Learning Nuggets imc My Digital School
Learning Nuggets
Wissen in kleinen Bissen

Learning Nuggets – Wissen in kleinen Bissen

Warum Learning Nuggets für die Unterrichtsgestaltung besonders geeignet sind

Auf dem Heimweg, beim Warten auf Freunde oder in der Pause: Viele Schüler*innen zücken automatisch ihr Smartphone, um die Zeit zu überbrücken. Oftmals werden WhatsApp Nachrichten verschickt, gedankenverloren durch Instagram gescrollt oder TikTok Videos angesehen. Warum diese Wartezeit also nicht sinnvoll zur Informationsaufnahme nutzen, sodass weniger Unterrichtsstoff zu Hause wiederholt werden muss?

 

Die Lösung: Kleine Lernhäppchen, auch Learning Nuggets genannt, um das Wesentliche zu wiederholen. Was sich bereits in vielen Unternehmen im Rahmen der Weiterbildung als erfolgreich erwiesen hat, kann auch im Unterricht eingesetzt werden.

Wir haben die wichtigsten Facts rund um Learning Nuggets zusammengetragen und auf einer Infographik zusammengefasst, die auch kostenlos zum Download bereit steht.

Learning Nuggets imc My Digital School Infographic

Infografik des Monats: Learning Nuggets – Wissen in kleinen Bissen

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School child uses laptop in front of chalkboard

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Kontakt

Ich arbeite seit März 2019 im Marketing & Communication Team der imc. Kommunikation, kreativer Content und Social Media sind meine Leidenschaft.

 

Komplexe Inhalte verständlich zu erklären und damit das Thema eLearning jedem zugänglich zu machen, sind täglich spannende Herausforderungen.

 

Privat liebe ich es zu lesen und reise gerne und viel. Über Feedback oder Anregungen freue ich mich jederzeit!

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Nadine Kreutz
Communications Manager
Man in a Suit with a Questionmark representing his head
E-Learning Punk

Das Quizshow-Phänomen im E-Learning

Warum Unternehmen auf Quiz-Apps in der Weiterbildung setzen sollten

Ihr seid immer auf der Suche nach unterhaltsamen Fun Facts für den nächsten Small Talk? Uns geht es genauso. Deshalb haben wir etwas für euch. Unsere heutiger E-Learning Punk Artikel startet nämlich seinem Thema entsprechend mit einer kurzen Quiz-Frage, die nicht nur zum nächsten Thomas Gottschalk Fanclub Treffen hervorragend passt:

 

Mit der Jahresproduktion an Haribo Goldbären könnte man…

  • A: vier Mal die Erde umrunden
  • B: 100 Braunbären ein Jahr satt bekommen
  • C: eingeschmolzen den Gardasee füllen

Die Antwort gibt´s später. Erstmal wollen wir uns anschauen, woher die Lust auf Rätseln kommt, wie sich Unternehmen diese in der Aus- und Weiterbildung zunutze machen können und was es dabei zu beachten gibt.

Der Erfolg von Quiz-Apps liegt im Mix

Jeopardy und Quizduell sind nur zwei bekannte Beispiele für den Erfolg von Quiz-Formaten. Quizzen macht einfach Spaß, es aktiviert das Belohnungszentrum in unserem Gehirn und sorgt mit den richtigen Fragen für Flow-Erlebnisse. Das können sich auch Unternehmen zunutze machen und Quiz-Apps in der Weiterbildung einsetzen. Die Quiz-Apps verbinden die Vorteile von Mobile Learning und Game-based Learning.

 

Es kommen verschiedene Spielelemente zum Einsatz, die in der Kombination zum Erfolg des Formats beitragen. Hier die drei wichtigsten Elemente von Quiz-Apps:

Icon representing Avatar

Avatare

Diese dienen als Identifikationsfigur. Wonderwomen, Jack Sparrow oder Graf Dracula – mein Avatar erlaubt es mir, mein innerstes Selbst zu präsentieren oder auch in verschiedene Rollen zu schlüpfen.

Icon representing competition

Wettbewerb

Dadurch, dass ich gegen andere Spieler antrete, wird mein Ehrgeiz geweckt (Fun Fact am Rande: Das gilt insbesondere für Männer, Frauen sind in der Regel etwas zurückhaltender). Trete ich in einer Gruppe an, so kommt noch hinzu, dass ich das Gefühl habe, Teil etwas Größerem zu sein. Dieses Phänomen wird auch als „Epic Meaning“ beschrieben.

Icon representing Feedback

Feedback

Beantworten wir eine Frage richtig, gibt es Punkte und ich steige in der Bestenliste auf. Beantworten wir eine Frage falsch, gibt es keine Punkte. So einfach ist das. Das Feedback ist klar, ehrlich und direkt.

LEARNING BY QUIZZING

Quizz App als Lernmedium?

