Energie und beflügelt von neuen Ideen und Lernerfahrungen ging es für Kerstin und Sven anschließend weiter nach Singapur. Auch an unserem Standort in Asien standen Markenbildung, Teambuilding, Networking und kultureller Austausch im Fokus.

 

Becker’s Fazit nach dem Besuch: „Uns wurde durch die Reise zu den Standorten wieder bewusst, wie wichtig es ist, als internationale Organisation auch interkulturelle Kontakte zu pflegen. Denn im Endeffekt sind wir eine gemeinsame Organisation mit gemeinsamen Wünschen und Zielen.“

 

Steffen betont außerdem: „Organisationsentwicklung und insbesondere New Work erfordern auch interkulturelle Kompetenz sowie Respekt vor Menschen und Kulturen. Der Austausch zwischen unseren Ländern hatte für mich daher eine besondere Bedeutung, der er maßgeblich für unseren Geschäftserfolg ist. Wir müssen es schaffen, unsere Verschiedenheit zu nutzen und Unterschiede zusammenzubringen, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen.“

 

Und die Erfolgsgeschichte geht weiter: Auch in Singapur sind bereits weitere Aktivitäten geplant mit dem Ziel, zukünftig noch erfolgreicher als Team zu agieren. Wir werden zeitnah darüber berichten.

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team singapour having diner

Unser Fazit: Persönliche Begegnungen und positive Emotionen sind unerlässlich

Mit dem Besuch in Singapur endet unsere diesjährige Tour durch die imc Standorte und wir halten fest: In den vergangenen Wochen und Monaten haben wir nicht nur gemeinsam mit unseren Teams in aller Welt unser 25-jähriges Bestehen gefeiert, sondern haben gemeinsam Brücken gebaut.

 

Die gewonnen Einblicke werden gesammelt und ausgewertet und werden dabei helfen, positive Veränderungen zu bewirken. „Menschlich und kulturell betrachtet war die Reise für uns eine enorme Bereicherung“, resümiert Steffen den Besuch in Melbourne und Singapur. „Die Digitalisierung erleichtert uns in unserem globalen Umfeld vieles und lässt Länder - sowie Zeitgrenzen- fast verschwinden. Aber insbesondere in Veränderungsprozessen wie zum Beispiel bei New Work sind persönliche Begegnungen, positive Gefühle und Emotionen einfach unerlässlich, um den Wandel aktiv zu gestalten. Ich bin den Teams vor Ort daher sehr dankbar, dass sie offen für diesen Austausch waren. Wir haben viel voneinander gelernt.“

 

Die imc hat eine großartige und aufregende Reise hinter sich und es gibt noch viel zu tun. Mit viel Inspiration, neuen Ideen und jede Menge Motivation starten wir nun also in die nächsten 25 Jahre der Erfolgsgeschichte.

 

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Aber insbesondere in Veränderungsprozessen wie zum Beispiel bei New Work sind persönliche Begegnungen, positive Gefühle und Emotionen einfach unerlässlich, um den Wandel aktiv zu gestalten.
Kerstin Steffen
Director Brand Strategy

Die imc hat eine großartige und aufregende Reise hinter sich und es gibt noch viel zu tun. Mit viel Inspiration, neuen Ideen und jede Menge Motivation starten wir nun also in die nächsten 25 Jahre der Erfolgsgeschichte.

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Kontakt

Seit 2021 arbeite ich fest im Marketing & Communication Team der imc. Der Mix aus kreativer Content-Erstellung, Social Media und Online Marketing Aktivitäten, begeistert mich an meinem Beruf am meisten.  

 

Mein Ziel ist es, die Leute mit kreativen und innovativen Inhalten immer wieder aufs Neue zu begeistern und die Marke imc erlebbarer zu machen. 

 

Meine Leidenschaft neben dem Beruf? Viel zu reisen und die schönsten Orte der Welt zu entdecken. Über Feedback oder Anregungen freue ich mich jederzeit unter [email protected]!

Doreen Hartmann
Doreen Hartmann
Junior Marketing and Communication Manager
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Zwischen Genie und Wahnsinn: Aus dem Leben eines IT-Systemadministrators

Zwischen Genie und Wahnsinn: Aus dem Leben eines IT-Systemadministrators

Was passiert, wenn man Technik Know-how, Geduld und Hilfsbereitschaft kombiniert? Man erhält einen IT System-Administrator wie aus dem Bilderbuch. Raffael Willems, Head of Internal IT bei imc, ist so ein Kandidat. Aber leider läuft es in der IT eben nicht immer wie im Märchen…

Ein bisschen verrückt muss man schon sein, um diesen Job zu machen. Denn die Arbeit der internen IT umfasst weitaus mehr als „hast du mal versucht den Laptop aus- und wieder einzuschalten?“.

Raffael Willems ist seit rund einem Jahr Head of Internal IT bei imc und erklärt im Interview, wie sein Arbeitsalltag als System-Administrator aussieht und wieso neben Neugier auch Geduld, Kommunikation und Empathie für seinen Beruf unerlässlich sind.

Raffael Willems

Raffael Willems

Job | Head of Internal IT

Arbeitet in | Saarbrücken, Deutschland

Bei imc seit | 2021

Superkraft | Geduld & Hilfsbereitschaft

Lieblingsessen | alles, Hauptsache gut

 

Job Slot job Arbeitsalltag

Hallo Raffael, danke für deine Zeit! Du bist Chef der internen IT bei imc – wie erklärst du deiner 3- jährigen Tochter was du beruflich machst?

Lustigerweise „hilft“ meine Tochter mir tatsächlich sehr gerne bei der Arbeit und will, wenn ich im Homeoffice bin, an einer meiner zahlreichen Tastaturen mit tippen. Sie weiß, dass ich irgendwas mit Computern mache und Leuten helfe. Ich erkläre es ihr so, dass ich für alles zuständig bin das blinkt, piepst, Ärger macht und die Leute bei der Arbeit stört.

Das heißt, du als System Administrator sorgst dafür, dass jede*r bei imc arbeiten kann?

Richtig. Mein Job ist dafür zu sorgen, dass jede*r seine Arbeit erledigen kann. Und spätestens, wenn die Leute von irgendetwas technischem genervt sind, melden sie sich.

Wie kann ich mir das im Arbeitsalltag vorstellen? Wartest du jeden Tag darauf, dass jemand bei dir anruft?

Nein, sicher nicht.  Bei meinem ersten Kaffee lese ich morgens  meine Mails und Teams-Messages, schaue ins Ticketsystem und checke über unser Monitoring, ob alles ok ist, oder ob irgendetwas sehr dringendes ansteht. Dann arbeite ich meine To-Do-Liste für den Tag ab, wozu aber natürlich nicht nur ad-hoc Aufgaben gehören.

Ich habe viele längerfristige Projekte, die einiges an Planung erfordern. Denn Änderungen, die ich anstoße, betreffen alle Mitarbeitenden. Das heißt wenn ich etwas vermassele, können unter Umständen 350 Leute nicht mehr arbeiten. Deshalb sind gute Planung und Kommunikation mit verschiedenen Abteilungen unabdingbar.

Was gefällt dir an deiner Arbeit besonders?

Das mag im ersten Moment merkwürdig klingen, aber ich mag vor allem die Kreativität. Denn wie schon erwähnt muss ich versuchen Lösungen zu finden, die möglichst alle zufrieden stellen, aber auch unseren strengen Sicherheits- und Datenschutzbestimmungen gerecht werden. Das ist oft schwierig unter einen Hut zu bekommen. Aber bestimmte Dinge, wie etwa Hardware-Ausstattung oder Security Updates, müssen zentral vorgegeben werden, um professionelles Arbeiten zu gewährleisten.

 

Ich arbeite sehr gerne mit Menschen zusammen und je unterschiedlicher die Leute sind, desto spannender. Denn es ist schon etwas anderes, ob du einen Anruf von einem Entwickler bekommst oder aus dem Marketing. Die Menschen sprechen eine völlig andere Sprache und das meine ich nicht nur im wortwörtlichen Sinn. Was hier bei imc hinzu kommt sind die zahlreichen unterschiedlichen Nationalitäten und Kulturen. Das kannte ich von meinem alten Arbeitgeber nicht, aber ich genieße es sehr.

 

Ich schätze bei meiner Arbeit hier besonders, dass meine Ideen immer auf fruchtbaren Boden fallen. Es gibt kein Denkverbot und jede Idee wird erst mal positiv aufgenommen und nicht von vorneherein geblockt. Man kann sich immer austauschen und versuchen kreative Lösungen zu finden, die für möglichst viele passen.

Welche Eigenschaften braucht man als System Administrator?

Zuallererst Geduld. Als System-Admin hast du immer mit Menschen zu tun und musst sehr viel kommunizieren, erklären oder auch mal die Wogen glätten. Man muss sich klar machen, dass für die meisten Menschen, ganz egal in welcher Firma, IT-Projekte und Prozesse ein notwendiges Übel sind. Die Leute wollen einfach, dass alles funktioniert und ihren Job machen. Das ist auch völlig in Ordnung, aber die Technik ändert sich so rasant, dass auch die IT sich immer wieder anpassen muss.

 

Aber du kannst den Leuten nicht einfach ein neues System vor die Füße werfen und erwarten, dass sie das freudig annehmen und damit arbeiten. Du musst die einzelnen Abteilungen früh ins Boot holen, mit einbeziehen, Geduld haben und verstehen, was sie brauchen, wie sie arbeiten. Ein System, dass im Sales super ankommt, muss im Content noch lange nicht für Begeisterungsstürme sorgen und umgekehrt.

Geduld

Daher finde ich neben Geduld und Kommunikation auch Empathie sehr wichtig. Ich muss mich in die Leute hineinversetzen und verstehen, wo der Schuh drückt und wie ich unterstützen kann. Wenn die Emotionen doch mal hochkochen, muss ich die Leute wieder einfangen und beruhigen.

Das geht im Daily Business damit los, dass du zwischen den Zeilen lesen musst, wie jemand schreibt. Wenn ich schon am Schreibstil erkenne, dass jemand sehr genervt ist, kann ich direkt versuchen zu beruhigen, sodass die Situation nicht völlig eskaliert. Aber das braucht Erfahrung und Fingerspitzengefühl.

 

Eine weitere nützliche Eigenschaft für Sys-Admins ist, sich sehr schnell in neue Themen einarbeiten zu können. Manchmal gibt es Situationen, die schnelle Entscheidungen erfordern und dann muss man in der Lage sein, die entsprechenden Informationen zügig zusammenzusuchen und zu bewerten.

Genauso kann es vorkommen, dass mir Leute wegen eines Problems schreiben, von dem ich noch nie gehört habe. Dann muss ich trotzdem möglichst schnell eine valide Antwort liefern. Generell sollte man immer Lust darauf haben neue Dinge zu lernen; gerade in der IT ändert sich die Technik rasant.

Jobslot Ausbildung

Auf einer Skala von 1-10, wie gut hat dich deine Ausbildung auf deine aktuelle Stelle vorbereitet?

Eine sieben. Ich hatte Glück, weil ich während meiner Ausbildung als IT-System Elektroniker einen Ausbilder hatte, der an mich geglaubt hat. Er hat immer gesagt, dass ich auf einem schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn wandle. Aber er hat es verstanden, mir die Dinge, auf die es wirklich ankommt, beizubringen - und zwar nicht nur auf einer fachlichen, sondern auch der persönlichen Ebene.

