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Innovation Labs

In den Forschungsprojekten sind Werkzeuge, innovative Prototypen und Methoden für ein modernes Lehren und Lernen entstanden.

IMC mit Siegel "Innovativ durch Forschung" ausgezeichnet

In Deutschland gibt es 3,5 Millionen Unternehmen, weniger als ein Prozent von ihnen forscht – eine extrem bedeutsame Gruppe. Denn nur wer forscht, kann Neues entdecken und Innovation und Wachstum schaffen. Ab 2014 würdigt der Stifterverband forschende Unternehmen für ihre besondere Verantwortung, die sie für Staat und Gesellschaft übernehmen, durch die Auszeichnung mit dem Siegel "Innovativ durch Forschung". Der IMC wurde das Siegel im Juli 2014 durch den Stifterverband in Anerkennung ihrer Aktivitäten in der Forschung verliehen.


Go-Lab

Das Projekt Go-Lab möchte Schülern eigene Erfahrungen im wissenschaftlichen Arbeiten vermitteln („Inquiry Learning“). Dazu stellt es simulierte und ferngesteuerte Labore zur Verfügung, auf die über das Internet zugegriffen wird, die sog. Online Science Labs. Die Labore ermöglichen es, Gruppen von Schülern, unterstützt von ihrem Lehrer, Experimente gemeinsam online durchzuführen, Daten zu visualisieren, zu diskutieren und Ergebnisse in elektronischen Berichten festzuhalten. Damit sollen die Schüler ermutigt werden, später eine Karriere im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu ergreifen.


eMasterCraft®

eMasterCraft® war ein Forschungs- und Förderprojekt für kleine und mittelständische Handwerksunternehmen im Bau und Ausbau. Bei eMasterCraft® wurden anhand von Demonstrationsprojekten in Handwerksunternehmen Geschäftsprozesse standardisiert und elektronisch unterstützt, sowie vorbildliche und adoptierbare eStandard-Lösungen und -Werkzeuge entwickelt.
Mit dem Einsatz unterschiedlicher Lerntechnologien erprobte die IMC die optimale Unterstützung von Handwerksbetrieben durch Schulung zur Erstellung aufbereiteter Informationen, deren Bereitstellung auf unterschiedlichen Endgeräten und kontextsensitiver Hilfe für eine branchenspezifische Software. Weiterhin wurden die im Projekt erforschten und praktisch umgesetzten Lösungen von eBusiness in einem offenen Kurs zusammengefasst, der allen Interessierten kostenfrei zur Verfügung steht. Weitere Informationen finden Sie auf der Projektwebseite.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützte eMasterCraft® mit dem Förderschwerpunkt „Mittelstand-Digital – IKT-Anwendungen in der Praxis“ bis Winter 2015. Es stellte der IMC freundlicherweise das eingebettete Video als rechtlicher Eigentümer zur Verfügung.


Role Widget Store

Der Role Widget Store wurde im Rahmen des ROLE-Projekts entwickelt. Es handelt sich hierbei um eine Webplattform, die für einen Katalog von Lern-Widgets (dies sind kleine webbasierte Softwareanwendungen für bestimmte Lern- und Lehraufgaben), Widget-Paketen und webbasierten Lern-Tools steht, die der Benutzer suchen und zu den persönlichen Lernumgebungen, sogenannten Personal Learning Environments (PLEs), hinzufügen kann.

Responsive Open Learning Environments (ROLE) ist ein europäisches Verbundprojekt mit 16 international angesehenen Forschungsgruppen aus 6 EU-Ländern und China. ROLE dient zur Individualisierung von Komponenten, Tools und Funktionen einer Lernumgebung, die auf diese Weise an spezielle Lernziele und Benutzerpräferenzen angepasst werden kann. Für Lernende und Lehrende ermöglicht die ROLE-Infrastruktur eine PLE, die wirklich auf den Lernenden abgestimmt ist. Somit steigert sie die Motivation zum Lernen ebenso wie die Effektivität des Lernens und gibt den Benutzern die Chance zu lebenslangem Lernen über institutionelle Grenzen hinaus. Die Lernservices und -tools von ROLE schaffen neue Möglichkeiten sowohl für das selbstbestimmte und kooperative Lernen als auch für Lerngemeinschaften.