Mit BizQuiz hat die imc ebenfalls eine Quiz-App auf dem Markt, die auf die drei gerade beschriebenen Elemente setzt. Wir haben die Daten von etwa 100.000 Spielern ausgewertet und sind zu dem Ergebnis gekommen: Quiz-Apps in der Weiterbildung sind ein Lerntrend, der – richtig genutzt – zu wirklich verblüffenden Erfolgen führt:

INFO

Die meisten Spieler spielen täglich – auch am Wochenende. Das führt dazu, dass sie bereits nach drei Wochen etwa 1,5 Mal mehr als zu Beginn wissen.

Macht ja auch Sinn. Mit der Wiederholung lernt der Mensch. Dadurch, dass ich etwas immer wieder wiederhole, wird es zur unbewussten Kompetenz für mich und findet irgendwann ganz automatisch statt – wie das Tippen mit zehn Fingern oder das Blinken beim Autofahren. „Grenzen sehen wir nur dort, wo eine Zielgruppe einfach noch zu wenig Ahnung von dem Thema hat“, so Oliver Nussbaum, imc Geschäftsführer in Österreich und Quizmaster. Aber auch hier gilt: Der richtige Mix machts.

USE CASES

Einsatzbereiche von Quiz-Apps in Unternehmen

Profis setzen auf Quiz-Apps an verschiedenen Stellen der Learning Journey und kombinieren die Quizzes mit anderen Tools, wie digitalen Lernkarten und Präsenzschulungen. Klingt komplex? Ihr wollt es genauer wissen? Ok, Butter bei die Fische. Quizzes eignen sich ideal immer dann, wenn Wissen abgefragt oder gefestigt werden soll.

Icon representing Knowledge testing

Wissensstand abfragen

Am ersten Punkt der Learning Journey dienen Quizzes zur Statusbestimmung für die Lerner und zum Aufdecken von Wissenslücken. Im Idealfall werden die Lerninhalte den Ergebnissen entsprechend zugeschnitten.

Icon representing Knowledge approval

Wissen festigen

Als Anschluss an Präsenztrainings oder E-Learnings können Quizzes, die über einen Zeitraum von zwei bis drei Wochen laufen und die mit einem Hauptpreis locken, wesentlich zur Wissensfestigung beitragen.

TIPPS & TRICKS
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Tipps für die Anwendung von Quiz-Apps in der Weiterbildung

Wir haben uns nun also angeschaut, welche Elemente den Erfolg von Quiz-Apps ausmachen und an welchen Stellen der Learning Journey ein bisschen Quizzen für jede Menge Spaß und Motivation sorgen kann. Zum Abschluss haben wir noch ein paar Tipps für euch, mit denen ihr sicherstellt, dass die Quizzes ihre Wirkung nicht verfehlen und es nicht zu Langeweile kommt:
  1. Sorgt für eine künstliche Verknappung, indem ihr die maximal pro Tag möglichen Spiele begrenzt. So stellt ihr sicher, dass die Nutzer nicht das Interesse verlieren.
  2.  
  3. Verwendet Quizzes nicht inflationär, sondern vor allem für Themen von strategischer Bedeutung. Achtet ihr dann noch auf eine überschaubare Anzahl an Fragen sorgt ihr dafür, dass die Inhalte wirklich verinnerlicht werden.
  4.  
  5. Achtet bei der Fragegestaltung auf den Flow-Channel. Eine gut gestellte Frage sollte nicht zu schwer, aber auch nicht zu leicht sein.
  6.  
  7. Bietet zu Beginn kleine Incentives, die positiv auf den Status des Siegers wirken. Das muss kein Sachpreis sein, sondern kann auch beispielsweise ein exklusives Treffen mit dem Vorstand sein.
  8.  
  9. Belasst das Spiel als das, was es ist: Ein Spiel. Nicht eine formelle Lernmaßnahme. Vertraut auf die Wirkung des Quizzes, auf die intrinsische Motivation eurer Lerner und verzichtet auf Teilnahmezwang.
  Die richtige Antwort lautet übrigens A.
Die Trends der Weiterbildungsrebellion

E-Learning Punk ist eine Artikel- und Talkreihe für alle L&D Pros, die aus der grauen Masse langweiliger Web-based Trainings herausstechen wollen, und die ihre Lerner mit geilem Content begeistern wollen.

Ansprechpartner

Seit 2014 bin ich Teil des Marketing & Communication-Teams bei der imc. Mein Herz schlägt für kreative Kampagnen, spannenden Content und digitale Innovationen. Mein Ziel ist es, das Thema Digitalisierung erlebbar zu machen – verständlich und einfach auf den Punkt. Meine Leidenschaften neben dem Beruf sind gute Bücher und Sport.

 

Über Feedback zur Reihe freue ich mich jederzeit an [email protected].