Durch ihn habe ich einen gewissen Ehrgeiz entwickelt und gelernt an Dingen dranzubleiben, meine Aufgaben zuverlässig zu erledigen und, wenn nötig, in Konflikte zu gehen, aber eben ruhig zu bleiben. Grüße gehen raus an Volker Laufer!

Was hat dich am Beruf des System Administrators gereizt, wie bist du dazu gekommen?

Mein Vater war Grundschullehrer und hat sich schon sehr früh für Computer interessiert. Schon in den 1980ern hat er mit Atari und Commodore eine eigene Lernsoftware geschrieben, auch für meine selbständige Mutter, die Musik unterrichtet hat, hat er ein Notenlernprogramm in Omikron Basic geschrieben. Dabei habe ich meinem Papa immer über die Schulter geschaut - und als ich meinen ersten PC mit Windows hatte, habe ich angefangen Dinge auszuprobieren und mir dadurch viel selbst beigebracht. Da lag es später nahe, einen Beruf mit Computern zu ergreifen.

Dass ich jetzt bei einem E-Learning Anbieter angestellt bin, freut meine Eltern sehr, weil ich sozusagen an ihre Berufe anknüpfe. Ich sehe das genauso und kann mich mit den Werten und dem Produkt der imc sehr gut identifizieren. Back to the roots!

Was unterscheidet imc denn am meisten von deinen vorherigen Arbeitgebern?

Zum einen die Unternehmensgröße, aber vor allem die Art der Kommunikation. Wenn ich hier etwas Neues einführe, hat das spätestens nach zwei Wochen auch der letzte in Australien mitbekommen. Bei meinem vorherigen Arbeitgeber, obwohl es dort nur Standorte in Deutschland gab, hat das ewig gedauert. Hier reden die Leute miteinander, tauschen sich aus und lesen auch meine Updates, die ich zum Beispiel im Blog zur Verfügung stelle.

 

Aber der größte Unterschied ist tatsächlich das Mindset. Bei imc steht man Veränderungen eher positiv als negativ gegenüber, hier muss ich niemandem erklären, dass sich IT nun mal ändert und man nicht mehr so arbeiten kann, wie noch vor 15 Jahren. Vielleicht liegt das auch an der viel größeren Diversität und am Altersdurchschnitt, der glaube ich etwa bei 38 Jahren liegt. Die Leute sind aber auch untereinander entspannt, es gibt keine steife Business Etikette und man hilft sich gegenseitig. Und wenn jemand privaten Stress hat, ist das auch ok, man kann darüber reden und bekommt Unterstützung.

 

Ein Beispiel, das ich für den Umgang und auch die Fehlerkultur hier sehr bezeichnend finde: Ich habe neulich etwas nicht zu Ende durchdacht und wie immer, wenn der Admin selbst Mist baut, betrifft das die ganze Firma. Es war nichts Kritisches, aber ärgerlich. Daraufhin stand ein Kollege völlig aufgelöst in meinem Büro, hat sich tierisch aufgeregt und es wurde kurz laut. Aber abends haben wir nochmal gesprochen, ein Bier getrunken, geredet und alles war ok.

Wo gearbeitet wird, passieren Fehler und das akzeptiert man hier. Die Sache trägt mir auch niemand nach, weil die Leute wissen, dass es keine böse Absicht war und ich direkt dazu gestanden und mich entschuldigt habe. Und man weiß, dass ich sonst einen guten Job mache und immer helfen will.

Aufregung Job Slot

Du bist jetzt seit ziemlich genau einem Jahr bei uns – wie fällt dein Resümee aus?

Obwohl ich erst ein Jahr dabei bin, fühlt es sich an wie zehn, aber das meine ich absolut positiv! Ich habe das Gefühl schon ewig hier zu sein, weil ich schon so viele Leute kenne, an so vielen Projekten und Systemen gearbeitet habe und einfach das Gefühl habe, gebraucht zu werden. Klar ist immer noch viel zu tun und die Prozesse sind noch nicht da, wo ich sie gerne hätte, aber es wird.

Meine Arbeit wird wertgeschätzt, die Leute bedanken sich bei mir und es gibt eine, wie ich finde, sehr gesunde Streit- und Fehlerkultur. Man diskutiert hier mit Argumenten und es gibt nicht diese pauschale Ablehnung neuen Ideen gegenüber, sondern man lebt den Change auch hin zu neuen Technologien. Denn Change hat nicht nur etwas mit der Art und Weise zu tun, wie man arbeitet, sondern auch wie dein Arbeitsplatz ausgestattet ist, und welche Systeme dahinterstecken.

Was wäre dein Wunsch für die Zukunft?

Ich finde wir könnten uns noch besser verkaufen. Ich wusste zum Beispiel, als ich mich beworben habe, fast nichts über imc. Aber der gesamte Bewerbungsprozess hat mich absolut überzeugt und dabei blieb es ja nicht. Auch die Welcome Days, die die Personalabteilung organisiert, fand ich klasse und generell die Art wie ich aufgenommen wurde. Diese Erfahrungen würde ich gerne noch weitertragen und mehr Leute für uns – und auch mein Team – begeistern.

 

 

Das kriegen wir doch bestimmt hin. Vielen Dank für die spannenden Einblicke und weiterhin viel Spaß bei deiner Arbeit!

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Kontakt

Ich bin seit März 2019 Teil des Kommunikations-Teams der imc.

Kommunikation, kreative Inhalte zu erstellen und Social Media sind meine Passion.

 

"Man kann nicht nicht kommunizieren" - Paul Watzlawik.

Ich mag es, komplexe Zusammenhänge verständlich zu erklären und die Themen des E-Learnings allgemein verständlich zu beschreiben.

 

Privat liebe ich es zu reisen, lese viel und spiele Skat und Poker.

Über Feedback oder Anregungen freue ich mich jederzeit!

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Nadine Kreutz
Communications Manager
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Diversity & Inklusion bei imc

Diversity und Inklusion bei imc: wie wir unseren Worten weiter Taten folgen lassen

Vom Cultural Diversity Roundtable bis hin zum Tandem Programm – unsere Sommer Highlights 2022

Diversity und Inklusion sind fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur geworden. Natürlich haben wir im Job-Alltag genug zu tun, aber trotzdem nehmen wir uns die Zeit dieses Thema voranzutreiben und immer wieder Aufmerksamkeit für unsere Initiativen zu schaffen.

 

Wir, das ist das Diversity Team der imc. Aktuell bestehend aus 22 Mitarbeitenden. Damit jede*r das richtige Angebot findet, ist das Programm in drei Säulen gegliedert: „EmpowHER“, ein Programm, um Frauen bei der imc zu vernetzen und zu stärken, das „Cultutal Diversity“ Programm und „Diversity of Interests“, die jüngste Initiative.

 

Um unser Diversity Programm auch wirklich allen Mitarbeitenden an allen Standorten zugänglich zu machen, planen wir die meisten Sessions und Aktivitäten hybrid oder online.

Diversity Säulen

Die drei Säulen der D&I Bewegung bei imc

Runde zwei des EmpowHER Tandem Programms ‚InspireHER‘

Vor gut einem Jahr fiel der Startschuss für dieses Herzensprojekt des EmpowHER Teams. Beim imc InspireHER Tandem Programm trafen sich bereits vergangenes Jahr 20 Frauen der imc acht Wochen lang in 2er Gruppen, um Erfahrungen, Ideen und Tipps auszutauschen, Feedback zu erhalten, zu reflektieren und gemeinsam zu wachsen.

 

Auch in diesem Jahr fand das InspireHER Tandem Programm statt. Wieder trafen sich 20 Frauen regelmäßig zu einem intimen Austausch zu zweit. Was dort besprochen wurde ist vertraulich. So wird ein sicherer Rahmen geschaffen, in dem man sich austauschen kann, egal ob über berufliches oder privates.

InspireHER, das Tandem-Programm für Frauen bei imc

„Die Abschlussveranstaltung in diesem Jahr war nicht nur emotional, sondern auch lustig, weil viele von uns auch witzige Geschichten erzählen konnten,“ erklärt Nadine Kreutz, Communication Manager bei imc. „So haben wir alle gemerkt, dass die Teilnehmerinnen sich auch auf freundschaftlicher Ebene gefunden haben, wodurch diese intimen und fröhlichen Momente entstanden sind.“ Nadine und ihre Tandempartnerin hatten sich immer Freitag nachmittags getroffen: „Für uns war das immer ein super schöner Wochenabschluss, bei dem wir viel über uns und auch unsere neuentdeckten Gemeinsamkeiten lachen konnten.“

Wie lernen wir kulturelle Vielfalt im Unternehmen kennen und verstehen?

Diese Frage stellte sich zu Beginn des Jahres das Cultural Diversity Team. Im Vordergrund soll dieses Jahr vor allem unser Umgang miteinander im Arbeitsalltag stehen. Aber was hält uns davon ab unbefangen mit unseren Kolleg*innen aus anderen Kulturkreisen zu kommunizieren? In den Diskussionsrunden und den vorangegangenen Sessions zu diesen Themen wurde eine Sache immer wieder angesprochen: Vorurteile.

Kulturelle Vielfalt - gegen Vorurteile

Die Cultural Diversity Crew hat sich daher überlegt, wie wir innerhalb der imc mit einigen Vorurteilen aufräumen können und hat an den einzelnen Standorten Sessions geplant, die sich genau damit beschäftigen werden. So steht im Oktober noch ein interaktiver Termin zum Thema „Typisch Deutsch“ an.

 

Den Anfang machte Australien mit ‚Get to know more about... Australia!‘. Samantha Mathews, Business Development Manager bei imc in Melbourne, führte mit sehr viel Charme und einer guten Portion Selbstironie durch die Session.

 

Schnell war uns allen klar, dass wir mit der australischen Lockerheit in der Geschäftswelt gerade als Deutsche oft überfordert sind. Die Tatsache, dass in Australien ein Meeting oft mit einem informellen Plausch beginnt, hat die Zuhörenden überrascht. "Wir halten es für normal und sogar für höflich, die Leute nach ihren Wochenendplänen zu fragen", erklärt Samantha. "Es ist nicht ungewöhnlich, dass ich weiß, was meine Kunden in ihrer Freizeit machen oder ob sie verheiratet sind und Kinder haben."

Schreibtisch Familienfoto

Da mussten die meisten deutschen Kolleg*innen schon schmunzeln. Denn bei uns beginnt ein Meeting meistens pünktlich mit der Agenda und dann geht’s direkt ans Eingemachte. Oder? Mal sehen, ob sich dieses „Vorurteil“ in der Session über den deutschen Standort bestätigt.

Weihnachten im Schuhkarton

Die jüngste Initiative wurde in diesem Jahr erst vorgestellt. Mit „Diversity of Interests“ wollen wir die unterschiedlichen Eigenschaften, Kenntnisse, Interessen und Talente unserer imc Kolleg*innen in den Vordergrund stellen. Darunter sollen auch Herzensangelegenheiten fallen, wie zum Beispiel ehrenamtliche Arbeit, soziales Engagement, Vereinsmitgliedschaften oder außergewöhnliche Hobbys.