OpenScout

OpenScout bietet ein Portal mit einer Suchmaschine, über die Nutzer in tausenden von Lehr- und Lernmaterialien (Kurse, Präsentationen, Artikel, Videos etc.) zu Business- und Management-Themen recherchieren können. Die Materialien stammen von angesehenen Institutionen aus ganz Europa und können frei verwendet werden („open content“). In Ergänzung zu einer klassischen Suche basierend auf Stichworten und Managementbegriffen bietet OpenScout auch eine innovative kompetenzbasierte Suche, die Nutzer dabei unterstützt, passende Materialien für die Erreichung der individuellen Lernziele zu finden. OpenScout bietet darüber hinaus ein Verzeichnis zur Empfehlung und Suche von Tools, mit denen man die Materialien anpassen und anschließend weiterverwenden kann.

OpenScout unterstützt nicht nur Lerner an Universitäten und in Firmen, sondern auch Professoren oder Aus- und Weiterbildungsinstitute, die ihre Angebote durch freie Lerninhalte erweitern wollen.

Wichtigste Resultate

Das OpenScout Portal ist ein freier und kostenloser Service, über welchen die Nutzer:

  • Hochwertige freie Lehr- und Lernmaterialien im Bereich Business und Management finden
  • Nützliche Tools für die Anpassung und Verbesserung der Materialien finden
  • Eigene Lehr- und Lernmaterialien hochladen und unter einer Creative Commons Lizenz verbreiten
  • Eine Community rund um Business- und Management-Themen mitgestalten

MEMO

Das Projekt MEMO untersuchte die Frage, wie digitale Bildungsdienste speziell in Berufen des Handwerks den Praxisbezug und die Nutzung an verschiedenen Lern- und Arbeitsorten unterstützen können. Das Thema wurde im Bereich Elektromobilität untersucht. Elektromobilität gilt als Zukunftstechnologie und generiert einen hohen Qualifizierungs- und Weiterbildungsbedarf. Das erforderliche Know-How unterliegt dabei einem schnellen technologischen Wandel und klassische Formen der Aus- und Weiterbildung im Handwerk, mit physischem Schulungsaufwand vor Ort, können den Bedarf voraussichtlich nicht dynamisch genug abdecken. Das Projekt MEMO schlug daher ergänzende Methoden des Lernens und der Kollaboration vor und entwickelte eine Sammlung webbasierter und mobiler Lerndienste für Elektromobilität, mit denen Wissenstransfer, Kollaboration sowie das Simulieren und Üben von praktischen Arbeitsprozessen auf verschiedenen Endgeräten unterstützt werden kann.

Wichtigste Resultate

MEMO bietet die entwickelten Lern- und Kollaborationsdienste über die eMobile Lernbox, einer Art App Store, auf dem MEMO Referenzportal an. Zu den wichtigsten Diensten zählen:

  • Diagnose-Trainer: Der Diagnose-Trainer ist ein einfach benutzbarer Simulationsdienst zum Trainieren von Diagnose-Strategien, damit Fahrzeug-Fehler schnell gefunden werden können. Ein echtes Fahrzeug muss für das Training nicht vorhanden sein. 
  • Interaktive E-Books: Das Projekt MEMO produzierte eine Reihe von interaktiven E-Books zum Thema Elektromobilität. Interaktive E-Books sind digitale (Lehr-)Bücher vor allem für Tablets, die um interaktive und multimediale Elemente erweitert sind. Dazu zählen eingebettete Videos, interaktive Grafiken, Bildergalerien, Animationen, Glossare, Wissenstests mit automatischer Auswertung und weitere Elemente. Das Format eignet sich daher besonders für die anschauliche Vermittlung von praktischem Fachwissen.
  • CoCheck Lerntool: CoCheck ermöglicht als webbasiertes Softwaretool das Erlernen und die Lernkontrolle branchenspezifischen (Ausbildungs-) Wissens auf mobilen Endgeräten. Es dient dem Nachschlagen von Fachbegriffen und zur Prüfungsvorbereitung.
  • Social Game Tune: Tune ist ein sogenanntes Social Game, in dem die Spieler eine Autowerkstatt leiten. Dort werden Arbeiten an Elektrofahrzeugen durchgeführt und ein eigenes Auto getunt. Ziel ist es, seine eigenen Fähigkeiten zu steigern und das Auto immer weiter zu verbessern. Geld verdienen sich die Spieler durch allgemeine Werkstattaufgaben, in denen so nebenbei auch noch Wissen über Elektrofahrzeuge vermittelt wird.
  • Weitere Dienste: Weitere Dienste aus dem Bereich Informations- und Empfehlungsdienste sowie Web 2.0-Kollaborationsdienste sind auf der eMobile Lernbox beschrieben und verfügbar.

