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News 

Ein Kurzporträt: Der selbstständige Lerner

Lernroutinen, Vorlieben und Erwartungen - und eine Meinung dazu

29. Juni 2017

Vergangene Woche tauschten sich Trainingsexperten und Digitalisierungsprofis im Netz lebhaft über eine zentrale, aber manchmal aus den Augen verlorene Zielgruppe aus: die Mitarbeiter in Unternehmen. Diskutiert wurden ihre Lernroutinen, ihre Vorlieben und Erwartungen.

Wir bei der IMC haben eine Mission: „We empower people“. Der wahre Kunde unserer Lösungen, also der Lerner, steht bei uns stets im Fokus. Wir sind davon überzeugt, dass ein gutes Learning Management System (LMS) seine Nutzer in Kombination mit motivierenden Inhalten zum selbstständigen Lernen befähigt. Voraussetzung ist eine ganzheitliche Trainingsstrategie im Hintergrund.

Diskutiert wurde im Rahmen des Corporate Learning 2025 MOOCathon. Wir möchten die drei für uns zentralen Kernaspekte noch einmal ausarbeiten und kommentieren:

Kernaussage Nr. 1:

Mitarbeiter sollen zukünftig mehr Verantwortung für ihre eigene Entwicklung übernehmen. Damit dies gelingt und die Lerner in der Angebots- und Informationsflut, beispielsweise in Social-Media-Kanälen, MOOCs und Webinaren, nicht den Überblick verlieren, sollten Unternehmen ihnen Orientierungshilfen geben.

Wir bei IMC glauben:

In einem LMS, das über Gamification-Funktionalitäten verfügt, können zum Beispiel sogenannte Experience Points als Orientierung dienen. Diese helfen Lernern, ihre Aufmerksamkeit spielerisch auf das zu lenken, was für sie relevant ist, und ihnen gleichzeitig das Gefühl zu geben, dass sie selbst entscheiden, was, wann und wie sie lernen. Wie das gelingt? Als Nutzenmaximierer sind wir bestrebt, stets die Inhalte zu konsumieren, für die es die meisten Punkte gibt, sprich wo die Belohnung am größten ist. Unternehmen können das Lernverhalten also darüber steuern, indem sie unterschiedliche Inhalte mit unterschiedlich vielen Punkten versehen.
 
Eine weitere Orientierungshilfe können Empfehlungen zu weiterführenden Lerninhalten auf Basis bereits konsumierter Lerninhalte, sein - ähnlich dem Prinzip von Netflix, Amazon und co.

 

Kernaussage Nr. 2:
Neugierde ist der Ausgangspunkt für selbstständiges Lernen. Erfolgreiche Mitarbeiter lernen nicht einfach nur hinzu – sie WOLLEN lernen. Aber auch die Menschen, die eine eher gering ausgeprägte Neugierde haben, kann man aus der Reserve locken, indem man sie in eine Art „Konkurrenz-Situation“ mit anderen bringt. Die Lerner werden also von anderen Lernern neugierig gemacht.

Wir bei IMC glauben:
Leaderboards als weiteres Gamification-Element neben den bereits erwähnten Experience Points machen die Leistung von Nutzern öffentlich einsehbar und dienen zum Vergleich untereinander. Sie haben also einen stark kompetitiven Charakter und steigern zugleich die soziale Eingebundenheit.
 
Aber auch eine spannende Geschichte zu den Lerninhalten an sich ist nicht zu vernachlässigen, wenn es um das Wecken von Neugierde geht. Ein packender Trailer in Blockbuster-Manier mit imposanten Bildern und klarer Mission weckt das Interesse für den Content, selbst wenn dieser sonst als langweilig und reizlos empfundene Themen behandelt.


Kernaussage Nr. 3:

Kleine Erfolgserlebnisse motivieren zum „Durchhalten“. Unterstützende Netzwerke machen es den Lernern leichter, am Ball zu bleiben und Spaß am Lernen zu entwickeln.

Wir bei IMC glauben:
Unternehmen sollten eine Plattform schaffen, die Erfolge dank Bestenlisten in Relation zu anderen Lernern setzt und die gleichzeitig informelles Lernen durch Austausch mit anderen Lernenden fördert. In einem im LMS eingebundenen Chat-Room können Lerner gemeinsam Probleme lösen und Fragen klären. Die soziale Eingebundenheit und somit auch die Motivation steigen.


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