 

So wird in diesem Jahr Julia Heib, internal Communications- und Eventmanagerin bei der imc, ein Herzensprojekt in die imc tragen, welches sie privat schon seit Jahren unterstützt. „Mit ‚Weihnachten im Schuhkarton‘ hat jeder die Möglichkeit einem bedürftigen Kind an Weihnachten etwas zu schenken,“ erklärt Julia. „Für mich ist diese Aktion seit Jahren Teil unserer Weihnachtstradition daheim. Ich beziehe meine eigenen Kinder mit ein und wir packen gemeinsam die Geschenkboxen. Ich möchte das Projekt nun der gesamten imc vorstellen und viele Mitmachende gewinnen. Unsere Diversity of Interests Initiative ist hierfür der perfekte Rahmen.“

Kind bekommt Geschenk

In den nächsten Jahren soll durch die Initiative die Basis geschaffen werden, um sich auszutauschen und Mitmachende, Gleichgesinnte oder Unterstützer für Projekte, die über den Joballtag hinaus gehen, zu finden. Daraus sollen wiederum Initiativen oder Talentpools entstehen, die auch im Arbeitsalltag oder bei konkreten Projekten der imc weiterhelfen. Eine win-win Situation für alle also.

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Diversity und Inklusion auch über Diversity Week und Pride Month hinaus

Der internationale “Diversity and Inclusion Day” fiel dieses Jahr auf Samstag, den 21. Mai 2022. Da wir wussten, dass es samstags schwierig sein würde unsere Kolleg*innen zu erreichen, haben wir einfach die gesamte Woche bis dahin unter das Zeichen von Diversity und Inklusion bei imc gestellt.

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Diversität in E-Learning Inhalten

Diversität im E-Learning wird immer wichtiger. Daher haben wir die wichtigsten Empfehlungen für Unternehmen, die Diversität in ihre Learning Experiences bringen wollen, in diesem Artikel zusammengefasst.

KONTAKT

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Ich bin seit 2021 Teil des imc Newsroom Teams. Als Journalistin schlägt mein Herz für Content und Storytelling.

 

Ich finde es spannend zu beobachten, wie sich E-Learning und Digitalisierung auf die Arbeitswelt auswirken. Mein Ziel ist es keinen Trend zu verpassen und Inhalte zu kreieren, über die man spricht.

 

Privat liebe ich es zu reisen und Tapas zu essen.

 

Themen: E-Learning Trends, Corporate Social Responsibility, Press and Influencer Relations

Nina Wamsbach
Communications Manager
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Ein Fokusmonat im Zeichen der Gesundheit

Mit Prävention zum gesunden Arbeitsplatz

imc Cares: Der Gesundheitsmonat bei imc

Bühne frei für die Gesundheit! Der August stand bei uns ganz im Zeichen der Prävention und Achtsamkeit. Wir alle wissen, wie wichtig unsere psychische und physische Gesundheit ist, dennoch verlieren wir hin und wieder aus den Augen, was uns wirklich guttut und vergessen, mehr auf uns zu achten. Daher haben wir uns für dieses wichtige Thema etwas ganz Besonderes einfallen lassen.  

 

Die ganze imc wurde dazu eingeladen, einen Monat lang verschiedene Möglichkeiten zu erkunden, wie man sich aktiv um die eigene (psychische) Gesundheit und das Wohlbefinden kümmern kann. Zu den Angeboten gehört eine breite Palette an inspirierenden Vorträgen sowie verschiedene Aktivitäten, die dabei unterstützen, einen aktiven und gesunden Lebensstil zu führen. Wir haben die schönsten Highlights und Impressionen dieses besonderen Monats noch einmal zusammengefasst. 

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Gesundheit am Arbeitsplatz ist mehr als nur ein „Nice-to-have-Faktor“

Gesundheit und Wohlbefinden beschreiben unseren mentalen Zustand – wie wir uns fühlen und wie gut wir den Alltag bewältigen können. Daher ist es uns wichtig, die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu stärken – nicht nur in schwierigen Zeiten. Neben der Einführung der Plattformen Voiio und My Seven Steps sowie regelmäßigen Tipps und Empfehlungen haben wir daher im August eine komplette Gesundheitsinitiative gestartet. 

 

Sarah Pitzius, Personalreferentin bei imc erklärt, weshalb uns dieser Monat besonders am Herzen lag: „Aus HR-Sicht war es uns wichtig, die Gesundheit unserer Mitarbeiter*innen und das Thema Gesundheit im Allgemeinen ganz in den Mittelpunkt zu stellen. Die unterschiedlichen Formate sollten jedem ganz individuell die Möglichkeit geben, sich im Rahmen von Live Sessions mit externen Anbietern bestmöglich über das vorhandene Angebot zu informieren, praktische Angebote wie Yoga-Sessions oder Workshops zu besuchen und sich mit anderen Mitarbeiter*innen zu den Themen auszutauschen.“ 

Short and sweet: Impulse & Tipps von Experten rund um den Globus

Um Themen wie Work-Life-Balance, Stressbewältigung und den Umgang mit Herausforderungen näher zu behandeln, haben wir sowohl externe Speaker als auch Mitglieder der Ambassador Crew dazu eingeladen, virtuelle Live-Vorträge zu halten. In kurzen Sessions teilten die Expert*innen rund um den Globus ihr Wissen und individuelle Erfahrungen und gaben den Teilnehmenden dabei Tipps und Impulse mit auf den Weg. 

 

Warum es sich lohnt, sich für dieses Thema besonders engagieren, erklärt Tyson Priddle, Ambassador Mitglied: „Durch persönliche Erfahrungen und vielen Gesprächen in meinem privaten Umfeld engagiere ich mich gerne für das Thema (psychische) Gesundheit. Ich glaube, dass Aufklärung und die Förderung offener Gespräche über das mentale und emotionale Wohlbefinden die Schlüssel zur Erhaltung der Gesundheit der Menschen sind.“ Weiterhin sagt er: „Wir verbringen so viel Zeit bei der Arbeit, dass wir als Führungskräfte und Kollegen besser darin sein sollten, uns gegenseitig am Arbeitsplatz zu unterstützen und besser auf erste Anzeichen bei unseren Kolleg*innen zu achten.“ 

 

Besonders eine Aussage von einem der externen Speaker, ist vielen in Erinnerung geblieben und bringt es auf den Punkt. Wir sollten uns alle trauen, unsere Kollegen zu fragen: "Wie geht es dir? Wie geht es dir wirklich?". 

Wie geht es dir? Wie geht es dir wirklich?

Stay fit! Fit und aktiv bleiben am Arbeitsplatz

Wer kennt es nicht, im Alltag kommt ausreichend Bewegung häufig zu kurz. Wie gut, dass die vor einigen Monaten eingeführte Plattform Voiio Abhilfe schaffen kann. In einer gemeinsamen „Aktiven Mittagspause“ wollten wir noch einmal auf die Vorteile und das vielfältige Angebot der Plattform aufmerksam machen, die unter anderem auch kurze Bewegungseinheiten anbietet. So hieß es also 15 Minuten effektives Training für den Nacken und Rücken in der Mittagspause. 

 

Ein weiterer wertvoller Benefit stellen die „Flow & Focus“-Yoga-Sessions von Sales Consultant Katharina Kunz dar, die über das ganze Jahr hinweg in regelmäßigen Abständen stattfinden, im August jedoch jeden Mittwoch gehalten wurden. Von Mitarbeitenden für Mitarbeitenden lautet hier das Motto. „Wir vergessen manchmal, welche Wirkung ein paar Minuten ruhiges Atmen und bewusste Bewegung haben können, wenn wir gestresst und unkonzentriert sind. Mit den Flow & Focus Sessions möchte ich meine Kolleg*innen genau dabei unterstützen und die Möglichkeit schaffen, sich diese Zeit bewusst zu nehmen“, erklärt Katharina. 

 

On Top gab es zudem auch noch eine kleine Smoothie Bar, die von einer Mitarbeiterin initiiert wurde. Selbst gemachte Melone-Ananas und Spinat Sellerie Smoothies versüßten allen die Mittagspause – gesund und vor allem lecker.  

move! Mental Health
Smoothies

Lokale Aktivitäten, um gemeinsam zu helfen

Sich um die eigene Gesundheit zu kümmern ist wichtig, doch leider gibt es auch Situationen, in denen auch andere auf unsere Hilfe angewiesen sind.  

Ein Thema, welches uns alle jeden Tag, zu jeder Zeit begegnen kann: Erste-Hilfe für andere. Um im Ernstfall schnell handeln zu können, sind entsprechende Kurse von großer Bedeutung. Deshalb haben wir im Headquarter einen Erste-Hilfe Kurs organisiert, sodass jede*e Interessierte sein Wissen auffrischen kann.  

 

Gemeinsam Leben retten? Mit einer Blutspende kann jede*r dazu beitragen. Sowohl in Melbourne, also auch in Saarbrücken organisierten sich die Teams, um zu einem der angebotenen Blutspende-Termine zu gehen. 

First Aid

Unser Fazit: Wiederholungsbedarf

Jennifer Wilhelm, HR-Managerin sieht den Awareness-Monat als vollen Erfolg: „Unsere Bemühungen haben definitiv Früchte getragen. Wir haben einen deutlichen Anstieg der Nutzerzahlen auf Voiio erkennen können. Auch das Feedback der Teams ist sehr positiv ausgefallen, insbesondere zu den Workshop-Formaten, was uns nur darin bestärkt, solche Specials auch zukünftig zu organisieren.“ 

 

Unser Ziel für die Zukunft ist es, die Themen Gesundheit und Prävention nachhaltig zu festigen. Wir möchten es nicht bei dieser einmaligen Aktion belassen, sondern stattdessen das Thema in den Köpfen der Mitarbeitenden verankern. Dafür wollen wir auch zukünftig verschiedene Aktionen initiieren. Mit unseren Inspire Sessions, Infografiken mit Tipps und Empfehlungen oder auch neuen Leadership Programmen, mit denen wir auch die Führungskräfte mit ins Boot nehmen und für diese Themen sensibilisieren wollen, arbeiten wir auf dieses Ziel hin.  

Jennifer Wilhelm
Auch das Feedback der Teams ist sehr positiv ausgefallen, insbesondere zu den Workshop-Formaten, was uns nur darin bestärkt, solche Specials auch zukünftig zu organisieren.
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Trotz ‚Schalk im Nacken‘ von der eigenen Garagenfirma zum Geschäftsführer

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Nein, kein Hollywood Drehbuch für eine neue Vince Vaughn Komödie, sondern die Geschichte eines Managing Directors der imc Österreich. Er verrät, was seine wichtigste Aufgabe ist und was work-life Balance heute für ihn bedeutet.

‚Den Schalk im Nacken haben‘. Eine wunderschöne Redewendung, oder? Daran musste ich spontan denken, als ich das erste Mal mit Oliver Nussbaum gesprochen habe. Wenn dieser Ausspruch je auf einen Menschen zugetroffen hat, dann auf ihn. Sie werden noch verstehen wieso.

 

Olli ist Geschäftsführer, oder auch „Managing Director” der imc Österreich. Schon während seines abgebrochenen Studiums in den späten 1990ern und zu einer Zeit, als der Begriff E-Learning noch niemandem geläufig war, hat er eine E-Learning Firma gegründet. Als diese 2008 von der imc AG aufgekauft wurde, blieb er dem Unternehmen erhalten und übernahm 2012 die Geschäftsleitung der imc Österreich, die er sich mittlerweile mit seinem Kollegen Marc Müller aufteilt.

 

Im Interview erzählt er, wie sich sein Verständnis von work-life Balance und beruflichem Erfolg im Laufe der Jahre geändert hat, was er als seine wichtigste Aufgabe ansieht und was ihn richtig auf die Palme bringen kann.

