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Innovation Labs

Die IMC AG arbeitet im Rahmen nationaler und internationaler Forschungsprojekte an Innovationen und neuen Produkten in den Bereichen Lernen und Wissensmanagement. Der Fokus liegt hierbei auf der Entwicklung neuer Werkzeuge und innovativer Prototypen in Learning Management Systemen, Content Management, Performance Support, Autorentools, Web 2.0 Anwendungen und neuen web-basierten und mobilen Plattformen.


D-MasterGuide

Das Projekt D-Masterguide wendet sich an angehende Meister im Bauhandwerk. Sie lernen ein Bauprojekt über alle Phasen hinweg mit digitalen Tools zu planen und zu begleiten: mit digitalen Formularen die Anforderungen an eine Fassadendämmung erheben, im Internet nach passenden Dämmmaterialien recherchieren, den Einsatz von Mitarbeitern und Material für die Baustelle planen und den Arbeitsfortschritt mit Fotos dokumentieren. Dabei erlernen sie in jeder Phase den souveränen Umgang mit digitalen Medien, die sie nicht nur konsumieren sondern aktiv gestalten. Das Lernangebot wird an einer Meisterschule in Schwaben eingeführt und erprobt.

IMC entwickelt für das Projekt die digitale Lernumgebung und bereitet Lerninhalte der Projektpartner multimedial auf.

Das Vorhaben wird im Rahmen des Programms „Digitale Medien in der beruflichen Bildung“ von BMBF und ESF gefördert.


Next-Lab

Das Projekt Next-Lab möchte es Schülern ermöglichen, eigene Erfahrungen im wissenschaftlichen Arbeiten zu sammeln („Inquiry Learning“). Dazu stellt es simulierte und ferngesteuerte Labore zur Verfügung, auf die über das Internet zugegriffen wird, die sogenannten Online Science Labs. In den Laboren haben Gruppen von Schülern, unterstützt von ihrem Lehrer, die Möglichkeit, Experimente gemeinsam online durchzuführen, Daten zu visualisieren, zu diskutieren und Ergebnisse in elektronischen Berichten festzuhalten. Auf diese Weise sollen die Schüler dafür begeistert werden, später eine Karriere im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) anzustreben. Next-Lab setzt die erfolgreiche Arbeit des Vorgängerprojekts Go-Lab fort und richtet sich nun auch an Grundschüler. Neben der Weiterbildung jetziger Lehrer zielt das Projekt außerdem darauf ab, Lehrer anzusprechen, die sich noch in der Ausbildung befinden. Bis Projektende sollen 1400 Lehrer und 35000 Schüler Next-Lab im Unterricht nutzen.


DEVELOP

Das DEVELOP-Projekt wird eine persönliche Lernumgebung für die Karriereentwicklung erstellen. Sie kann in mittelgroßen bis großen Unternehmen verwendet werden, die umfassende Karrierewege anbieten. Das Projekt wird von Trinity College Dublin geleitet und das Konsortium umfasst neben IBM Irland und IMC noch fünf weitere akademische und kommerzielle Partner. Die Lernumgebung erlaubt den Mitarbeitern, ihre Soft Skills und soziales Kapital zu messen und zeigt ihnen Möglichkeiten auf, sich über Lernaktivitäten in ihrer Karriere weiter zu entwickeln. Dabei fließen persönliche Ziele und Ziele des Unternehmens ein. Die möglichen Karrierewege werden grafisch dargestellt. In digitalen Spielen erleben die Mitarbeiter berufliche Situationen, erkennen an ihren eigenen Reaktionen Verhaltensmuster und leiten daraus Entwicklungspotentiale bei Soft Skills ab. Aus der Analyse der Kommunikation in beruflichen sozialen Netzwerken erhalten die Mitarbeiter Hinweise, wo sie persönliche Beziehungen vertiefen könnten, um ihr soziales Kapital im Unternehmen zu verstärken. Die Ergebnisse des Projekts sollen von großen Lerntechnologie-Anbietern und KMUs genutzt werden, um ihre Produkte zu erweitern.
DEVELOP wird von der Europäischen Union im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms Horizont 2020 gefördert.