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Vanessa Klein
Senior Event and Communication Manager
E-Learning Punk Mobile Learning Weiterbildung Trends
E-Learning Punk

Mobile Learning Life-Hacks

So schafft ihr Inhalte, die eure Crowd auch von der Couch aus konsumiert

Wer kennt es nicht: Dieses mulmige Gefühl, dass sich einstellt, sobald man realisiert, dass man sein Handy beim Verlassen des Hauses auf dem Nachttisch vergessen hat?! … Über drei Millionen Smartphone-Nutzer weltweit, 700 Millionen App Downloads pro Tag, im Schnitt hat jeder etwa 80 Apps auf seinem Mobiltelefon installiert und nutzt davon auch neun Stück täglich (Techjury.net) – die Zahlen sprechen für sich.

UNSERE ZUKUNFT IST MOBIL

Wenn unsere Zukunft nun also mobil ist, sollte es dann nicht auch die Art und Weise sein, wie wir lernen?

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Mobile Learning macht hochgradig Sinn

Sind wir uns da einig? Schließlich ist das mobile Lernen hervorragend auf die Zielgruppe der Millennials zugeschnitten, die mit Smartphones, Twitter und Co. groß geworden ist. Mobile Lösungen ermöglichen es, dass Informationen immer dann verfügbar sind, wenn sie gebraucht werden – jederzeit, überall und in Echtzeit. Das haben Nachrichtendienste und Zeitungsverlage weltweit längst realisiert, aber auch Aus- und Weiterbildungsverantwortliche in Unternehmen können die Augen vor diesem Trend nicht mehr verschließen.

DON´TS
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Fehler, die ihr beim mobilen Lernen vermeiden solltet

Bevor ihr nun aber startet, E-Learnings nur noch mobil zu verwirklichen, kommen hier typische Fehler, die beim mobile Learning unbedingt vermieden werden sollten:  
  1. Responsive Design als Fremdwort abtun: Ob Smartphone, Tablet oder Desktop – Responsives Design bedeutet, dass sich Anordnung und Darstellung der Inhalte automatisch auf das Endgerät, von dem aus auf die Lerneinheiten zugegriffen wird, anpassen. Dies gibt Lernern Flexibilität, indem es multi-device-Learning ermöglicht.
  2.  
  3. Nicht auf „mobile first“ setzen: Was auf einem großen Desktopscreen gut funktioniert, funktioniert noch lange nicht auf mobilen Endgeräten. Wenn die Lerner aber vorwiegend mobil auf die Inhalte zugreifen sollen, muss die Inhaltsplanung entsprechend mobil-optimiert sein.
  4.  
  5. Nicht klein genug denken: Beim mobile Learning gilt: Kurz und knackig soll es sein - Stichwort „Microlearning“. Schließlich sollen die Inhalte auch unterwegs, etwa in der Straßenbahn, als kurze Lerneinheiten dienen. Zu viel oder zu komplizierte Inhalte sind kontraproduktiv.
  6.  
  7. Nur an die inneren Werte denken: Neben den inhaltlichen Aspekten gibt es weitere externe Rahmenbedingungen wie Cyber Security und Verfügbarkeit der Inhalte zu berücksichtigen. IT-Abteilung und Datenschutz sollten rechtzeitig in mobile Learning Projekte einbezogen werden, um sicherzustellen, dass alle Inhalte auch mobil problemlos und sicher aufrufbar sind.
DO´S
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E-Learning Formate, die besonders gut mobil funktionieren

Nachdem wir nun also wissen, was wir besser nicht tun sollten, kommen nun vier Formate, die für Mobile Learning wie geschaffen sind:

Videos

Kurze Videos sind ideal zum Lernen on-the-go – nämlich dann, wenn mobiles Lernen am häufigsten stattfindet. Lest auch unseren Artikel zum Thema Video based Learning.

Icon representing Performance cards

Performance Cards

Digitale Schlachtkarten eignen sich perfekt, um die wichtigsten Infos auf einen Blick zu liefern – beispielsweiße den Vertriebsmitarbeitern die Top-Argumente fürs anstehende Kundengespräch.

Mini-Quizzes

Kurze spielerische Wissensabfragen helfen, Informationen nachhaltig im Langzeitgedächtnis zu verankern. Sind die Quizzes ansprechend aufbereitet, werden diese in der Regel auch gerne noch am Abend auf der Couch konsumiert.

Conversational Learning

Hier werden E-Learning Inhalte wie Chat-Konversationen präsentiert – in einfacher Ausdrucksweise und mit passenden Emojis zur emotionalen Ansprache und Verstärkung wichtiger Aussagen.

LIFE-HACK

Ein Life-Hack zum Abschluss

Aber trotz all der nützlich mobilen Inhalte, wenn das mulmige Gefühl ohne Handy das nächste Mal aufkommt noch ein letzter Life-Hack für euch. Schnappt euch den Lieblingskollegen zum Kaffee und denkt daran: „Das schönste Kompliment, dass du deinem Gegenüber heutzutage machen kannst, ist, das Smartphone in der Tasche zu lassen.“

 

Die nächste Ausgabe E-Learning Punk nächsten Monat wird sich dem Thema „Game-based Learning“ widmen.

Die Trends der Weiterbildungsrebellion

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