Oliver Nussbaum, imc AG

Oliver Nussbaum

Job | Geschäftsführer imc Österreich

Arbeitet in | Graz, Österreich

Bei imc seit | 2008

Superkraft | Begeisterungsfähigkeit

Lieblingsessen | Piccata Milanese

 

Job Slot job Arbeitsalltag

Hi Olli, danke für deine Zeit! Geschäftsführer oder Managing Director, was kann ich mir darunter in einem Satz vorstellen?

Ein Satz? Ok: Ich weiß von allem etwas, aber nichts in der Tiefe.

Respekt, das war kurz und knapp! Und was bedeutet das konkret?

Meine Aufgabe ist es dafür zu sorgen, dass der Laden läuft. Ich bin im Grunde dafür verantwortlich, dass unsere Mitarbeitenden einen Arbeitsplatz vorfinden, der nicht nur alles bietet, was sie brauchen, sondern dafür sorgt, dass sie zufrieden sind und gerne zur Arbeit kommen.

Ich räume den Mitarbeitenden möglichst alle Steine aus dem Weg, damit sie sich auf ihre Arbeit konzentrieren können. Denn Menschen suchen Jobs, die ihnen vier Kriterien ermöglichen: ein gutes Arbeitsklima, interessante Aufgaben, flexible Arbeitszeiten und angemessene Bezahlung.

Das hat sich in den letzten Jahren gedreht und heute ist den Menschen Geld nicht mehr so wichtig. Natürlich muss die Bezahlung stimmen, aber wenn es kein gutes Arbeitsklima, keine Flexibilität und nur eintönige Aufgaben gibt, bleibt heute kaum noch jemand.

Stichwort Flexibilität, wir haben bei imc ein flexibles Arbeitszeitmodell eingeführt, dass besagt: „100 % flexibel, aber nicht 100 % remote.“ Wie setzt ihr das in Österreich um?

Wir sind insgesamt 27 Personen und die meisten sind mindestens 1-2-mal in der Woche im Büro. Montags halten wir alle nötigen Team-Meetings ab, da sind alle vor Ort. Die restlichen 4 Tage sind flexibel, manche kommen fast täglich ins Büro, andere wirklich nur montags.

 

Nach Corona weiterhin flexibel zu bleiben war für uns keine Frage, zumal die Produktivität, als alle ins Homeoffice mussten, sogar um fast 30 % gestiegen ist. Ich achte darauf, dass möglichst keine Überstunden entstehen, und mein Ziel ist es, die Fluktuation quasi bei null zu halten. Denn eine Person, die seit 5, 10 oder auch 15 Jahren im Unternehmen ist, hat einen so großen Wissensschatz, das ist fast nicht zu ersetzen. Deshalb möchte ich erreichen, dass unsere Mitarbeitenden, egal wie lange sie dabei sind, sagen: Ich arbeite gerne hier!

team working together

Klingt, als ginge es bei euch sehr entspannt zu. Da könnte mancher Traditionalist auf die Idee kommen, ihr arbeitet nichts…

Auf die Idee kann man eigentlich nicht kommen, wenn man den Output sieht. Aber ich schenke meinen Mitarbeitenden sehr viel Vertrauen und stelle den Menschen in den Mittelpunkt.

Bei aller Flexibilität setze ich jedoch voraus, dass die Unternehmensziele gewahrt werden. Dabei erwarte ich absolute Ehrlichkeit, Teamgeist und die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen. Wir verstehen uns als Team und wenn ein Glied in dieser Kette die anderen belastet, ziehe ich eher früher als später die Reißleine.

Wer dem Kollektiv schadet, keine Verantwortung für seine Arbeit übernimmt oder eigene Aufgaben bei anderen ablädt, hat bei uns keine Zukunft. Das kommuniziere ich auch von Anfang an sehr klar, damit alle wissen, woran sie sind.

Was genau meinst du mit dem Begriff Ehrlichkeit?

Ehrlichkeit ist mir wirklich ein Anliegen. Ich selbst bin mir und anderen gegenüber immer absolut ehrlich. Ich vertrete auch gelegentlich Meinungen, die alles andere als populär sind. Das gefällt nicht immer jedem. Ich habe aber kein Problem damit, wenn jemand mir umgekehrt unverblümt die Meinung sagt. Das muss ich als Geschäftsführer auch aushalten, das ist Teil des Jobs und besser jemand lässt seinen Frust an mir aus als an meinem Team.

Wir haben sehr flache Hierarchien, die offene Tür ist bei uns nicht nur ein Modewort, sondern jeder weiß, dass er egal womit immer zu mir kommen kann. Und das tun die Leute auch.

 

Ehrlichkeit, um auf die eigentliche Frage zurückzukommen, beginnt aber schon bei der Einstellung neuer Mitarbeitenden. Ich kommuniziere auch die erwähnten flachen Hierarchien von Anfang an sehr deutlich, um keine falschen Vorstellungen beispielsweise hinsichtlich Beförderungsmöglichkeiten aufkommen zu lassen. Da sind wir auf Grund unserer Struktur nun mal limitiert. Wo es aber nie ein Limit gibt, sind die stetigen neuen und spannenden Kundenprojekte oder auch neue Produkte, wie das Autorentool imc Express, was wir in Österreich entwickelt haben.

 

Auch unseren Kunden gegenüber erwarte ich Offenheit und Ehrlichkeit, aber auch einen Umgang auf Augenhöhe. Ich kann nichts versprechen oder verkaufen, was unsere Kunden nicht brauchen können. So einfach ist das.

Jobslot Beruf

Kommen wir zu ein paar Fragen zu dir und deiner Karriere. Wie sah deine Ausbildung, dein beruflicher Werdegang aus?

Nach der Matura – für Deutsche: dem Abitur – habe ich Betriebswirtschaft studiert und das nach einigen Jahren sehr erfolgreich abgebrochen. Trotzdem habe ich aus dieser Zeit sehr viel mitgenommen. Zum Beispiel war ich für ein Auslandssemester in den USA in Colorado, wo ich mich mit Computerdesign beschäftigt habe. Das war Mitte der 1990er, also zu einer Zeit, als man Computer in Europa noch vergeblich gesucht hat.

 

Dort habe ich viel über Grafikdesign gelernt und mich mit Intermediate und Small Film Produktionen beschäftigt. Das hat mich auf die Idee gebracht, selbst Lernvideos zu erstellen und so habe ich mit meinem damaligen Partner ein E-Learning Unternehmen gegründet. Der Begriff E-Learning war damals im deutschsprachigen Raum allerdings noch nicht etabliert und kein Mensch hat verstanden, was wir da machen wollen. Das war eine total aufregende und lustige Zeit. Wir hatten so eine richtige Garagenfirma mit einem Raum direkt über dem Mitarbeitershop der Siemens Niederlassung. Man konnte also im selben Gebäude Waschmaschinen und Computer based Trainings kaufen.

 

Als diese Firma immer größer wurde, habe ich verschiedene Aufgaben übernommen und war zum Beispiel für den Vertrieb zuständig.  Da hat das Studium irgendwann nicht mehr reingepasst, sodass ich das gelassen und mich voll auf die Firma fokussiert habe. Wir hatten dann irgendwann 25 Mitarbeitende im DACH Raum und haben schließlich 2008 an die imc verkauft. Für mich persönlich war das ein großer Wendepunkt. Ich war nun nicht mehr Unternehmer, sondern Angestellter – obwohl ich heute mehr denn je wie ein Unternehmer denke.

Job Slot imc, Startup

Welche Eigenschaften sollte deiner Meinung nach ein Geschäftsführer mitbringen?

Man braucht vor allem soziale Kompetenz, ein Gespür und Verständnis für andere Personen. Aber auch den Blick fürs Wesentliche. Auf keinen Fall sollte man sich im Mikromanagement verzetteln, sondern Dinge delegieren. Ein guter Geschäftsführer muss ohne Angst in der Lage sein, Menschen einzustellen, die Dinge besser können als er selbst. Das finde ich absolut zentral.

 

Es braucht aber auch Erfahrung in dem Business und dem Umfeld, man braucht einen breiten Horizont und sollte von allem ein bisschen Ahnung haben. Eben genug, um einschätzen zu können, wie wichtig oder dringend Themen sind, wie der Markt und die Kunden ticken.

 

Zusammenfassend sind es drei Dinge, dich ich maßgeblich finde: Das erste ist soziale Kompetenz, was die Fähigkeit beinhaltet, die richtigen Leute einzustellen. Das zweite ist ein gutes Delegationsverhalten und drittens einen guten Gesamtüberblick zu haben und dabei den Fokus nicht zu verlieren.

Was bedeutet beruflicher Erfolg für dich?

Das hat sich im Laufe der Zeit immer wieder geändert. Beruflicher Erfolg hatte und hat in unterschiedlichen Lebensphasen eine andere Bedeutung für mich. Anfangs wollte ich immer mehr: mehr Kunden, mehr Umsatz, mehr Mitarbeitende. Ich wollte die Firma auf der großen Bühne sehen. Dazu hat der Verkauf an die imc perfekt gepasst.

 

Heute bedeutet Erfolg aus meiner Sicht vor allem eins, nämlich zufriedene Mitarbeitende und glückliche Kunden. Ich muss nicht mehr im Mittelpunkt stehen, sondern überlasse die Lorbeeren gerne anderen. Statussymbole oder finanzielle Aspekte sind für mich persönlich etwas in den Hintergrund gerückt. Work-life Balance ist ja so ein Schlagwort und ich bin jetzt etwas mehr auf der Seite ‚life‘. Früher war ich fast ausschließlich bei ‚work‘, aber ich bin entspannter geworden und arbeite am 24.12. schon seit einigen Jahren nicht mehr ;-).

 

Ich glaube Erfolg bedeutet auch, nicht alles persönlich zu nehmen, sondern eine gewisse Abgeklärtheit zu entwickeln, ohne abzustumpfen. Sich Pausen zu nehmen, immer zu versuchen das Positive zu sehen und vieles mit einem Lächeln zu nehmen. Der Dalai Lama hat sinngemäß gesagt: “Ich liebe es, wenn Menschen lachen, denn dabei entstehen neue Ideen.”

Mein Ziel ist es, mein restliches Arbeitsleben so zu verbringen, dass ich zwar in Pension gehen könnte, aber es gar nicht muss, weil mir meine Arbeit einfach Freude macht.

Jobslot Über mich

Von Freud zu Leid: Womit kann man dich so richtig auf die Palme bringen?

Bewusste Inkompetenz ist mir zuwider. Wir haben vorhin schon das Thema Verantwortung angerissen. Was mich wirklich wahnsinnig macht und was ich als inkompetent erachte sind Leute, die absichtlich mit Scheuklappen an Dinge herangehen. Die nicht nach rechts oder links schauen und sagen: „das war nicht mein Auftrag,“ oder auch: „das stand aber so nicht im Fachkonzept“, die sollten ihre Einstellung überdenken.

Wenn du für ein Projekt zuständig bist, dann übernimm auch Verantwortung und sorge dafür, dass es läuft.  Natürlich kann und soll man sich Unterstützung oder Fachexpertise dazu holen, aber die Verantwortung liegt bei einem selbst. Und die kann man nicht abschieben.

 

Was mich sonst noch sehr stört sind grundlose Anschuldigungen. Ich habe wie gesagt kein Problem damit, wenn mir jemand klipp und klar seine Meinung sagt, aber dann muss es auch Hand und Fuß haben. Ich bringe die Leute aber ehrlicherweise auch hin und wieder auf die Palme. Zum Beispiel damit, dass ich zu Besprechungen unpünktlich bin oder zu viel rede. Also weiter im Text.