PflegeCoDe

Derzeit leben in Deutschland rund 1,5 Millionen Demenzkranke. Die Krankheit stellt nicht nur für Betroffene und Angehörige eine Belastung dar, sondern fordert auch Pflegeeinrichtungen und Pflegekräfte in besonderem Maße.
Das bundesweite Forschungsprojekt PflegeCoDe zielt darauf ab, sowohl Menschen mit Demenz effektiv zu unterstützen als auch deren pflegenden Angehörigen beim Bewältigen der durch die Erkrankung neu entstandenen Herausforderungen zu helfen.
Wesentlicher Bestandteil des Projektes ist die Entwicklung einer modularen Coaching App, die technische, medizinische und organisatorische Verbesserungen miteinander verknüpft und Betroffene, Angehörige und Pflegende in jedem Stadium der Demenz bedarfsgerecht unterstützt.
Als Technologie- und Integrationspartner ist IMC im Rahmen des Projektes hauptverantwortlich für die Entwicklung der Coaching-Applikation. Diese enthält neben einer Wissens- und Verlaufsdatenbank mit Handlungsempfehlungen und Visualisierungsmöglichkeiten gesammelter Sensordaten auch Kommunikationstools.
Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Die Coaching App wurde auch in dem Beitrag „Digital gegen Demenz“ auf SR2 vorgestellt.


SmartWerk

Technologien wie Smartphones, Tablet-PCs und Datenbrillen erreichen heute eine Praxistauglichkeit, die es im Prinzip ermöglicht, sie auch auf Baustellen einzusetzen. Dies erfordert jedoch die Entwicklung besonderer Bedienkonzepte. So muss man die neuen Technologien mit minimaler Ablenkung während anstrengender und potentiell gefährlicher körperlicher Arbeit bei widrigen äußeren Umständen (z.B. Regen, Kälte, Schmutz) nutzen können. Dabei sollen die neuartigen Benutzerschnittstellen auch von Menschen mit wenig Computererfahrung verwendet werden können.

Im Projekt sollen neue Formen der Bedienung in drei Anwendungsbereichen entwickelt und erprobt werden:  elektronische Echtzeit-Dokumentation der handwerklichen Arbeit, Unterstützung bei der Bedienung komplexer Geräte und  Warnung vor Gefahren auf der Baustelle.

Die IMC beteiligt sich an der Entwicklung der Demonstratoren, der Erprobung und Evaluation der Lösungen vor Ort und erstellt das Verwertungskonzept.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.


GLASSROOM

Mit der rasant fortschreitenden Entwicklung von Brillen zur Anzeige virtueller Welten (Virtual Reality) und zur Erweiterung der Realität (Augmented Reality) im Privatkundensektor wird es möglich, diese Technologien auch ohne hohe Investitionskosten in kleinen und mittelständischen Unternehmen einzusetzen. Ziel von GLASSROOM ist es, die Potenziale dieser Technologien für eine moderne Gestaltung der beruflichen Bildung im Bereich des Maschinen- und Anlagenbaus zugänglich zu machen und damit den Herausforderungen aus dem Bereich der technischen Kundendienstleistungen wirkungsvoll begegnen zu können. Hierzu zählen insbesondere komplexe Produkte, hohe Fehlerfolgekosten und kurze Innovationszyklen. Mit  GLASSROOM  soll  eine  bis  dato  nicht  erreichte  Form  des  Zugangs zu Lerninhalten geschaffen werden, welche unabhängig ist von räumlichen und zeitlichen Gegebenheiten.


APPsist

Mit dem Technologieprogramm „AUTONOMIK für Industrie 4.0“ sollen modernste Internet- und Kommunikationstechnologien mit der industriellen Produktion verzahnt werden. Im Projekt APPsist werden hierfür KI-basierte Wissens- und Assistenzsysteme entwickelt, die die Mitarbeiter in der Interaktion mit der Maschine oder Anlage unterstützen. Dabei soll diese Unterstützung an der Expertise des Mitarbeiters ansetzen, um gezielt fehlende Kompetenzen auszugleichen. Darüber hinaus werden die Assistenzsysteme um Funktionen zum Wissens- und Kompetenzerwerb angeboten, welche die Weiterentwicklung des Mitarbeiters zum Ziel haben.

