18. September 2008

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9. September 2008

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Dienstag, 23. Mai 2006

CLIX® 6.1 unterstützt ICQ, Skype, Blogs und Wikis

Saarbrücken, 23. Mai 2006 – Die IMC AG wird die neue Version 6.1 ihres Learning Management Systems CLIX® im August veröffentlichen. Das Sommer-Release von CLIX®, das traditionell auf Hochschulen zugeschnitten ist (CLIX® Campus), wird zahlreiche neue Funktionen bieten, die in der Branche üblicherweise unter dem Begriff „Social Software“ oder „E-Learning 2.0“ zusammengefasst werden. Das Release wurde in enger Zusammenarbeit mit Hochschulen konzipiert.

 

Im Frühjahr hatte die IMC AG, führender Anbieter von Learning Management Lösungen in Europa, die Enterprise-Version CLIX® 6 vorgestellt. In dem Major Release standen vor allem umfangreiche Verbesserungen der Usability sowie administrative Learning Management-Funktionen wie beispielsweise ein flexibel konfigurierbares Nachrichtensystem (Notification Management) im Vordergrund.
Mit der neuen Campus-Version wurden nun die Funktionsbereiche überarbeitet, die insbesondere den Lerner und die Autoren unterstützen. Die wichtigste Neuerung sind Funktionen, die CLIX® besonders für kooperative Lernszenarien weiter öffnen: Hauptbestandteil des neuen Release ist die Integration von Messaging, Wikis und Weblog-Funktionalitäten.

Die persönlichen Profile der Benutzer können zukünftig um Skype- und ICQ-Kontaktdaten ergänzt werden. Beide Anwendungen können direkt aus CLIX aufgerufen werden. Außerdem wird es ein internes Messaging-System geben, das es den Anwendern von CLIX® ermöglicht, sich wie mit einem Instant Messenger über Pop-ups direkte Nachrichten zu schicken.

Auch Wikis können künftig als neue CLIX-Komponente in Kurse und Communities eingebunden werden. Die IMC wird zu diesem Zweck eine Wiki-Software entwickeln, die fester Bestandteil der Lernplattform sein wird. Mittelfristig wird eventuell auch die Integration bestehender Wikis auf der Basis anderer Systeme möglich sein; bis dahin können externe Wikis jedoch bereits über Verlinkungen in jede Bildungsmaßnahme eingebaut werden.

Blogs werden im Rahmen von Kursen und Communities oder auch auf der Portalseite ermöglicht. Zu diesem Zweck wurde die in CLIX bereits vorhandene Funktion „Schwarzes Brett“ weiterentwickelt und zu einer Komponente erweitert, die wie ein Weblog funktioniert.

 

Der entscheidende konzeptionelle Unterschied zu den bisherigen Ansätzen rund um das Thema Social Software: beim Lernen in Organisationen werden Weblogs nicht als individuelle „Tagebücher“ einzelner Personen verstanden, sondern im Zusammenhang mit Kursen und Lernzielen gesehen, sind also auf Lernobjekte selbst bezogen. CLIX®-Produktmanager Guido Grohmann dazu: „Die Idee des kooperativen Lernszenarien mit Social Software ist, dass jeder Lerner zugleich auch Autor, Tutor, Kommentator usw. ein kann. Dieser Gedanke ist natürlich von großer Bedeutung für alle Lernvorgänge, bei denen es um den Austausch von Ideen und Erfahrungen und um die gemeinsame Entwicklung von Methoden und Lösungsansätzen geht. Blogs und Wikis stehen daher in CLIX 6.1 in einem fachlichen Zusammenhang zu den jeweiligen Fragestellungen, der Methodik und den Lernzielen einer Lehrveranstaltung. Natürlich schließt dies nicht aus, dass auch persönliche Weblogs geführt werden; die Artikel in solchen Blogs sind ja auch bisher schon über Links in jedem Kurs und in jeder Community problemlos nutzbar. Unser Fokus ist die soziale Dimension von akademischer Lehre und die aktive Teilnahme aller an einem gemeinschaftlichen Prozess der Wissenserschließung.“

 

Zusammen mit den bereits seit CLIX® 6 verfügbaren ePortfolio-Funktionen wie Zertifizierungsverwaltung, Grade Books, Notenvergabe und Credit Points sowie Skills mit zu erneuernder Gültigkeitsdauer bietet die Campus-Version ein umfangreiches Instrumentarium sowohl für die Verwaltung von Lehrprozessen als auch für die Unterstützung von Lernszenarien. Das neue Release von CLIX® 6.1 wurde von der IMC gemeinsam mit den Hochschulen im HEEN (Higher Education E-Learning Network) konzipiert. Das HEEN ist eine von der IMC AG ins Leben gerufene Kooperation von rund 25 Hochschulen.

 

Dr. Tilman Kuechler, Director Higher Education der IMC AG, betont die Bedeutung von Social Software für Hochschulen: „Die akademische Ausbildung lebt von der Kommunikation, dem Austausch von Studierenden und Lehrkräften und der gemeinsamen Arbeit an wissenschaftlichen Fragestellungen. Durch den gemeinsamen Diskurs Studierender und Lehrender auf der Lernplattform CLIX entsteht für die Hochschulen eine neue Qualität der akademischen Aus- und Weiterbildung. Lehren und Lernen sind zuallererst kollaborative Prozesse, in denen auch eine interdisziplinäre Dimension zum Tragen kommen muss. CLIX 6.1 bietet dafür eine überaus solide Grundlage.“

 

Dr. Wolfgang Kraemer, Vorstandssprecher der IMC AG: „Bei der Einführung eines Learning Management Systems in Organisationen – seien es nun Hochschulen oder Unternehmen – gibt es immer zwei Entscheidungsdimensionen: die administrativ-organisatorische Dimension und die Dimension des Lernens und Lehrens. CLIX bietet für beide Entscheidungsbereiche innovative Lösungen an: durchdachte, prozessorientierte und vielseitige Management-Funktionen einerseits und innovative, kommunikative und kollaborative Instrumente für Lernen und Lehren andererseits. Das Konzept, Inhalte in Zusammenarbeit von Lehrenden und Lernenden entstehen zu lassen und sie in Ergänzung zu redaktionell erstellten Inhalten in einem bestimmten Curriculum anzubieten, wird sich auch für Unternehmen bald zu einem wichtigen Werkzeug im Learning Management entwickeln. CLIX 6.1. zeigt hier die Richtung, in die die Entwicklung gehen wird.“