Hättest du zum Abschluss noch eine lustige Anekdote, die dir aus deiner imc-Zeit einfällt?

Oh, da gibt es einige! Es gab zum Beispiel mal eine Kundin, die wir gebeten hatten, einen Screenshot von einer Fehlermeldung zu schicken, weil wir das Problem nicht nachvollziehen konnten. Die Dame hat dann extrem kompliziert ein Bild eines Screenshots in den Editor gepackt, das wiederum abfotografiert und uns das Foto geschickt. Und auf dem Foto war an der Wand hinter dem PC das Bild eines nackten Mannes zu sehen. Das hat bei uns natürlich für einige Lacher gesorgt.

Die anderen Geschichten, die ich noch auf Lager hätte, erzähle ich aber lieber mal bei einem Bier und off-the records…

 

 

Vielleicht besser so. Herzlichen Dank für dieses spannende, aber auch sehr amüsante Interview, Olli!

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Kontakt

Ich bin seit März 2019 Teil des Kommunikations-Teams der imc.

Kommunikation, kreative Inhalte zu erstellen und Social Media sind meine Passion.

 

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Ich mag es, komplexe Zusammenhänge verständlich zu erklären und die Themen des E-Learnings allgemein verständlich zu beschreiben.

 

Privat liebe ich es zu reisen, lese viel und spiele Skat und Poker.

Über Feedback oder Anregungen freue ich mich jederzeit!

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Nadine Kreutz
Communications Manager
imc move interview about new work
move!
Funktioniert New Work?

„Mein Arbeitsplatz, meine Entscheidung“ – Mit New Work mehr Raum für Kreativität schaffen

Wie sich der Arbeitsalltag unserer Mitarbeitenden nach acht Monaten hybriden Arbeitens verändert hat

Homeoffice oder Co-Working? Frühaufsteher oder Langschläfer? Ein Workout in der Mittagspause oder mehr Zeit für die Familie? Die Möglichkeiten seinen Arbeitsalltag zu gestalten sind in Zeiten von New Work vielfältig. Weitestgehende Flexibilität gehört zunehmend zum neuen Standard.  

 

Wir bei imc finden, Mitarbeiter*innen brauchen ein Umfeld, das sie motiviert, inspiriert und befähigt, ihr Bestes zu geben. Ein Arbeitsplatz, der der Kreativität freien Lauf lässt und Raum für neue Ideen schafft. Individuell sind die Bedürfnisse des Einzelnen, weshalb der Arbeitsalltag ebenso flexibel gestaltet werden muss.  

 

Wie gut, dass es dafür hybrides Arbeiten gibt. Nachdem Anfang des Jahres unser Hybrid-Modell an den Start ging  und die Mitarbeiter*innen flexibel ihren Arbeitsplatz und Arbeitszeiten gestalten können, wollen wir nun ein Zwischenfazit ziehen und in Erfahrung bringen, was sich seitdem verändert hat: Profitieren sie vom neuen Arbeitsmodell? Wo befindet sich ihr kreativster Lieblings-Arbeitsplatz? Was würden die Kolleg*innen sich noch wünschen? Wir haben uns auf die Suche nach Antworten gemacht und vier Mitarbeitende der imc gefragt, die von ihren Erfahrungen berichten.  

 

imc move wall
Suwhathi Sutheswaran

Suwhathi Sutheswaran

Job | Hosting Ingenieurin

Arbeitet in | Saarbrücken

Bei imc seit | 2021

„Morgenrituale als Garant für einen gelungenen Tag“ – Vier Fragen an Suwhathi Sutheswaran

Was hat sich in deinem Alltag geändert seit der Einführung des hybriden Arbeitens?

Seit der Einführung des hybriden Arbeitens ist es angenehm, dass wir uns entscheiden können, wo wir gerne arbeiten möchten. Wir sind nicht gezwungen, jeden Tag ins Büro zu kommen, aber auch nicht, dauerhaft zu Hause zu arbeiten.

 

Dein Lieblingsarbeitsplatz ist…

Definitiv zu Hause. Da ich fast 35 km von Saarbrücken entfernt wohne, mag ich es von zu Hause aus zu arbeiten. Ich spare die Zeit, früh aufstehen zu müssen und mit Bus und Bahn zur Arbeit zu fahren.

 

Verrätst du uns dein Erfolgsrezept für mehr Produktivität und Kreativität im New Work Modell?

Mein Rezept für den Erfolg: Morgenrituale als Garant für einen gelungenen Tag. Plane deinen Tag, setze dir smarte Deadlines, die du auch einhalten kannst. Mache regelmäßig Pausen und belohne dich auch für das Geleistete.

 

Was wünschst du dir für die Zukunft?

Ich würde mir wünschen, dass das New Work Modell so bleibt wie es ist und vielleicht irgendwann die 4-Tage-Woche in Frage kommt.

Adam van Winden

Adam van Winden

Job | Graphic Designer

Arbeitet in | Melbourne

Bei imc seit | 2019 

„Die Kombination aus scheinbar kleinen Dingen ergibt eine ziemlich große Verbesserung“ – Vier Fragen an Adam van Winden

Hat sich seit der Einführung des hybriden Arbeitens in deinem Alltag etwas geändert?

Ich würde sagen, es hat den Stress reduziert. Eine Kombination aus scheinbar vielen kleinen Dingen ergibt in der Summe eine große Verbesserung der Lebensqualität. Dinge wie die Verringerung der Fahrtzeit, die Tatsache, dass man nicht immer das Mittagessen für den nächsten Tag vorbereiten muss oder die Erleichterung, Termine während der Arbeitszeit wahrnehmen zu können, haben einen großen Unterschied gemacht. Der reduzierte logistische Aufwand sowie die Möglichkeit, entspannt von zu Hause aus zu arbeiten und meinen Arbeitsalltag individuell gestalten zu können, hat mich glücklicher und entspannter gemacht.

 

Dein Lieblingsarbeitsplatz ist…

Mein Zuhause. Dort bin ich viel entspannter. Ich mag es, laut Musik zu hören, den ganzen Tag über kurze Yogapausen zu mache und frische Luft und Tageslicht an meinem Arbeitsplatz zu haben. Ich fühle mich mit Klimaanlagen und künstlichem Licht im Büro einfach nicht so wohl.

 

Und wie sieht dein Erfolgsrezept für mehr Produktivität und Kreativität im New Work Modell aus? 

Ich finde es wichtig, sich auch tagsüber Pausen zu gönnen und nach draußen zu gehen. Das trägt auch enorm zur Produktivität und Kreativität bei. Bei mir haben diese individuellen Anpassungen jedenfalls bewirkt, dass ich deutlich entspannter und zufriedener bin.

 

Hand aufs Herz, was ist dein Highlight des neuen Arbeitsmodells? 

Die Möglichkeit, morgens länger zu schlafen.

Jessica Kliesch

Jessica Kliesch

Job | Instructional Designerin

Arbeitet in | Freiburg

Bei imc seit | 2019 

„Wie virtuell gepflanzte Bäumchen mir dabei helfen, fokussierter zu arbeiten“ – Vier Fragen an Jessica Kliesch

Wie hat die Einführung des hybriden Arbeitens deinen Alltag verändert?

Vorher habe ich in einem Job gearbeitet, in dem ich nicht hybrid arbeiten konnte. Daher ist diese Erfahrung eine vollkommen neue für mich und ich merke, dass ich motivierter an die Arbeit herangehen kann und entspannter bin.

 

Wo ist dein Lieblings-Arbeitsplatz?

Das kommt immer darauf an, was gerade ansteht. Schreibe ich nur Konzepte, Texte, suche Ideen oder bereite Kundentermine vor – dann zuhause. Habe ich Termine, muss Projekte finalisieren oder Deadlines einhalten – dann im Büro.

 

Hast du Tipps für mehr Produktivität und Kreativität im New Work Modell?

Ich mag die App „Forest“ in der man kleine niedliche Bäumchen pflanzt, wenn man sein Handy in Ruhe lässt und somit motiviert wird, fokussiert zu arbeiten. Außerdem empfehle ich, immer einen kleinen Block parat zu halten, in dem man Ideen und Einfälle sofort notieren kann (auch wenn man sie in diesem Moment vielleicht gar nicht braucht). Und wenn man von zu Hause arbeitet, sollte man meiner Meinung nach mindestens einmal am Tag mit einem Kollegen quatschen!
Wenn ich im Homeoffice arbeite, habe ich ebenfalls den Vorteil durch meine Wohnung zu laufen und mit mir selbst zu „brainstormen“ – das würde im Büro zwar auch gehen, aber hier lenke ich niemanden ab.

 

Hast du Verbesserungsvorschläge oder wünschst du dir etwas für die Zukunft?

Mein Wunsch wäre, dass das Modell bleibt. Die Vorteile des hybriden Arbeitens überwiegen meiner Meinung nach und ich habe das Gefühl, dass die imc damit mit der Zeit geht.

Eric Andre

Eric André

Job | Software Architect Web Applications 

Arbeitet in | Saarbrücken

Bei imc seit | 2021

„Nur von zu Hause arbeiten? Auf keinen Fall!“ – Vier Fragen an Eric André

Erzähl doch mal Eric, was hat sich in deinem Alltag geändert seit der Einführung des hybriden Arbeitens? 

Für mich hat sich tatsächlich nicht viel geändert. Bereits bei meinem vorherigen Arbeitgeber habe ich aufgrund der räumlichen Distanz ausschließlich von zu Hause aus gearbeitet. Mit dem hybriden Arbeitsmodell bei der imc habe ich allerdings einen Vorteil gewonnen: Wo sonst nur Online-Meetings den direkten sozialen Kontakt mit Kollegen ermöglicht haben, eröffnet sich mit der Einführung des New Work Modells für mich die Möglichkeit, Kollegen auch vor Ort zu treffen – wann immer ich will oder es sinnvoll ist. Rückblickend würde ich sogar sagen, dass reines „Work-From-Home“ nur eine Zeit lang bedingt Spaß macht. Der soziale Kontakt fehlt und der spontane Austausch – ohne dafür extra Meetings planen zu müssen.

 

Dein Lieblings-Arbeitsplatz ist… 

Meine Terrasse, mit Blick ins Grüne.

 

Welche Wege hast du für dich gefunden, um produktiver und kreativer zu arbeiten und hat dir das Hybrid-Modell dabei geholfen? 

Für mich funktioniert es seit jeher gut, den Arbeitsalltag – gerade von zuhause aus – mit Routinen zu gestalten. Ich brauche Bewegung und frische Luft zum Denken. Förderlich für meine Produktivität und Kreativität ist sicherlich die Möglichkeit der Beachtung meines Biorhythmus – ich arbeite, wenn mein Geist fit ist. Wenn ich mich ausgelaugt fühle, kann ich Kraft tanken, indem ich in die Natur laufen gehe oder einfach kurz innehalte und mich entspanne. Diese Autonomie hatte ich bei vorherigen "nine-to-five"-Büro-Jobs nicht. Ich würde sogar sagen, die Umstellung hat mich produktiver gemacht.

 

Dein Highlight des New Work Modells: 

Ich schätze das Vertrauen, dass die imc allen Beschäftigen mit einem solchen Modell entgegen bringt. Ebenso habe ich gelernt, dass „Mental Health“ weit mehr als nur Initiativen und Seminare sind – das dies hier gefördert wird, finde ich gut.