Zur Entwicklung der Wissens- und Assistenzdienste sind technisches, personales sowie organisationales Wissen zu erfassen und so aufzubereiten, dass eine gezielte Unterstützung des Mitarbeiters möglich wird. Für die konkrete Umsetzung des Projektes bedeutet dies, dass neben den konkreten Assistenzen zum Betrieb der Maschinen und Anlagen Lern- und Inhaltsdaten so didaktisch, methodisch aufbereitet werden, dass sie zum Wissens- und Kompetenzerwerb einzusetzen sind. Dies erfolgt in direkter Zusammenarbeit mit mittelständischen Unternehmen, mit welchem Einsatzszenarien konzipiert, Inhalte erstellt und die im Projekt entwickelten Ergebnisse evaluiert werden.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Technologieprogramms „AUTONOMIK für Industrie 4.0“ gefördert.


RHAPSODY

Das Ziel des Projekts RHAPSODY ist die Verbesserung der Versorgung von Menschen mit früh (vor dem 65. Lebensjahr) beginnender Demenz (Young Onset Dementia, YOD). Dazu wird ein interaktives Informations- und Lernprogramm für pflegende Angehörige von YOD Patienten entwickelt und erprobt.

Das interdisziplinäre Projektkonsortium in RHAPSODY setzt sich aus 8 europäischen Partnern aus Wissenschaft, Industrie, sowie Beratungs- und Betreuungsorganisationen zusammen.  Um das Lernprogramm an die spezifischen Versorgungsverhältnisse und den besonderen Versorgungsbedarf der Zielgruppe anzupassen, wird im Rahmen des Projekts zunächst eine Bestandsaufnahme und ein Vergleich der bestehenden Gesundheits- und Sozialsysteme bzgl. der Unterstützung von YOD Patienten in den sechs beteiligten europäischen Ländern durchgeführt.

RHAPSODY wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des EU Programms JPND gefördert.


Lernnavigator

Ziel des Projektes Lernnavigator ist es, eine moderne Bildungssoftware für Berufstätige bzw. berufsbegleitend Lernende zu entwickeln, welche bedarfsorientiert individuell gesteuerte Selbstlernphasen, Präsenzphasen und Kollaborationsphasen im beruflichen Weiterbildungsprozess fördert.

Eine zentrale Komponente des Systems stellt die intelligente Verwaltung und Integration der Lerninhalte dar: Sie verknüpft Lernmaterialen mit den Zielen und den vermittelten Kompetenzen des Weiterbildungscurriculums. Eine semantische Navigationskomponente nutzt solche Verknüpfungen und empfiehlt dem Nutzer - basierend auf dem Curriculum sowie persönlichen Interessen und seiner Interaktionshistorie – automatisiert für ihn relevante Lernmaterialien und führt ihn somit schrittweise durch den Lernprozess. Der dritte zentrale Baustein ist eine Kollaborations- und Kommunikationsplattform, auf deren Basis sich Lehrende und Lernende sowohl über asynchrone als auch über synchrone Kommunikationskanäle austauschen können. Hierdurch unterstützt das System Lernende wie Lehrende optimal bei der Bearbeitung und Diskussion von Lernmaterial, der gemeinschaftlichen Durchführung von Übungen sowie dem Austausch eigener Materialien.

Das Projekt wird vom Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft des Saarlandes im Rahmen des EFI-Programms kofinanziert.


Software-Cluster

Im Software-Cluster arbeitet IMC gemeinsam mit führenden deutschen Universitäten, Unternehmen und Forschungseinrichtungen an der Unternehmenssoftware der Zukunft. IMC entwickelt neue Formen des Performance Support. Passend zum aktuellen Geschäftsprozess, zur Anwendung und zum Wissen des Nutzers werden Informationen und Hilfestellungen auf einer gemeinsamen Plattform angeboten. Dabei sollen die Nutzer ihr Wissen über die Plattform auch untereinander teilen können und einander helfen können, Probleme zu lösen.

Daneben erprobt IMC neue Prozesse der Softwareentwicklung und erstellt Bildungsangebote zu Themen des Software-Cluster.