Das Projekt MEMO wurde gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.


CROKODIL

Im modernen Internet, wo Inhalte direkt von den Internetnutzern erstellt und auf vielfältigste Weise mit anderen geteilt werden können, steigt die Anzahl der Inhalte, die als Lernressourcen genutzt werden können, rasant an. Bei der selbstgesteuerten Wissens- und Kompetenzentwicklung werden diese Ressourcen durch den Lerner selbst organisiert, losgelöst von vorgegebenen didaktischen und organisatorischen Mustern.

Mit CROKODIL wurde eine Plattform entwickelt, welche die Organisation solcher Lernprozesse unterstützt. Ressourcen können dort in einem Wissensnetz organisiert und Aktivitäten zugeordnet werden - individuell, in Lerngruppen, oder im Kontext der gesamten Lern-Community. Semantische Verknüpfungen und neu entwickelte Empfehlungsstrategien bilden dafür eine solide Basis.

CROKODIL Web-Community Plattform

Die CROKODIL Web-Community Plattform steht jedem Interessenten offen und bietet:

  • Management von Lernaktivitäten zur Strukturierung von Lernprozessen
  • Import, Verlinkung und Tagging von Wissensressourcen
  • Semantische Verknüpfungen über Themen, Personen, Ereignisse und Orte
  • Organisation in Kontaktkreisen und Lerngruppen

Desktop-Integration

Über das CROKODIL Plugin für Mozilla Firefox können Wissensressourcen so einfach wie Bookmarks verwaltet und mit Lernaktivitäten verknüpft werden.


TEL-Map

Alle Projektergebnisse sind im Portal des Projektes verfügbar:
Hierzu gehören als Endprodukt des Projektes die einzelnen Roadmaps, aber auch die Zwischenprodukte, die Stakeholdern im Bereich TEL dabei unterstützen, verlässlichere Aussagen über mögliche Zukunftsszenarien zu treffen. Dies sind zum einen detaillierte Informationen zu Trendtechnologien und zugehörigen Statistiken, sowie Analysen innovativer Lehr- und Lernmethoden.

Damit unterstützt TEL-Map nicht nur interessierte Stakeholder im TEL-Bereich (wie Lehrkräfte, Lerner, Technologieanbieter, etc.), sondern in erster Linie auch die Europäische Kommission bei der Entscheidung, welche Forschungsschwerpunkte in Zukunft relevant sein könnten.

TEL-Map ist ein von der Europäischen Kommission kofinanziertes Projekt im Cluster eLearning.


PROWIT

Mit PROWIT wurde eine Brücke geschaffen zwischen klassischen Systemen zur Ausführung von Geschäftsprozessen und den Anforderungen und Möglichkeiten moderner Kommunikations- und Kollaborationstechnologien. Ermöglicht wird dies über das PROWIT Portal, einer integrativen Umgebung zur Durchführung von Aufgaben innerhalb komplexer Geschäftsprozesse. Dabei wird eine enge Kollaboration durch die nahtlose Integration klassischer Kommunikationstechnologien und moderner Web-2.0-Kollaborationsdienste gefördert. Unterstützt wird dies durch eine enge Anbindung an die Prozessausführung und die Integration einer sensorgestützten Datenanalyse.

PROWIT Process Collaboration Platform

Zentrales Ergebnis des Projekts ist eine Web-Plattform zum kollaborativen Bearbeiten prozessbasierter Aufgaben. Die Plattform umfasst:

  • Die direkte Anbindung an das Business Process Management System ARIS.
  • Die nahtlose Integration von Web 2.0 Kollaborationsdiensten, z.B. Multi-User-Chats und interaktiven Whiteboards.
  • Eine sensorgestützte Verfügbarkeitsanalyse von Prozessteilnehmern.
  • Eine modulare Systemarchitektur basierend auf etablierten Webstandards, welche eine einfache Erweiterbarkeit der Plattform gewährleistet.

POLO

Im Projekt POLO wurde eine mobile Lernapplikation für Tablet-Technologien entwickelt, die eine Art digitaler Schulranzen darstellt. Beispielsweise können mithilfe von POLO Lehr- und Lerninhalte des Stoffplans im Unterricht systematisch mit lernrelevanten Inhalten, Aufgaben und Übungen aus dem Internet verlinkt werden. Weiterhin integriert die App interaktive E-Books und unterstützt das Social Reading, also das Erstellen und das Teilen von Annotation.