Dankeschön für die ehrlichen und tollen Einblicke, euch weiterhin alles Gute!

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Kontakt

Seit 2021 arbeite ich fest im Marketing & Communication Team der imc. Der Mix aus kreativer Content-Erstellung, Social Media und Online Marketing Aktivitäten, begeistert mich an meinem Beruf am meisten.  

 

Mein Ziel ist es, die Leute mit kreativen und innovativen Inhalten immer wieder aufs Neue zu begeistern und die Marke imc erlebbarer zu machen. 

 

Meine Leidenschaft neben dem Beruf? Viel zu reisen und die schönsten Orte der Welt zu entdecken. Über Feedback oder Anregungen freue ich mich jederzeit unter [email protected]!

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In jedem Unternehmen gibt es Menschen, die irgendwie jeder kennt. Die überall sichtbar sind, bei denen man sich aber trotzdem manchmal fragt: Was machen die eigentlich? Und es gibt das genaue Gegenteil. Leute, die lieber im Hintergrund bleiben und hinter den Kulissen aktiv sind, die aber trotzdem jeder kennt und weiß: Ohne diese Person läuft es nicht!

 

Genau so jemand ist Gajarajan Shanmugalingam, kurz Gajan genannt. Gajan arbeitet seit elf Jahren bei imc und ist eine der tragenden Säulen, wenn es um die Integration des Learning Management Systems (LMS) geht. Im Interview erzählt er, was er als Head of Technical Consulting genau tut, welche Fähigkeiten man als technischer Berater mitbringen muss und wieso Teamwork ist das A und O ist.

Gajarajan Shanmugalingam

Gajarajan Shanmugalingam

Job | Head of Technical Consulting

Arbeitet in | Saarbrücken

Bei imc seit | 2010

Superkraft | Analytisches Denken

Lieblingsessen | Chili-Spaghetti

Job Slot job Arbeitsalltag

Hallo Gajan, danke für deine Zeit! Wie würdest du deinen Job, Technical Consultant, also technischer Berater, einem Kind erklären?

Hi Nadine, sehr gerne. Stell dir vor du gehst in einen Spielzeugladen. Da gibt es unzählige Sachen und als Kind – oder auch Erwachsener – bist du erst mal förmlich erschlagen. Mein Job wäre es dann, herauszufinden was du möchtest und was zu dir passt. Ich muss verstehen, was deine Bedürfnisse sind und dir dazu passend ein Spielzeug empfehlen.

Genauso ist es mit unserer Software. Der Kunde hat eine bestimmte Anforderung oder möchte ein konkretes Problem lösen und mein Team und ich schauen, wie wir ihm dabei helfen können.

Klingt logisch. Wenn man den Begriff Consultant oder Berater hört, denkt man vielleicht eher an Business Consultants. Was ist der Unterschied zu einem technischen Berater wie dir? Arbeitet ihr eng zusammen?

Technical Consultants (TCs) und Business Consultants (BCs) arbeiten, zumindest bei imc, sehr eng zusammen. Meistens kommen wir als TCs aber etwas später in die Projekte, denn die BCs beraten die Kunden bei allen fachlichen Themen rund um unser Learning Management System (LMS), die imc Learning Suite. Sie erklären ihnen etwa, welche Prozesse wie abgebildet werden können und was man konfigurieren kann.

 

Wir sind für die tiefergehenden technischen Details zuständig. Von Datenbankservern über Betriebssysteme bis hin zu Themen wie Single-Sign On beraten, installieren und unterstützen wir. Außerdem unterstützen wir beim reibungslosen Rollout des LMS beim Kunden und übernehmen kundenspezifische Anpassungen im Projekt und im Produktivbetrieb. Teilweise kommt es auch vor, dass wir schon früher in Projekten zu Rate gezogen werden, beispielsweise um eine Machbarkeitsanalyse durchzuführen.

Technical Consultant bei der arbeit am Laptop

Das heißt auch ihr seid immer im Kontakt mit den Kunden?

Richtig. Das kann schon vor Beginn des eigentlichen Projektes losgehen, von der Installation bis nach dem Go-Live des Systems unterstützen wir weiter. Wir sind entweder mit der IT des Kunden im Austausch oder auch mit den direkten Projektverantwortlichen. Intern sind wir in ständigem Kontakt mit den BCs, Support, unserem Hosting, aber auch dem Sales, wenn es etwa um Rückfragen zum Angebot geht.

Wie groß ist euer Team und von wo arbeitet ihr?

Im gesamten Technical Service sind wir 16 Leute, aufgeteilt in zwei Teams, von denen ich eines leite und mein Kollege Patrick Penkala das zweite. Andreas Schweitzer ist Director des Technical Service und betreut Kollegen in Australien und UK. Wir sitzen aber nicht alle in Saarbrücken, manche sind auch dauerhaft im Homeoffice in ganz Deutschland verteilt. Wir stellen übrigens auch gerade in unseren Standorten oder im Homeoffice ein.

Das heißt Homeoffice ist bei euch kein Problem?

Nein, absolut nicht. Wir sind da ja auch grundsätzlich bei imc extrem flexibel. In nahezu allen Abteilungen ist es möglich, größtenteils im Homeoffice zu arbeiten oder ins Büro zu kommen. Trotzdem möchten wir nicht 100 % remote arbeiten und treffen uns regelmäßig mit dem gesamten Team im Büro, gehen dann auch gemeinsam Essen und halten beispielsweise Workshops ab oder längere Meetings. Ich persönlich komme mindestens einmal die Woche ins Büro, einfach um den persönlichen Kontakt zu meinem Team, aber auch den anderen Kollegen zu halten.

 

Man muss ehrlich sagen, dass Corona uns als Unternehmen hier eigentlich gutgetan hat. Dieses Umdenken hin zu mehr Flexibilität wäre, glaube ich, sonst nicht so schnell gekommen. Aber man hat gemerkt, dass die Leute im Homeoffice nicht weniger produktiv sind, sondern eher sogar mehr arbeiten. Daher gibt es keine Notwendigkeit alle zurück ins Büro zu zwingen oder einheitliche, feste Bürotage zu etablieren, das kann jedes Team für sich entscheiden, wie es bei ihnen am besten funktioniert.

Jobslot Beruf

Welche Voraussetzungen oder Ausbildung braucht ein Technical Consultant?

Auch wenn die meisten von uns noch ein klassisches Informatikstudium absolviert haben, ist das absolut kein Muss. Leute, die eine Ausbildung in der IT absolviert haben oder Quereinsteiger, die das nötige technische Verständnis oder Berufserfahrung mitbringen sind genauso willkommen.

Denn was zählt ist eine ganzheitliche, analytische Denkweise: Du musst in der Lage sein, dass große Ganze zu sehen und kreativ nach Lösungen für Probleme zu suchen. Unsere Core Programmiersprache ist Java. Wir setzen auch JS Frameworks für Frontend ein und setzen auf unterschiedliche relationale Datenbanken.

Welche Fähigkeiten sollte man noch mitbringen?

An erster Stelle steht die Kundenorientierung. Man muss sich in die Lage des Kunden versetzen können, dessen Problem verstehen und nach Lösungen suchen. Ich finde es sehr wichtig, dass man immer bereit ist, Dinge auszuprobieren und den Willen hat, ständig etwas Neues zu lernen, zu testen, einfach neugierig bleibt.

Dabei ist man ja auch nicht alleine, wir als Team sind eine echte Einheit und haben zum Beispiel während der Lockdowns sehr stark aufeinander aufgepasst. Da wurde sich auch mal gegenseitig gerüffelt, wenn jemand noch sehr spät abends gearbeitet hat. Wir verstehen uns als Einheit und sind füreinander verantwortlich. Nur wenn wir gemeinsam funktionieren, erreichen wir für den Kunden das beste Ergebnis, und das ist unser Ziel.

 

Aber nochmal zurück zu deiner Frage, etwas sehr Wichtiges was man nicht unterschätzen sollte sind Kommunikations-Skills. Das erwartet man vielleicht bei uns „Techis“ weniger, aber wir arbeiten eng mit verschiedenen Stakeholdern zusammen, sowohl intern als auch extern. Wenn du da nicht klar kommunizierst, geht es schief.

Genau diese Vielseitigkeit gefällt mir persönlich sehr gut. Wer darauf Lust hat, ist bei uns jederzeit willkommen, wir sind immer auf der Suche nach neuen, motivierten Kollegen!

Teamwork bei Technical Consultants

Wie sieht bei euch ein typischer Arbeitstag aus?

Ich schaue mir erst mal an, welche Mails es so gibt, sortiere Tickets, schaue wie der Kalender aussieht, welche Kundenanfragen und Termine anstehen. Ich kümmere mich zusätzlich noch um mein Team und sorge dafür, dass alle auf dem gleichen Stand sind.

Was ich während Corona übrigens auch gelernt habe ist, dass ich eine gewisse Trennung zwischen Arbeit und Privatleben brauche. Ich mache dann auch nach der Arbeit wirklich den Laptop aus, gehe spazieren oder treffe mich mit Freunden, denn ich brauche einen Abschluss.

Was magst du an deinem Job am meisten, worauf freust du dich jeden Tag?

Am meisten freue ich mich auf mein Team, wir haben wie schon gesagt ein wirklich gutes Verhältnis zueinander. Es gibt keine Konkurrenz oder dass man ungeliebte Aufgaben auf andere abwälzt.

Die Möglichkeit jeden Tag etwas Neues zu lernen, schätze ich auch sehr. Es wird nie langweilig, weil jeder Kunde anders ist. Außerdem bekommen wir meistens direktes Kundenfeedback und das freut einen dann natürlich, wenn der Kunde zufrieden ist.

Jobslot Über mich

Du bist ja schon eine Weile bei der imc. Gibt es eine besonders lustige oder kuriose Geschichte, die dir im Gedächtnis geblieben ist?

Da kommt mir direkt eine Story in den Sinn, die noch in meine Anfangszeit fällt. Ich war damals mit Andreas Pohl, der heute Director Research and Development ist, bei einem großen Kunden. Wir sollten eine System-Migration durchführen und mussten das, damit der Betrieb nicht gestört wird, am Wochenende machen. So weit, so gut, alles ging glatt und Montagmorgens sollte das System live gehen.

 

Es war dann Sonntagabend und wir waren bereits auf dem Rückweg, als bei einem letzten Test, den der Kunde gemacht hat, ein bis dato unbekanntes Problem aufgetreten ist. Irgendeine spezielle Anzeige, die nicht richtig funktioniert hatte, war es glaube ich. Dann standen wir vor der Entscheidung: Was nun? Go-Live verschieben oder trotzdem machen? Also hat Andreas, der gefahren ist, mir ein paar Dinge gesagt und ich habe im Auto, während der Fahrt, das Problem in der Software behoben. Es hat funktioniert, der Go-Live konnte wie geplant stattfinden und der Kunde war happy. Aber dieses Auto-Office ist mir im Gedächtnis geblieben und bringt mich immer noch zum Schmunzeln.

imc Job Slot Auto-Office

Was wolltest du als Kind werden?

Ich hatte keinen konkreten Berufswunsch, aber mir war immer klar, dass es etwas mit Technik zu tun haben wird. Ich habe schon sehr früh angefangen selbst zu programmieren und habe sozusagen mein Hobby zum Beruf gemacht.

Du kommst ursprünglich aus Sri Lanka. Seit wann lebst du in Deutschland?