KOMMIT

Das Projekt KOMMIT verfolgt das Ziel, Medienbildung als relevante Qualifikation in der Bildungskette der ITK-Berufe zu verankern. Der Fokus liegt dabei auf der Förderung von Medienkompetenzen, die für den sinnvollen und effektiven Einsatz von sozialen und mobilen Medien im beruflichen Alltag nötig sind. Mit dem „Sozialen Navigator Medienbildung“ entwickelt KOMMIT ein Software-Tool, das Anwender dabei unterstützt, das jeweils passende Web 2.0-Instrument auszuwählen, richtig einzusetzen und entsprechende Maßnahmen effizient zu steuern.

Die IMC koordiniert das Verbundprojekt KOMMIT und übernimmt gemeinsam mit Projektpartnern die Verantwortung für die Entwicklung und Erprobung der Förder- und Trainingsmaßnahmen sowie für den Aufbau des „Sozialen Navigators“ zu einem innovativen Beratungstool.

KOMMIT wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und durch den Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.


MIRROR

Ziel des MIRROR-Projekts ist es, Mitarbeiter dazu zu motivieren und darin zu unterstützen ihre bisherige Arbeitsleistung und persönlichen Lernerfahrungen zu reflektieren, um einen unmittelbaren Lernerfolg zu erzielen und akute Probleme kreativ zu lösen. Solche reflexiven Lernprozesse können von einer einzelnen Person ausgehen, kollaborativ in einem Team durchgeführt werden oder auch direkten Einfluss auf organisationelle Prozesse haben.

Der MIRROR-Ansatz geht dabei gezielt auf die Anforderungen einer hoch-dynamischen Arbeitswelt ein, in welcher Lehrenden formale Inhalte und explizites Wissen häufig nicht oder nur in geringem Maße zur Verfügung stehen. Es basiert auf einem Modell für das ganzheitliche, kontinuierliche Lernen mittels Reflektion, welches Aspekte des Trainings, kritischen Denkens, der Wahrnehmung von Emotionen, des (kollaborativen) Aufbaus von Wissen, des kreativen Problemlösens und der Innovation vereint. Die dafür entwickelten Anwendungen sind interoperabel und werden in einer Echtzeit-Umgebung, der MIRROR „AppSphere“, vereint, welche sich in die soziale Umgebung der Mitarbeiter integriert.


SiWay

Das Projekt SiWay greift die Ergebnisse von Go-Lab auf und entwickelt sie in Richtung eines Produkts weiter. Die naturwissenschaftlichen Online-Labore werden mit weiteren Tools in einer modernen Lernumgebung, dem SiWay Portal vereint. Eine Autorenkomponente erlaubt Lehrern die Erstellung eigener Lerninhalte, über verschiedene Kommunikationsmedien ist eine individuelle Betreuung von Schülern möglich. Ein automatisches Empfehlungssystem zeigt den Schülern dem persönlichen Lernstand entsprechend geeignete weiterführende Inhalte an. Das SiWay Portal wird im Rahmen einer Initiative der Europäischen Union gefördert, Beispiele für modernen digitalen MINT-Unterricht (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) zu schaffen. Die entstehenden Lernportale werden ab Februar 2017 in den Schulen von vier europäischen Ländern erprobt.


INTUITEL

Das Projekt INTUITEL entwickelt eine Softwareanwendung, welche Learning Management Systeme (LMS) um intelligente Feedback- und Empfehlungsmechanismen erweitert. Verschiedene Informationen wie der aktuelle Wissensstand, das Alter oder der kulturelle Hintergrund des Lerners sollen es der Anwendung ermöglichen, Nutzer von Learning Management Systemen gezielt und persönlich mit Rückmeldungen und Analysen zum bisherigen Lernerfolg und Empfehlungen für weitere Schritte zu unterstützen. So bietet ein um INTUITEL erweitertes LMS dem Lerner Hilfe und Förderung, die bislang nur von menschlichen Tutoren geleistet werden konnte.

Die IMC arbeitet im Projekt INTUITEL an der Integration der INTUTIEL Anwendung in die bewährte IMC Learning Suite. INTUITEL wird durch das 7. Rahmenprogramm der Europäischen Kommission kofinanziert.