Meine Familie ist hergekommen als ich zwölf war, weil mein Vater hier Arbeit gefunden hatte. Das war anfangs schon sehr hart, weil ich kein Wort Deutsch gesprochen habe und Tamil, meine Muttersprache, natürlich auch niemand konnte. Aber so habe ich recht schnell Deutsch gelernt und meine Eltern waren dann auch sehr stolz, als ich mit dem Studium begonnen habe.

Letzte Frage: In welches Office der imc möchtest du mal unbedingt noch reisen?

Melbourne natürlich!

 

 

Absolut verständlich, dann vielen Dank für deine Zeit und weiterhin alles Gute, Gajan!

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Privat liebe ich es zu reisen, lese viel und spiele Skat und Poker.

Über Feedback oder Anregungen freue ich mich jederzeit!

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Wir zeigen, welche Kompetenzen Schüler*innen besitzen sollten, um souverän mit digitalen Medien im Unterricht arbeiten und sich sicher im Netz bewegen zu können.

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Ich arbeite seit März 2019 im Marketing & Communication Team der imc. Kommunikation, kreativer Content und Social Media sind meine Leidenschaft.

 

Komplexe Inhalte verständlich zu erklären und damit das Thema eLearning jedem zugänglich zu machen, sind täglich spannende Herausforderungen.

 

Privat liebe ich es zu lesen und reise gerne und viel. Über Feedback oder Anregungen freue ich mich jederzeit!

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Nadine Kreutz
Communications Manager
imc move corporate learning
move!
Gemeinsam Lernen, gemeinsam Feiern

Events und Corporate Learning – Ein Dreamteam?

Wie wir im Hybridmodell unsere Events gestalten

Corporate Learning und Fun Events passen nicht zusammen? Von wegen! Von und miteinander zu lernen ist schließlich die natürlichste Art, neues Wissen zu erwerben. Wenn dann noch für Entertainment gesorgt ist, fühlt sich lernen auch nicht mehr wie lernen an. 

 

Mit Einführung unseres Hybridmodells wollten wir uns etwas einfallen lassen, wie wir unsere Events global ausrichten können, sodass die Teams rund um den Globus zusammenkommen. Interaktiv und unterhaltsam sollten die neuen Formate sein und sowohl vor Ort, remote oder aber hybrid stattfinden können. Wir wollten neue Wege gehen, um auch über Ländergrenzen hinweg gemeinsam feiern zu können. Das Beste daran: Die Events machen nicht nur Spaß, wir lernen auch noch ganz nebenbei! 

 

Wir haben unsere schönsten Formate, die einen Mehrwert für die Lernkultur liefern und gleichzeitig für jede Menge Unterhaltung sorgen, zusammengetragen. 

imc move brick wall with a plant shadow

Das imc Learning Festival: Von Spanisch-Kursen und Lernen mit GIFs

Ein Format, auf das wir sehr stolz sind, ist unser hybrides Learning Festival. Ganz im Barcamp-Style gestalten unserer Mitarbeiter*innen selbst das Programm. Jede*r kann einen Vortrag zu einem favorisierten Thema halten und die Teilnehmenden können jederzeit frei entscheiden, welcher Session sie beitreten wollen. Gestreamt und moderiert aus dem Headquarter, finden die einzelnen Sessions über Microsoft Teams statt, sodass die Kolleg*innen an den verschiedenen Standorten zusammenfinden, sich austauschen und voneinander lernen können.

 

Wir möchten zeigen, dass man nicht zwingend gemeinsam vor Ort sein muss, um Teams zusammenzubringen. Die gewonnen Flexibilität aufgrund des hybriden Modells ermöglicht es, frei zu entschieden, ob lieber ein Get-Together am jeweiligen Standort organisiert werden soll oder die Veranstaltung komplett remote stattfindet.  

imc move at the learning festival

Während beispielsweise eine inspirierende Session zum Thema „Lernen mit GIFs” gehalten wurde, bot Senior Business Consultant Natalia Gonzalez eine interaktive Spanisch-Online-Session an und sorgte dabei nicht nur für kulturelle Einblicke, sondern auch für den ein oder anderen nützlichen spanischen Satz, den man im nächsten Urlaub nutzen kann. „Ich liebe es, ein wenig über meine mexikanische Kultur zu erzählen und es war toll zu sehen, wie interessiert meine Kolleg*innen waren, etwas über neue Kulturen zu lernen und hoffentlich auch Spaß dabei hatten. Ich freue mich schon sehr auf das nächste Lernfestival“, so Natalia. 

 

Das Teilen von Wissen und gemeinsames Lernen steht hier im Mittelpunkt und zeigt eine neue Möglichkeit, wie informelles Lernen im Festival-Style aussehen kann.  

spanish lesson at imc move

Frühstück, Lunch oder lieber After-Work Party? Social Learning mal anders!

Diversität und Inklusion im Unternehmen zu leben und darüber zu sprechen, ist richtig und wichtig. Bereits in den letzten Jahren haben wir rund um den Diversity Day verschiedenen Specials gestartet, um auf die Themen aufmerksam zu machen. Dieses Jahr hat das Orga-Team noch eins draufgesetzt und sich im Rahmen unserer Diversity& Inclusion Week etwas Besonderes überlegt: Unter dem Motto „imc goes around the world“ hat jedes unserer Offices auf unterschiedliche Art und Weise ein Get-Together vor Ort organisiert.

 

In Freiburg wurde beispielsweise eine verspätetet, traditionelle „1. Mai-Wanderung“ nachgeholt, während in London zum Frühstück eingeladen wurde. „Jedes Teammitglied brachte eine für das Land typische Spezialität zum Frühstück mit“, berichtet Ramona Lennerhed, Senior Consultant in London. „Während des Essens erzählte jede*r etwas über die Bedeutung der Speisen. Es war eine fantastische Gelegenheit, mehr über kulturelle Unterschiede und die persönlichen Erfahrungen unserer Kolleg*innen zu erfahren“.

greetings form the imc uk office

Auch die Schweizer-Kolleg*innen organisierten ein Treffen und entschieden sich für einen Team-Lunch. Sibiu setzte stattdessen auf ein gemeinsames Abendessen, das mit tollen Gesprächen und jeder Menge Spaß bis in die späten Stunden ging und für reichlich Spaß und Unterhaltung sorgte.  

Im Headquarter in Saarbrücken setzte man auf eine After-Work Party, bei der jeder dazu eingeladen war, kulinarische Köstlichkeiten aus verschiedenen Ländern mitzubringen. „Auch wenn ich eigentlich nicht an diesem Standort bin, habe ich mich willkommen gefühlt und konnte mit meinen Kolleg*innen sprechen, die ich sonst nicht sehe. Und ganz nebenbei hat man auch noch sehr lecker gegessen. Ich bin auf jeden Fall für eine Wiederholung“ schwärmt Franziska Filser, Instructional Designerin in Freiburg, die zu dem Zeitpunkt gerade in Saarbrücken war. 

imc colleagues at the saarbrücken office
dekoration for the imc YOU learning Days

Dass wir diese Special Week als vollen Erfolg verbuchen können, bestätigt Julia Heib, Eventmanagerin und Teil der Orga-Crew: „Das Feedback aller Mitarbeiter* innen war überragend und wir merkten während dieser Woche, wie sich der Spirit, trotz des hybriden Modells, rund um den Globus übertragen hat und es jedes Jahr mehr Kolleg*innen werden die sich auf - und über imc‘s Diversity& Inclusion Programm freuen“. 

 

Unserer Special Week bot eine schöne Gelegenheit, mehr über die kulturelle Identität der Kolleg*innen zu lernen und das ganz nebenbei. Denn wie sagt man so schön: Essen verbindet! 

Mit den Learning Days Upskilling und Teambuilding vereinen

Ein weiteres Beispiel, wie Corporate Learning in ein Team-Event gepackt werden kann, zeigen die Learning Days im Marketing & Newsroom Team am Standort Saarbrücken. Unter dem Motto „YouLearnbilden sich die Team-Mitglieder zu einem selbstgewählten Thema weiter und stellen ihre Learnings anschließend allen vor. Dabei gibt es nicht nur während des gemeinsamen Mittagessens die Möglichkeit, sich auszutauschen, auch beim abschließenden After-Work Drink kann sich in geselliger Runde unterhalten werden. Neben der fachlichen Weiterbildung zu einem selbstgewählten Thema ist dies auch ein schöner Anlass, um das Team vor Ort im Büro zu versammeln“ so Kerstin Steffen, Director Brand Strategy. Gemeinsam lernen, gemeinsam feiern lautet hier die Devise. 

marketin

Kurz und knackig: Unsere Espresso-Sessions

Für alle remote Liebhaber haben wir auch etwas in petto: Unsere imcINSPIRE Sessions, auch Espresso-Webinare genannt. In kurzen morgendlichen Sessions gibt es Impulse von spannenden Referenten zu den unterschiedlichsten Thematiken. Von Diversity über Gesundheitsmanagement bis hin zum Teambuilding war bereits alles dabei. Der Aufwand ist gering, das Ergebnis dafür umso größer. Denn auch hier wird die Wissensvermittlung in ein inspirierendes Event-Format verpackt, sodass das gemeinsame Lernen Spaß macht. 

Mission geglückt: Teambuilding und Learning ein Einem

Unser Fazit? Events mit Entertainment Charakter, die Spaß machen und zudem Corporate Lernen fördern, sind kein Ding der Unmöglichkeit, ganz im Gegenteil. Mit- und voneinander lernen – und das in einem Veranstaltungsrahmen, der für jede Menge Entertainment sorgt, so lautete unsere Mission. Lernen soll sich nicht wie lernen anfühlen und mit unserer neuen Formaten konnten wir dem gerecht werden. Dennoch wollen wir uns weiterhin ausprobieren und testen, welche Formate weiter vorangetrieben werden sollten und welche Verbesserungen benötigen und sind gespannt, wo die Reise noch hingeht 

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Seit 2021 arbeite ich fest im Marketing & Communication Team der imc. Der Mix aus kreativer Content-Erstellung, Social Media und Online Marketing Aktivitäten, begeistert mich an meinem Beruf am meisten.  

 

Mein Ziel ist es, die Leute mit kreativen und innovativen Inhalten immer wieder aufs Neue zu begeistern und die Marke imc erlebbarer zu machen. 

 

Meine Leidenschaft neben dem Beruf? Viel zu reisen und die schönsten Orte der Welt zu entdecken. Über Feedback oder Anregungen freue ich mich jederzeit unter [email protected]!

Doreen Hartmann
Doreen Hartmann
Junior Marketing and Communication Manager
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Job Slot
Im Interview mit einem Software-Architekten

Was Vier gewinnt und Software-Architektur gemeinsam haben

Ich habe schon einige Interviews geführt, in denen mir Kolleg*innen bei der imc AG erklärt haben, was sie in ihrem Job eigentlich genau machen. Dabei habe ich mich in die Lage von Software-Entwicklerinnen versetzt, hinter die Kulissen des Produktmanagements geblickt oder meinen Kollegen aus dem Marketing interviewt.

 

Doch kein Thema und keinen Job fand ich so komplex wie diesen. Eric Andre ist als Software-Architekt für das Learning Management System (LMS) der imc zuständig. Er hat mir erklärt, was Vier gewinnt und sein Job gemeinsam haben, wie die Ausbildung zum Software-Architekten aussieht und was der Unterschied zwischen Spaß und Freude für ihn mit seiner Arbeit zu tun haben.

Eric Andre, Software-Architekt, imc AG

Eric Andre

Job | Software-Architekt

Arbeitet in | Saarbrücken

Bei imc seit | 2021

Superkraft | Transferfähigkeit

Lieblingsessen | Pizza

Job Slot job Arbeitsalltag

Hallo Eric und schön, dass du dir die Zeit genommen hast! Deine Jobbezeichnung sagt den meisten Leuten vermutlich wenig. Wie erklärst du deinen Großeltern was du tust?

Hi Nadine, sehr gerne. Meinen Großeltern sage ich einfach: Ich bekomme von meinem Chef ganz viele bunte Legosteine und setze die zu etwas zusammen, was aussieht wie ein Haus.

Das klingt erst mal recht einfach. Was bedeutet das genau?

Um zu verstehen was ein Software-Architekt macht, muss man zum einen verstehen, welche Funktion die Architektur einer Software hat. Die Architektur ist die fundamentale Organisation eines ganzen Systems, das Grundgerüst. Sie gibt vor, welche einzelnen Komponenten es innerhalb des Systems gibt und in welchem Verhältnis bzw. welcher Abhängigkeit diese zueinander stehen.

 

Man kann das gut mit dem Hausbau vergleichen. Wenn du ein Haus planst, musst du gewisse Dinge vorgeben. Du kannst zwar Raum lassen für Erweiterungen, aber wenn du zum Beispiel irgendwann planst ein weiteres Stockwerk zu bauen, musst du das schon bei der Planung des Fundamentes bedenken.

So ähnlich ist es bei der Software, sie darf nicht statisch sein, sondern muss in sich offen sein, um flexible Erweiterungen zu erlauben. Trotzdem müssen gewisse Grenzen und Eigenschaften im System gewahrt werden. Du kannst Software-Architektur auch mit Vier gewinnt vergleichen:

 

Die Architektur ist wie der blaue Rahmen außen. Sie gibt eine Struktur vor und innerhalb dessen können die einzelnen Bausteine flexibel angeordnet und verändert werden. Aber das funktioniert nur, wenn der Rahmen auch so geplant ist, dass er das aushält.

Job Slot Andre, vier gewinnt

Anders gesagt heißt das, du musst etwas planen, was es noch gar nicht gibt?

Zum einen das, zum anderen muss ich sehr früh darüber entscheiden was später mal wichtig sein könnte. Das ist immer ein bisschen wie ein Blick in die Glaskugel. Aber mit Software-Architektur ist es wie bei besagtem Haus: Wenn alles funktioniert, merkst du nichts weiter. Wenn es gut geplant ist, gibt es erst mal keine Probleme.

 

Aber du musst dich immer darum kümmern. Das kostet Zeit und Geld und man „sieht“ erst mal nichts davon. Tust du das aber nicht und baust einfach immer weiter, kann es irgendwann richtig teuer werden. Es gibt ein Zitat von Brian Foote, das es auf den Punkt bringt: If you think good architecture is expensive, try bad architecture!

Klingt nach ziemlich viel Denkarbeit. Wie kann ich mir deinen Arbeitstag vorstellen?

Meistens steh ich sehr früh auf, so zwischen sechs und sieben auf und gehe erst mal eine Stunde joggen. Danach trinke ich Kaffee, und zwar am liebsten im Garten. Dabei fange ich an mir Gedanken über den Tag zu machen. Ich habe eine not-to-do Liste und schreibe mir jeden Tag auf, was ich erreichen will und wie ich dahinkomme. Dabei habe ich unsere Roadmap immer im Blick.

 

Morgens haben wir dann meistens unser Team-Meeting, wobei ich oft hin- und herlaufe. Ich arbeite sowieso im Stehen und bewege mich während der Arbeit ständig, gerade weil ich viele Sachen durchdenken muss. Bewegung hilft mir dabei.

 

Am späten Nachmittag gehe ich dann häufig wieder eine Stunde spazieren oder arbeite im Garten und gehe danach nochmal an den (Steh-) Schreibtisch zurück. Feierabend ist dann, wenn ich alles erledigt habe, was ich mir für den Tag vorgenommen habe. Diese Flexibilität und der Wechsel zwischen Spannung und Entspannung sind mir sehr wichtig.

Ein Großteil deiner Arbeit besteht also aus Planung. Woher weißt du, wann ein Plan fertig ist und die Architektur umgesetzt werden kann? Und wie geht es dann weiter?

In eine gute Architektur fließt unheimlich viel Zeit und Aufwand ein und manchmal musst du dir auch eingestehen: Ok, so funktioniert es nicht, wir müssen von vorne anfangen. Erst wenn ich eine Sache regelrecht „zerdacht“ und wieder und wieder von allen Seiten beleuchtet habe, weiß ich, dass ich mir genug Gedanken dazu gemacht habe.

 

Dann geht’s ans Eingemachte und ich beginne Prozesse und Abläufe zu definieren, dokumentiere was benötigt wird und tausche mich mit meinem Team, den Entwicklern und anderen Teams aus. Das klingt jetzt vielleicht einfacher als es ist, aber hier sind sehr viele Leute und Abteilungen involviert. Auch der Vorstand muss ein OK geben, weil die Architektur Einfluss auf das gesamte System hat.

Jobslot Beruf

Wie wird man eigentlich Software-Architekt?

Es gibt keine klassische Ausbildung oder ein spezielles Studium, dass dich zum Software-Architekten macht. Es gibt wie heute üblich Zertifikate und Module, meistens kommt man, so auch bei mir, ursprünglich aus der Software-Entwicklung und dann irgendwann in diese Rolle. Es gibt verschiedene Stationen eines Software-Entwicklers vom Junior hin zu einem Senior. Ab diesem Punkt scheiden sich meist die Wege; man spricht ab hier von Individual Contributor.

 

Möchte man in der technischen Sparte weiterwachsen, kann man es bis zu einem Fellow Engineer bringen. Will man eher ins Management, bildet man Fähigkeiten als Engineering Manager bis hin zum CTO aus. Oder man wählt die Software-Architektur. Das ist wohl von Unternehmen zu Unternehmen und Branche unterschiedlich. Letztendlich ist es eine Reise vom Software-Entwickler hin zu einem Architekten, der lernen muss, auch etwas von seiner Entwickler-Identität abzugeben.

Grundsätzlich haben sich mittlerweile verschiedene Ausprägungen von Software-Architekten entwickelt, die alle einen anderen Fokus haben. Es gibt zum Beispiel Enterprise Architects, welche die IT-Strategie mit der Mission der Organisation abstimmen und überprüfen. Es ist ihre Aufgabe, sowohl die Geschäftseigenschaften als auch die externe Umgebung zu analysieren und alle Geschäftsanforderungen zu definieren.

 

Dann gibt es die Solution Architects, die alle Geschäftsanforderungen bewerten und Lösungen in Form von Produkten oder Dienstleistungen entwickeln. Sie bilden die Schnittstelle zwischen Business Analysten und den IT-Experten.

 

Zuletzt sind da die Domain oder Technical Architects, die meist Teil eines Teams sind und die sich in der Regel auf eine Technologie spezialisieren. Sie können auch als technische Projektmanager fungieren. Diese IT-Architekten arbeiten zusammen, um die Flexibilität, Skalierbarkeit und Sicherheit des Gesamtsystems, hinsichtlich der Geschäftsanforderungen sicherzustellen.

Job Slot verschiedene Wege

Und was ist dein Spezialgebiet?

Ich sehe mich als Solution Architect, der zu weil noch Teile eines Domain Architects übernimmt. Diese Grenze ist wohl fließend, was der Organisationstruktur zu Grunde liegt. Mein Spezialgebiet ist die Plattform-Architektur, ich verteile Systeme und deren Interoperabilität. Meine Leidenschaft innerhalb einer verteilten und reaktiven service-orientierten Architektur ist die Orchestrierung und Choreographie.

Welche Fähigkeiten sind für deinen Job besonders wichtig?

Adaptions- und Transferfähigkeit, sowie analytische Fähigkeiten. Ich muss mich in Themen und Probleme schnell einarbeiten können und das Wissen transferieren. Ich bin zum Beispiel bei weitem nicht der beste Entwickler, aber ich kenne mich gut genug aus, um Probleme verstehen zu können und mich schnell in die verschiedenen Thematiken einzuarbeiten. Kommunikationsfähigkeit ist übrigens auch sehr wichtig, da ich mit verschiedensten Stakeholdern zu tun habe.

Was unterscheidet die imc deiner Meinung nach von anderen Arbeitgebern?

Vorher habe ich bei einem US-Konzern gearbeitet, das war doch in manchen Dingen sehr anders. Die Entscheidungswege sind kürzer, es wird eher etwas ausprobiert. In Deutschland redet und plant man meistens länger, bevor man etwas umsetzt.

 

Bei der imc gefällt mir das Gesamtpaket sehr gut. Man ist hier sehr offen und ehrlich. Das ging schon beim Vorstellungsgespräch los, übers Onboarding, aber ich mag auch die Kommunikation untereinander oder die internen Events und die Formate zum Wissenstransfer. Auch unser Design gefällt mir sehr, das ist alles in sich stimmig. Mir gefällt die Liebe zum Detail und dass man sieht, dass man sich Mühe gibt.

Es ist nicht alles todernst und seriös, sondern hat etwas verspieltes, ohne kindisch zu wirken. Ein bisschen wie in einem Start-Up, aber strukturierter.

 

In meiner Rolle habe ich zudem ganz unterschiedliche Einflüsse und Informationen, mit denen ich arbeiten kann, wobei mich die imc wirklich sehr gut unterstützt.

Jobslot Über mich

Kommen wir noch zu ein paar zufälligen, persönlichen Fragen. Würdest du dich heute nochmal für deinen Beruf entscheiden?

Ja, jederzeit. Ich mag die Herausforderungen und ich glaube, solange man etwas mit Freude macht, ist man auch glücklich. Im Englischen gibt es die Unterscheidung in Joy and Happiness. Wenn du etwas mit Freude, also joy machst, bist du automatisch glücklich (happy).

Vervollständige bitte: Digitalisierung bedeutet für mich…

Das was als analoger Prozess schon schlecht war, wird als digitaler Prozess nicht besser.

Was glaubst du, schätzen deine Kollegen besonders an dir?

Meine Hilfsbereitschaft, Offenheit aber auch meine direkte Art. Hoffe ich zumindest!

Hast du ein berufliches oder persönliches Vorbild?

Beruflich mehrere, menschlich fällt mir direkt der Schauspieler Kenau Reeves ein. Er ist trotz seines Erfolges auf dem Boden geblieben, fährt mit der Bahn und steht für andere auf. Das finde ich sehr bemerkenswert. Bei all diesen schnellen Veränderungen heutzutage, zeigt dies, dass es noch immerwährende Prinzipien und Werte gibt, die wir alle teilen oder (wieder) sollten.

 

 

Das ist doch ein perfekter Abschluss. Vielen Dank Eric und weiterhin viel Freude bei der Arbeit!

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Ich bin seit März 2019 Teil des Kommunikations-Teams der imc.

Kommunikation, kreative Inhalte zu erstellen und Social Media sind meine Passion.

 

"Man kann nicht nicht kommunizieren" - Paul Watzlawik.

Ich mag es, komplexe Zusammenhänge verständlich zu erklären und die Themen des E-Learnings allgemein verständlich zu beschreiben.

 

Privat liebe ich es zu reisen, lese viel und spiele Skat und Poker.

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Nadine Kreutz
Communications Manager